Die konzentrierte Eigentumsstruktur in Unternehmen, die von Gründerinnen und Gründern bzw. deren Familien geführt werden (im Folgenden: Familienunternehmen), führt zu Möglichkeiten der sozialen Einflussnahme bzw. Machtausübung innerhalb und zwischen den Organen der Unternehmensführung, die sich von Nicht-Familienunternehmen unterscheiden. Die Professur analysiert, wie sich die Spitzenführungskräfte von Familienunternehmen vernetzen, inwiefern die Verflechtung mit anderen Familienunternehmen zu einer Verstärkung der speziellen Funktionslogik dieser Unternehmen führt und inwiefern neue Mitglieder in die Führungselite aufsteigen können.