Sportbiologie

Über uns

 

Unser interdisziplinäres Team vereint Naturwissenschaften, Sportwissenschaften und Informatik, um komplexe Fragestellungen ganzheitlich zu lösen. Wir arbeiten datenbasiert, evidenzorientiert und praxisnah. Durch die Kombination aus analytischer Expertise, sportwissenschaftlicher Erfahrung und technologischer Innovation entwickeln wir Lösungen, die Wirkung zeigen. Gemeinsam verbinden wir Forschung, Bewegung und digitale Intelligenz für messbaren Fortschritt.

Forschung

Die Forschung am Lehrstuhl für Sportbiologie konzentriert sich auf die militärische Funktionsfitness. Im Zentrum stehen sowohl langfristige Trainingsinterventionen als auch umfassende Assessments. Dazu zählen Kraft- und Ausdauerparameter, neuromuskuläre Funktionen, Bewegungsqualität sowie physiologische Belastungsreaktionen. Ziel ist es, jene Faktoren präzise zu identifizieren, die die Einsatzfähigkeit militärischer Angehöriger bestimmen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf funktionellen Trainingsansätzen, darunter CrossFit-orientierte Programme. Untersucht werden kurz- und langfristige Anpassungen, etwa Veränderungen der Körperzusammensetzung, der Sprungkraft, der subjektiven Beanspruchung sowie der respiratorischen und kardialen Leistungsfähigkeit.

Darüber hinaus analysieren wir Belastungsprofile in realitätsnahen Szenarien. Durch den Einsatz von Virtual Reality lassen sich militärische Anforderungen mit variabler situativer Komplexität detailgetreu simulieren. Weitere Projekte befassen sich mit Trainingsvolumen, Trainingshistorien und gesundheitsbezogenen Verhaltensmustern, um die funktionelle Leistungsfähigkeit ganzheitlich abzubilden.

Übergreifendes Ziel aller Forschungsaktivitäten ist die wissenschaftliche Weiterentwicklung militärischer Funktionsfitnessprogramme – für eine hohe Einsatzbereitschaft bei gleichzeitiger Berücksichtigung gesundheitlicher Aspekte.

Lehre

Das Lehrgebiet Sportbiologie befasst sich vornehmlich mit der funktionellen Anatomie, der Physiologie und insbesondere der Sportphysiologie. Die funktionelle Anatomie konzentriert sich auf das menschliche Skelett, die Skelettmuskulatur und die Gelenke. Die Physiologie beschäftigt sich mit der Energiegewinnung, dem Energieverbrauch, der Atmung, den physiologischen Aspekten des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Muskelkontraktion. In der Sportphysiologie werden insbesondere Aspekte der körperlichen Leistungsfähigkeit, Leistungsdiagnostiken, leistungsbegrenzende Faktoren aber auch die Effekte legaler und illegaler leistungssteigender Substanzen intensiviert. Des Weiteren werden im Rahmen der sportbiologischen Lehre internistische und kardio-vaskuläre Inhalte in Training und Gesundheit vertieft. Hierbei werden präventive Verhaltensweisen hinsichtlich Bewegung, Training und Ernährung behandelt. Eine wichtige Rolle spielen diagnostische Verfahren, Verhaltensanpassungen und Trainingskonzeptionierungen bei vorliegender Erkrankung.