Das Bachelorstudium Luft- und Raumfahrttechnik

Das Bachelorstudium bereitet Sie auf die Tätigkeiten als Ingenieur durch die Vermittlung von soliden naturwissenschaftlich/mathematischen, ingenieurstechnischen und luft- und raumfahrtspezifischen Grundlagen vor. Mit dem methodenorientierten Studiengang verfolgen wir dabei einen interdisziplinären Ansatz: klassische maschinenbauliche Inhalte werden um Inhalte aus der Elektrotechnik/Elektronik und der Informationstechnik ergänzt, sodass Sie typischen Herausforderungen im Umgang mit komplexen interdisziplinären technischen Systemen gewachsen sind. Sie bauen sich dabei Fähigkeiten und Kompetenzen auf, um fachbezogene Probleme fundiert analysieren, bewerten und lösen zu können. Gleichzeitig bildet das Bachelorstudium das Fundament für das weiterführende Masterstudium.

Aufbau

Konzept und Struktur

Der Bachelorstudienganges Luft- und Raumfahrttechnik orientiert sich an den Empfehlungen des Fakultätentages Maschinenbau und Verfahrenstechnik (FTMV) und berücksichtigen die besonderen Anforderungen, die das Fachgebiet Luft- und Raumfahrttechnik mit sich bringt. Entsprechend ähneln die Inhalte denen eines klassischen Maschinenbaustudiums, betonen jedoch luft- und raumfahrttechnische Schwerpunkte bzw. Spezialgebiete.

Der Bachelorstudiengang umfasst Module im Umfang von 180 ECTS-Leistungspunkten. Die Regelstudienzeit für das Studium beträgt 3 Jahre (9 Trimester). Der Studienplan ist in Abbildung 1a dargestellt. Der Studiengang ist in einem Intensivstudium auch in einer Studienzeit von 2 ¼ Jahren (7 Trimester) studierbar. Das Konzept des Intensivstudiums, bei dem die Module in ihrem zeitlichen Verlauf so aufeinander abgestimmt sind, dass einzelne Module ein oder 2 Jahre früher absolviert werden können, hat sich in den vergangenen Jahren bewährt.

Aufbau des Studienganges

Der Aufbau und die Inhalte des Bachelorstudienganges sind grundlagen- und anwendungsorientiert. Hierbei wurde sich daran orientiert, dass die Absolventinnen/Absolventen ein Kompetenzprofil im Sinne der Anforderungen, die durch den Qualifikationsrahmen formuliert werden, aufbauen.

Studierende des Bachelorstudienganges LRT erwerben demnach Fähigkeiten und Fertigkeiten in Fachgebieten, die sich in ein Grundstudium und ein Fachstudium untergliedern lassen, wobei diese zeitlich nicht strikt getrennt sind. Zu den mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen gehört auch deren Vertiefung im Sinn der ingenieurwissenschaftlichen und insbesondere der luft- und raumfahrttechnischen Erfordernisse. Daneben gilt es, den Studierenden ingenieurwissenschaftliche Grundlagen zu vermitteln. Im Rahmen des Fachstudiums sind die Kenntnisse aus den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen sowohl anwendungs- als auch grundlagenorientiert zu vertiefen und zu erweitern, um die Fähigkeiten aufzubauen, technische Probleme ganzheitlich und problemorientiert zu betrachten. Im Rahmen des Fachstudiums sind zudem spezifische luft- und raumfahrttechnische Herausforderungen intensiv zu vermitteln, was in entsprechenden Vertiefungs- und Schwerpunktfächern erfolgt. Zur Entwicklung und dem Betrieb technischer Systeme bedarf es weiterführender Kenntnisse, die durch fachübergreifende nichttechnische Fächer abgebildet werden. 

Aus diesen prinzipiellen Überlegungen heraus ergeben sich 5 Kategorien von Lehrveranstaltungen, die im Folgenden näher beschrieben werden.

