Reader: Aspekte des Cyberrisikomanagements

30 Juli 2026

Digitale Infrastrukturen sind längst zur Grundlage moderner Gesellschaften und Volkswirtschaften geworden. Unternehmen, Behörden und kritische Versorgungseinrichtungen sind in einem Maße vernetzt, wie es noch Ende des letzten Jahrhunderts kaum vorstellbar gewesen wäre. Mit dieser Vernetzung wächst jedoch auch die Angriffsfläche für Bedrohungen. So ermöglicht die fortschreitende Digitalisierung einerseits eine Vielzahl neuer Geschäftsmodelle, sorgt andererseits aber auch für eine verstärkte Anfälligkeit im Hinblick auf Cyber-Risiken. Cyber-Risiken werden seit einigen Jahren als größte Bedrohung für Unternehmen
eingestuft.

 

Was Cyber-Risiken besonders komplex macht, ist ihre Vielschichtigkeit. Sie entstehen nicht allein durch technische Schwachstellen, sondern ebenso durch menschliches Verhalten, organisationale Defizite und regulatorische Lücken. Und sie lassen sich weder vollständig vermeiden noch eindeutig messen – was Fragen der Bewertung, Steuerung und des Transfers von Cyberrisiken zu einem wissenschaftlichen und praktischen Problem macht.


Das Studienprojekt „Cyberrisikomanagement“ im Winter- und Frühjahrstrimester 2026 hat versucht, sich dieser Vielschichtigkeit anzunähern. Folgende Fragen waren u. a. von Relevanz:

  • Welche konkreten Risiken fallen in die Kategorie Cyber-Risiken?
  • Wie lassen sich Cyber-Risiken kategorisieren?
  • Welche Absicherungsmaßnahmen gegen Cyber-Risiken gibt es?
  • Welche Strategien für Cyber-Sicherheit werden vorgeschlagen / umgesetzt?
  • Welche Formen der Versicherung von Cyber-Risiken sind per dato vorzufinden?
  • Welche Herausforderungen existieren bezüglich der Versicherbarkeit?

 

Den Reader finden Sie hier. Wir hoffen, mit der Zusammenstellung der Beiträge als Reader ein grundlegendes Verständnis und einen attraktiven Einblick in die Thematik zu liefern und wünschen viel Vergnügen sowie Erkenntnisse beim Lesen der Beiträge!