Digitale Dokumente sind heute ein wesentlicher Bestandteil der vernetzten Welt und existieren in vielfältiger Form: u.a . als E-Mails, Tweets, elektronische Bilanzen, digitalisierte Kulturgüter, Satellitenbilder, Konstruktionszeichnungen, semantische Bauwerksmodelle bis hin zu digitalen Zwillingen. Die Speicherung von digitalen Dokumenten birgt aber einige Risiken. Dies gilt besonders, wenn sie über längere Zeiträume hinweg lesbar und verständlich sowie ggf. editierbar sein sollen ohne dabei ihre Integrität und Authentizität zu verlieren - ein Anspruch, dem sich nicht nur Bibliotheken und Museen stellen müssen, sondern auch viele Unternehmen und Behörden, die über digitale Bestände verfügen.
Die Gesellschaft für Informatik e. V. hat den Erhalt des digitalen Kulturerbes als Grand Challenge der Informatik eingestuft!
Das Institut für Softwaretechnologie analysiert die Probleme und entwickelt zusammen mit Partnern, die für die Archivierung Verantwortung tragen, technische und organisatorische Lösungskonzepte. Eine weitere Aufgabe besteht darin, für diese Problematik ein angemessenes Bewusstsein zu schaffen, sowie die nötige Kompetenz aufzubauen und zu vermitteln.
Die datArena liefert hierzu einen wesentlichen Beitrag, da sie in Kooperation mit Prof. Dr. John G. Zabolitzky und seinem Team vom Vintage Computing Lab (VCL) einen außergewöhnlichen Fundus an Hardware, Software, Dokumentation und Expertise bereitstellt.