Die mathematisch/naturwissenschaftliche Grundlagenfächer umfassen Module der Höheren Mathematik sowie der Experimentalphysik. Mit diesen Lehrveranstaltungen lernen die Studierenden einerseits naturwissenschaftliche Phänomene und physikalische Effekte kennen sowie Verfahren zu deren Beschreibung mittels mathematischer Methoden, die zur Darstellung von technischen Problemstellungen herangezogen werden können. Andererseits werden die Grundlagen gelegt, um technische Funktionen zu analysieren und sich ergebende Aufgabenstellungen zu lösen. Analytische Lösungsansätze der Mathematik existieren häufig nicht oder reichen nicht aus, um praktische Aufgabenstellungen effektiv zu lösen. Mit den Modulen Numerische Mathematik und Softwareentwicklung für Ingenieure erhalten die Studierenden das Rüstzeug zur numerischen Lösung von Problemstellungen sowie deren Umsetzung in Rechenprogramme.

Die Module zu ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen dienen dazu, das Basiswissen des Maschinenbaus bereitzustellen. Die Module zur Technischen Mechanik liefern die Grundlagen für Struktur- und Festigkeitsbetrachtungen. Die Inhalte der Module zur Thermodynamik sind bereits um die spezifischen Herausforderungen der Luft- und Raumfahrttechnik erweitert. Ergänzt werden die Grundlagen um ein Modul Grundlagen der Elektrotechnik. Mit den Modulen zur Werkstoffkunde lernen die Studierenden die Eigenschaften metallischer und nichtmetallischer Werkstoffe sowohl von der phänomenologischen und der chemischen Seite als auch von der werkstoffphysikalischen Seite her kennen. Das zugehörige Praktikum ermöglicht ihnen, erste Erfahrungen im Umgang mit solchen Werkstoffen zu machen und das in den Vorlesungen erlernte Wissen zu veranschaulichen.

Module zur Ergänzung der ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen sind Strömungsmechanik und Grundlagen der Aerodynamik, Grundlagen der Wärmeübertragung, Grundlagen der Messtechnik sowie Steuerungs- und Regelungstechnik. Diese Module erlauben die Vertiefung der ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen sowie den Aufbau spezifischer für luft- und raumfahrttechnische Systeme notwendiger Kenntnisse. Neben der Vermittlung von Grundwissen ist es das Ziel dieser Module, ein Verständnis für die Komplexität technischer Systeme aufzubauen.

Zu den fachübergreifenden nichttechnischen Fächern gehört das Modul Grundlagen BWL und Management für Ingenieure. Hier lernen die Studierenden, wie die Entwicklung und Entstehung technischer Systeme, im Kontext von Markt, Unternehmen und Gesellschaft betrachtet werden müssen. Die Lösungsfindung in den Ingenieurwissenschaften erfolgt heute überwiegend im Team, Kommunikations- und Präsentationstechniken sind daher erforderlich, um die Kooperation zu gewährleisten. Auch die gesellschaftlichen, psychologischen, ökonomischen und politischen Voraussetzungen und Wirkungen der entwickelten Systeme sind zu betrachten. Schließlich sind Teamfähigkeit und gute Englischkenntnisse wichtige Eigenschaften im Umfeld der Luft- und Raumfahrttechnik. Die Entwicklung individueller Fähigkeiten, die über ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten hinausgehen, wird durch Module aus dem universitätsweit angebotenen Begleitprogramm Studium+ gefördert.

Abgerundet wird der Wissensaufbau durch luft- und raumfahrtspezifische Vertiefungs- und Schwerpunktmodule Leichtbau, Antriebssysteme, Grundlagen der Flugmechanik und Luftfahrttechnik und Raumfahrtsysteme. Im Rahmen dieser Module gilt es, das erworbene Grundlagenwissen anzuwenden. Die Studierenden erhalten einen Überblick über das Zusammenspiel der Teildisziplinen in realen technischen Systemen der Luft- und Raumfahrttechnik. Ergänzt wird diese Fächergruppe durch zwei Wahlpflichtmodule, die den Studierenden die Möglichkeit bieten, sich in Fachgebieten entsprechend ihrer Neigungen zu vertiefen.

