Komplexe technische Systeme mit integriertem Systemdenken durchdringen

Erwerben Sie mit dem berufsbegleitenden Master Systems Engineering das erforderliche Wissen, um Projekte ganzheitlich zum Erfolg zu führen.

Was ist Systems Engineering

Technische Systeme sind geprägt durch eine zunehmende Komplexität, die nicht nur aus dem System heraus sondern auch durch Wechselwirkungen und Beziehungen zu anderen Systemen und zur Umgebung resultieren. Zusätzlich ist in der Systementwicklung eine zunehmende Spezialisierung durch technische Experten zu beobachten. Die resultierende Notwendigkeit zur Systemintegration ist nicht mehr allein mit Expertenwissen zu Teillösungen zu beherrschen.

Als erfahrene Ingenieurinnen und Ingenieure mit fundiertem Wissen zu technischen Sachverhalten eignen Sie sich in diesem Studiengang das Rüstzeug an, um komplexe Projekte systematisch und ganzheitlich zum Erfolg zu führen.

Nach Abschluss des Masters im Systems Engineering sind Sie fachübergreifenden und integrierenden Entwicklungs- und Managementaufgaben gewachsen. Aufgrund der ganzheitlichen Sichtweise sind Sie in der Lage im Sinne interdisziplinärer Expertinnen und Experten Führungsaufgaben zu übernehmen, z.B. in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik, Transport, Sicherheit, Kommunikation, Kraftwerkstechnik oder Verteidigung.

Das Studium legt besondere Schwerpunkte auf folgende Aspekte:

  • Sie lernen die Herausforderungen in der Entwicklung und Behandlung komplexer technischer Systeme zu meistern.
  • Sie erlangen umfassendes Grundwissen zum Management der Prozesse im Systems Engineering.
  • Sie erwerben vielseitige Kompetenzen zur Lösungsfindung und zum ganzheitlichen Management.

Karriere

Qualifizierung und berufliche Perspektiven

Mit Absolvieren des Master-Studiengangs Systems Engineering erwerben Sie folgendes Kompetenzprofil:

  • In einem fachlichen Reifeprozess verinnerlichen Sie die Disziplin des Systems Engineering verarbeiten sie weiter und können Sie sicher auf konkrete Probleme anwenden.

  • Durch die erlernten Methoden des Systems Engineering können Sie komplexe Aufgabenstellungen in Forschung und Entwicklung in der Industrie formulieren und lösen, kritisch hinterfragen und bei Bedarf weiterentwickeln.

  • Sie werden in den Methoden und Prozessen des Systems Engineering und des Systems Engineering Managements geschult, so dass diese die Aufgaben von SystemingenieurInnen übernehmen können. Zudem werden spezifisches Problembewusstsein und Systemdenken entwickelt, welche erlauben, situationsangepasste Vorgehensweisen zu definieren und zu initiieren sowie Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und diesen entgegenzusteuern. Als wesentlich für den Lernerfolg wird hierbei ein dem Studium unterlegter Theorie-Praxis-Transfer verstanden.

Zielgruppe

Der Studiengang richtet sich an erfahrene Ingenieurinnen und Ingenieure, Fach- und Führungskräfte aus der Bundeswehr und der zivilen Wirtschaft mit einem ersten Hochschulstudium und Berufserfahrung von mindestens drei Jahren.

Der Schwerpunkt des Studiengangs liegt daher nicht auf der Vermittlung von technischem Wissen, das als Voraussetzung angesehen wird, sondern auf der Basis von Kenntnissen von technischen Systemen als hochvernetzte Teilsysteme werden Entwicklungs- und Managementansätze vorgestellt, die in der Projektabwicklung genauso wie bei der konkreten Problemlösung unterstützen. Zudem entwickeln die Studierenden ein Bewusstsein für Limitierungen und Randbedingungen des realen „Projektlebens“. 

Gute Gründe für den Master-Studiengang Systems Engineering:

  • Bewährtes Kleingruppenkonzept (10 bis 15 Teilnehmende pro Jahrgang) und hervorragende individuelle Betreuung.
  • Universitäre, bedarfsgerechte Weiterbildung für Berufserfahrene (mindestens drei Jahre) mit erstem Hochschulabschluss.
  • Berufsbegleitend: Fernstudium mit Präsenzwochenenden (Blended Learning).
  • Hohe Flexibilität durch die Möglichkeit, einzelne Module zu belegen (Einstieg alle zwei Monate).
  • Präsenztage an einem attraktiven Studienort und Austausch mit anderen Fach- und Führungskräften.

 

 

 

Studieninhalte

Die Module im Studiengang Systems Engineering sind in drei prinzipielle Kategorien eingeteilt:

  • Grundlagenmodule vermitteln und vertiefen Grundlagenwissen. Die Wissensvermittlung erfolgt durch einen hohen Selbstlernanteil mittels aktueller Fachliteratur und virtueller Gruppenarbeit auf der Lernplattform des E-Learning-Systems. Die Einführung der Inhalte erfolgt über einen klassischen Frontalunterricht sowie ergänzenden Übungen an Fallbeispielen. Jedes Grundlagenmodul wird mit einer mündlichen oder schriftlichen Prüfung abgeschlossen.

