Die Module im Studiengang Systems Engineering sind in drei prinzipielle Kategorien eingeteilt:

  • Grundlagenmodule vermitteln und vertiefen Grundlagenwissen. Die Wissensvermittlung erfolgt durch einen hohen Selbstlernanteil mittels aktueller Fachliteratur und virtueller Gruppenarbeit auf der Lernplattform des E-Learning-Systems. Die Einführung der Inhalte erfolgt über einen klassischen Frontalunterricht sowie ergänzenden Übungen an Fallbeispielen. Jedes Grundlagenmodul wird mit einer mündlichen oder schriftlichen Prüfung abgeschlossen.

  • Vertiefungsmodule greifen Einzelaspekte des Systems Engineering auf und betrachten diese tiefergehend. Hierbei gilt es verstärkt einen Praxisbezug für Sie herzustellen. Die Lehrinhalte werden daher in Absprache mit Ihnen berufsbezogen aufgearbeitet. Um Sie intensiver in die Wissensaufbereitung einzubeziehen, bereiten Sie Inhalte in Vorträgen auf. Die Vorträge können bewertet werden oder es erfolgt am Ende des Trimesters eine mündliche oder schriftliche Prüfung.

  • Praxismodule bieten Ihnen die Möglichkeit, Lösungsansätze und Best-Practices unterschiedlicher Branchen, Marktverhältnisse oder Wettbewerbsumfelder kennenzulernen und auf andere Aufgaben zu übertragen. Gleichzeitig werden im Rahmen dieser Module konkrete Problemstellungen aus dem beruflichen Umfeld der Teilnehmenden aufgegriffen und analysiert, um Handlungskonzepte abzuleiten. Auch für diese Module erfolgt eine aktive Einbindung der Studierenden über die Vorbereitung und Präsentation von Vorträgen oder der schriftlichen, wissenschaftlichen Bearbeitung von selbstgewählten Themen.

Lehr- und Lernmethode

Die Verbindung von Leben, Arbeiten und Lernen ist essentiell für Ihre Freude am Studium und Ihren Erfolg. Das sogenannte Blended-Learning-Prinzip, d.h. der Wechsel von kurzen Präsenzphsaen und begleiteten Selbstlernphasen in virtuellen Lerngruppen halten wir für am besten geeignet, um die Work-Life-Balance zu ermöglichen. Daher legen wir besonderen Wert auf Ihre fachliche und organisatorische Betreuung während der Selbstlernphasen. Aufgabenstellungen beziehen häufig Ihre berufliche Erfahrung und aktuelle Projekte mit ein, so dass ein direkter Nutzen für Ihren beruflichen Einsatz bereits während des Studiums entsteht. Die Workload des Studiengangs ist im Vergleich zu Vollzeit-Studiengängen an die zur Verfügung stehenden Zeitkontingente Berufstätiger mit durchschnittlich 40 ECTS pro Studienjahr angepasst.

Präsenzwochenenden finden durchschnittlich sieben Mal im Jahr statt, in der Regel freitags und samstags, zu Beginn und nach ca. zwei Dritteln des Trimesters. Neben klassischen Lehrmethoden finden darin neuartige Konzepte (Workshop bzw. Symposiumscharakter mit Lehrenden als Moderierende) Anwendung, um der gewünschten Anwendungsorientierung des Studiengangs gerecht zu werden.

Die Module werden von erfahrenen Professorinnen und Professoren sowie hochrangigen Expertinnen und Experten mit langjähriger Erfahrung im Systems Engineering durchgeführt.

Modulstudium

Der modulare Aufbau des Studiengangs erlaubt es, auch einzelne Module im Rahmen eines Modulstudiums zu belegen und diese mit einem Hochschulzertifikat abzuschließen. Für erfolgreich abgelegte Module werden von der Universität ECTS-Leistungspunkte bescheinigt.

Wurden auf diese Art alle Module belegt und erfolgreich abgeschlossen, kann die Ausbildung mit dem Master-Abschluss beendet werden, sofern eine Masterarbeit entsprechend der Prüfungsordnung erfolgreich angefertigt wurde.