Um die Kompetenzen, die die Studierenden erwerben, optimal an die zukünftigen Herausforderungen anzupassen, ist es an der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik selbstverständlich, den Studierenden die Möglichkeit zur Mitarbeit in aktuellen Forschungsprojekten zu eröffnen. Einen ersten direkten Einblick in aktuelle Herausforderungen der Forschung und damit verbunden die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten erhalten die Studierenden im Rahmen der Module Studienarbeit und Bachelorarbeit. Mit beiden Modulen soll nicht nur ein Anwendungsbezug hergestellt werden sondern gleichzeitig auch durch die Anwendung des erworbenen Wissens die Fähigkeit trainiert werden, Methoden und Kenntnisse in einen Anwendungsbezug zu setzen und zur Problemlösung zu nutzen.

Die Studienarbeit stellt die erste größere Arbeit dar, in der die Studierenden ihre erworbenen Kenntnisse zu Lösung einer abgegrenzten Aufgabe unter Anleitung des wissenschaftlichen Personals bearbeiten. Ziel ist es neben dem oben beschriebenen Kompetenzaufbau, die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens, der Informationsbeschaffung und –verarbeitung sowie des Darstellens und Dokumentierens technisch-wissenschaftlicher Sachverhalte zu erlernen und zu trainieren.

Mit der Bachelorarbeit stellen die Studierenden letztlich unter Beweis, dass sie in der Lage sind, in einem begrenzten Zeitraum eigenständig technisch-wissenschaftliche Problemstellungen zu erkennen und in Aufgaben zu überführen, für die sie dann Lösungen ableiten, konkretisieren und umsetzen. Die Ergebnisse werden durch die Studierenden nicht nur dokumentiert und aufbereitet sondern auch innerhalb eines Entwicklungsteams kommuniziert, präsentiert und dargestellt, sodass sie weiterverarbeitet werden können.

Mit den beschriebenen Ausbildungsinhalten erwerben die Studierenden sowohl notwendiges grundlagenorientiertes als auch anwendungsspezifisches Wissen zur Lösung ingenieurwissenschaftlicher Herausforderungen als auch die Kompetenzen, um an Problemstellungen zielorientiert heranzugehen sowie diese effektiv zu lösen. Die Studierenden werden in der Lage sein, sich nach Einarbeitung in eine konkrete Arbeitsumgebung in aktuelle fachspezifische Aufgabenfelder hineinzudenken und ihr Wissen und ihre Fähigkeiten auf diese anzuwenden. Hierbei wirkt unterstützend, dass neben der fachlichen Kompetenz durch die Ausbildung im Rahmen von Studium+ auch soziale und außerfachliche Kompetenzen gefördert werden.

Grundpraktikum

Als Vorbereitung auf das Studium sollen die künftigen Studenten im Grund-/Vorpraktikum vor dem Studium grundlegende Techniken der Herstellung und Verarbeitung kennen lernen, es dient  der Einführung in die industrielle Fertigung und der Vermittlung unerlässlicher Elementarkenntnisse.

Das Grund-/Vorpraktikum ist vor Studienbeginn notwendig, um das Verständnis der Lehrveranstaltungen in den Anfangstrimestern zu fördern.

An der UnibwM wird der Nachweis des vollständigen Grundpraktikums im Umfang von sechs Wochen und zwei Wochen des Fachpraktikums aus dem Bereich A, FPO  Nr. 3.2, als Zulassungsvoraussetzung zum Bachelor-Studium gefordert. Die entsprechenden Nachweise in Form eines Praktikumsberichtheftes sind bei der Immatrikulation abzugeben.

Erklärung zu Bereich A:

GP 1 : Spanende Fertigungsverfahren

(Beispiele: Sägen, Feilen, Bohren, Gewindeschneiden, Drehen, Hobeln, Fräsen, Schleifen)

GP 2: Umformende Fertigungsverfahren

(Beispiele: Kaltformen, Biegen, Richten, Pressen, Walzen, Ziehen, Schneiden, Stanzen, Nieten, Schmieden)

GP 3: Urformende Fertigungsverfahren

(Beispiele: Gießen, Sintern, Kunststoffspritzen)

GP 4: Füge- und Trennverfahren

(Beispiele: Löten, Schweißen, Brennschneiden, Kleben)

Für die Anerkennung des Grund-/Vorpraktikums zu erfüllende Bedingungen:

  • Gesamtumfang sechs Wochen
  • Abdeckung von mindestens drei der vier oben genannten Tätigkeitsbereiche GP 1 bis GP 4

 

Zuständig für die Organisation des Grund-/Vorpraktikums ist die Offiziersschule der Luftwaffe:

 

Offizierschule FürstenfeldbruckOffizierschule der Luftwaffe
Stabsgebiet 3
AusbOrg RessMgmt/DV-Ustg Ausb
BeauftrStudPrakt OSLw

82242 Fürstenfeldbruck
Postfach 12 64 A/A

AllgFspWNBw 62 30
Tel 0 81 41 / 53 60-13 34
Fax 0 81 41 / 53 60-29 01
oslwbeauftragterstudiepraktika@bundeswehr.org

 

Fachpraktikum

Die praktische Ausbildung ist Teil eines Studiums und das Fachpraktikum hat das Ziel, studienbezogene Tätigkeitsfelder zu erkunden, allgemeine und fachspezifische Kenntnisse und Erfahrungen aus der beruflichen Praxis zu gewinnen sowie die Sozialstrukturen in Betrieben der freien Wirtschaft zu erleben.

Die Auswahl der Praktikumseinrichtung, unter Beachtung akademischer Studieninhalte und Schwerpunkte, erfolgt eigenverantwortlich durch die Studierenden in Verbindung mit dem Praktikantenamt. Die Durchführung des Praktikums ist in der vorlesungsfreien Zeit, ca. Juli bis September des ersten Studienjahres vorgesehen. Detaillierte Absprachen zu zeitlichen, inhaltlichen und thematischen Aspekten müssen eigenverantwortlich durch den Studierenden mit dem Unternehmen und dem Praktikantenamt erfolgen.


Das Fach-, Betriebspraktikum wird durchgeführt nach der Praktikantenordnung der Fakultät LRT, veröffentlicht als Anlage 3 der Fachprüfungsordnung Bachelor.

Für die vollständige Anerkennung muss das Fachpraktikum folgende Bedingungen erfüllen:

  1. Gesamtumfang zwölf Wochen, davon wurden zwei Wochen bereits im Grund-, Vorpraktikum geleistet.
  2. Das Praktikum darf vier Wochen für den Bereich A und sechs Wochen für den Bereich B nicht unterschreiten.
  3. Insgesamt wird für die Bereiche A und B zusammen die Abdeckung von mindestens fünf signifikant unterschiedlichen Teilbereichen mit minimal einer bis maximal vier Wochen pro Teilbereich gefordert.
    Bereich A mindestens 2 Teilbereiche
    Bereich B mindestens 3 Teilbereiche
    Bereich A: Betriebstechnisches Praktikum
    Kennzeichnung:

    Eingliederung der Praktikantin/des Praktikanten in ein Arbeitsumfeld von  Facharbeiterinnen/Facharbeitern, Meisterinnen/Meistern und Technikerinnen/Technikern mit überwiegend ausführendem Tätigkeitscharakter.
    Typische Teilbereiche können hier z . B. sein:
    Herstellung und Bearbeitung von Werkstoffen bzw. Halb- und Fertigfabrikaten, Montage, Inbetriebnahme, Prüfung und Qualitätskontrolle, Anlagenbetrieb.
    Bereich B: Ingenieurnahes Praktikum
    Kennzeichnung:

    Eingliederung der Praktikantin/des Praktikanten in das Arbeitsumfeld von Ingenieurinnen/Ingenieuren
    oder entsprechend qualifizierten Personen mit überwiegend entwickelndem, planendem oder lenkendem Tätigkeitscharakter
    Typische Teilbereiche können hier z. B. sein:
    Forschung, Entwicklung, Konstruktion, Berechnung, Versuch, Projektierung, Produktionsplanung, Produktionssteuerung, Logistik, Betriebsleitung, lngenieurdienstleistungen.
  4. Alternativ zu verschiedenen Teilbereichen mit jeweils maximal vier Wochen werden im Bereich B auch längere Tätigkeiten in einem einzelnen Teilbereich als interdisziplinäres Projektpraktikum anerkannt, wenn das bearbeitete Aufgabenfeld in besonderem Maße durch vielfältige Bezüge zu  unterschiedlichen Teilbereichen gekennzeichnet ist. Für solche interdisziplinären Projektpraktika in einem einzelnen Tätigkeitsbereich können Wochenzahlen bis zur jeweils zugelassenen maximalen Gesamtwochenzahl für den Bereich B anerkannt werden. Für die Anerkennung von längeren Praktikumsabschnitten in einem einzelnen Tätigkeitsbereich als interdisziplinäres Projektpraktikum sollen anspruchsvolle Kriterien angewandt werden.
    Solche Kriterien können z. B. sein:
    Mitwirkung in Teams, in denen Fachleute aus verschiedenen Organisationseinheiten und Aufgabengebieten interdisziplinär an einer konkreten aktuellen Aufgabe zusammenarbeiten Abdeckung von mehreren verschiedenen Aufgabenbereichen.

 

Betriebe für das Fachpraktikum

Die im Fachpraktikum zu vermittelnden Kenntnisse und Erfahrungen können vornehmlich in mittleren und großen Industriebetrieben erworben werden sowie in Unternehmen, die umfangreiche technische Anlagen betreiben.

Für Teilbereiche des Fachpraktikums kommen auch Ingenieurbüros und hochschulunabhängige Forschungseinrichtungen in Frage.

Nicht geeignet und deshalb nicht zugelassen sind Handwerksbetriebe des Wartungs- und Dienstleistungssektors sowie Hochschulinstitute und Institute an Hochschulen.

Im Fachpraktikum soll zumindest die allgemeine Lenkung der Praktikantentätigkeit durch eine Person mit Ingenieurqualifikation erfolgen.

 

Durchführung dieser Richtlinien

Die Entscheidung in allen Fragen des Praktikums trifft der Praktikantenbeauftragte der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik Dr. Inka Schade.

Sie untersteht den Weisungen des gemäß § 3 FPOLRT/Ba zuständigen Prüfungsausschusses.

Alle erforderlichen Vorlagen für das Praktikum können unter Prüfungsamt heruntergeladen werden.

Anfragen zur Eignung des Betriebes bitte mit Link zur Internetpräsentation desselben an die Praktikantenbeauftrage stellen.

Praktikantenbeauftragte der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik:
Dr. Inka Schade
Institut für Technische Produktentwicklung (LRT3)
Geb. 42/0008, Tel.: 089/6004-3263

Verträge und Abgabe der Berichtshefte:
Christine Galonska
Prüfungs- und Praktikantenamt
Geb. 101/0104, Tel.: 089/6004-4593

Betreuung des Studiengangs:
Andrea Ciecierski
Prüfungs- und Praktikantenamt
Geb.101/0116, Tel.: 089/6004-3072

Voraussetzungen und Ziele

Basis für die Weiterentwicklung des Bachelorstudienganges Luft- und Raumfahrttechnik bildet der Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse  als Standard für die Qualifikation des ersten Bildungszyklus, also dem Bachelorstudium an. Die Absolventen:

  • haben in einem Studienfach Wissen und Verstehen demonstriert, das auf ihre generellen Sekundarstufen-Bildung aufbaut und wesentlich darüber hinaus geht, und das sich üblicherweise auf einem Niveau befindet, das, unterstützt durch wissenschaftliche Lehrbücher zumindest in einigen Aspekten an neueste Erkenntnisse in ihrem Studienfach anknüpft.
  • haben ein breites und integriertes Wissen und Verstehen der wissenschaftlichen Grundlagen ihres Lerngebietes nachgewiesen.
  • verfügen über ein kritisches Verständnis der wichtigsten Theorien, Prinzipien und Methoden ihres Studienganges und können ihr Wissen in jede Richtung vertiefen.
  • können ihr Wissen und Verstehen in einer Weise anwenden, die von einem professionellen Zugang zu ihrer Arbeit oder ihrem Beruf zeugt und die über Kompetenzen verfügen, die üblicherweise durch das Formulieren und Untermauern von Argumenten und das Lösen von Problemen in ihrem Studienfach demonstriert werden.
  • besitzen die Fähigkeit, relevante Daten (üblicherweise innerhalb ihres Studienfachs) zu sammeln und zu interpretieren, um Einschätzungen und Urteile zu stützen, die relevante soziale, wissenschaftliche oder ethische Belange mit berücksichtigen.
  • können Informationen, Ideen, Probleme und Lösungen sowohl an Experten als auch an Laien vermitteln.
  • haben die Lernstrategien entwickelt, die sie benötigen, um Ihre Studien mit einem Höchstmaß an Autonomie fortzusetzen.
  • können Verantwortung in einem Team übernehmen.

Berufsbilder

Auf Basis des erworbenen Kompetenzprofils bestehen für Absolventen/Absolventinnen des Bachelorstudienganges LRT vielfältige Einsatzmöglichkeiten sowohl im Rahmen der Entwicklung als auch des Betriebs komplexer technischer Systeme:

  • In der freien Wirtschaft sowohl in der nationalen als auch internationalen Luft- und Raumfahrtindustrie aber auch in anderen Industriezweigen wie beispielsweise im Kraftfahrzeug- oder Schienenfahrzeugbau, Schiffsbau oder dem allgemeinen Maschinenbau;
  • In wissenschaftlichen Bereichen an Universitäten, Fachhochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen (z. B. dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik, DLR, oder den Instituten der Fraunhofer Gesellschaft, FhG);
  • In der Verwaltung, in Behörden des Bundes und der Länder sowie der Europäischen Union wie z. B. Luftfahrtbundesamt LBA, Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung BFU, Bundesministerien für Verkehr und Verteidigung.

Im wissenschaftlichen Bereich finden Absolventinnen und Absolventen ein breites Betätigungsfeld an Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen (z. B. Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, Institute der Fraunhofer Gesellschaft FhG).

Auch außerhalb der eigentlichen Luft- und Raumfahrtindustrie können die Absolventen des Studienganges Luft- und Raumfahrttechnik eingesetzt werden, zum Beispiel in den Industriezweigen des Kraftfahrzeug- und Schienenfahrzeugbaus, der Schiffstechnik und des allgemeinen Maschinenbaus; auch Unternehmen aus der Windenergie- und Medizintechnik kommen in Frage. Software-, System- und Beratungshäuser bieten ebenfalls geeignete Beschäftigungen an.

Studienplan Bachelor

grau hinterlegte Zellen = mathemat./naturwissenschaftl. Grundlagen
orange hinterlegte Zellen = ingenieurwissenschaftl. Grundlagen
grün hinterlegte Zellen =Ergänzung ingenieurwissenschaftl. Grundlagen
blau hinterlegte Zellen = Vertiefungs- und Schwerpunktfächer
hellgrau hinterlegte Zellen = fachübergreifende nichttechnische Fächer

Studienplan Bachelor

Kontakt

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