  • Vertiefungsmodule greifen Einzelaspekte des Systems Engineering auf und betrachten diese tiefergehend. Hierbei gilt es verstärkt einen Praxisbezug für Sie herzustellen. Die Lehrinhalte werden daher in Absprache mit Ihnen berufsbezogen aufgearbeitet. Um Sie intensiver in die Wissensaufbereitung einzubeziehen, bereiten Sie Inhalte in Vorträgen auf. Die Vorträge können bewertet werden oder es erfolgt am Ende des Trimesters eine mündliche oder schriftliche Prüfung.

  • Praxismodule bieten Ihnen die Möglichkeit, Lösungsansätze und Best-Practices unterschiedlicher Branchen, Marktverhältnisse oder Wettbewerbsumfelder kennenzulernen und auf andere Aufgaben zu übertragen. Gleichzeitig werden im Rahmen dieser Module konkrete Problemstellungen aus dem beruflichen Umfeld der Teilnehmenden aufgegriffen und analysiert, um Handlungskonzepte abzuleiten. Auch für diese Module erfolgt eine aktive Einbindung der Studierenden über die Vorbereitung und Präsentation von Vorträgen oder der schriftlichen, wissenschaftlichen Bearbeitung von selbstgewählten Themen.

Lehr- und Lernmethode

Die Verbindung von Leben, Arbeiten und Lernen ist essentiell für Ihre Freude am Studium und Ihren Erfolg. Das sogenannte Blended-Learning-Prinzip, d.h. der Wechsel von kurzen Präsenzphsaen und begleiteten Selbstlernphasen in virtuellen Lerngruppen halten wir für am besten geeignet, um die Work-Life-Balance zu ermöglichen. Daher legen wir besonderen Wert auf Ihre fachliche und organisatorische Betreuung während der Selbstlernphasen. Aufgabenstellungen beziehen häufig Ihre berufliche Erfahrung und aktuelle Projekte mit ein, so dass ein direkter Nutzen für Ihren beruflichen Einsatz bereits während des Studiums entsteht. Die Workload des Studiengangs ist im Vergleich zu Vollzeit-Studiengängen an die zur Verfügung stehenden Zeitkontingente Berufstätiger mit durchschnittlich 40 ECTS pro Studienjahr angepasst.

Präsenzwochenenden finden durchschnittlich sieben Mal im Jahr statt, in der Regel freitags und samstags, zu Beginn und nach ca. zwei Dritteln des Trimesters. Neben klassischen Lehrmethoden finden darin neuartige Konzepte (Workshop bzw. Symposiumscharakter mit Lehrenden als Moderierende) Anwendung, um der gewünschten Anwendungsorientierung des Studiengangs gerecht zu werden.

Die Module werden von erfahrenen Professorinnen und Professoren sowie hochrangigen Expertinnen und Experten mit langjähriger Erfahrung im Systems Engineering durchgeführt.

Modulstudium

Der modulare Aufbau des Studiengangs erlaubt es, auch einzelne Module im Rahmen eines Modulstudiums zu belegen und diese mit einem Hochschulzertifikat abzuschließen. Für erfolgreich abgelegte Module werden von der Universität ECTS-Leistungspunkte bescheinigt.

Wurden auf diese Art alle Module belegt und erfolgreich abgeschlossen, kann die Ausbildung mit dem Master-Abschluss beendet werden, sofern eine Masterarbeit entsprechend der Prüfungsordnung erfolgreich angefertigt wurde.

Anmeldung

Sie können sich bis zum 1. März jedes Jahres zum Master-Studiengang Systems Engineering anmelden, der Studiengang beginnt im April jedes Jahres.

Bitte fügen Sie Ihrer Anmeldung die folgenden Dokumente bei:

  • ausgefüllter und unterschriebener Aufnahmeantrag (s. Downloadbereich)
  • ausgefüllter und unterschriebener Immatrikulationsantrag mit Lichtbild (s. Downloadbereich)
  • unterschriebener, tabellarischer Lebenslauf mit vollständiger Auflistung aller bisher absolvierten Studiengänge und ggf. weiterer erbrachter Studienleistungen
  • Hochschulzugangsberechtigung (in amtlich beglaubigter Kopie)
  • Hochschulabschlusszeugnis (in amtlich beglaubigter Kopie)
  • Nachweis einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung
  • Exmatrikulationsbescheinigung (entgegen der Information im Immatrikulationsantrag ist eine einfache Kopie ausreichend)

 

Sie sollten folgende Voraussetzungen mitbringen, um für das Studium zugelassen zu werden:

  • Abschluss eines Hochschulstudiums in einem natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fach, das Kompetenzen in einem Umfang von mindestens 210 ECTS-Leistungspunkten entspricht (Diplom-, Bachelor- oder Master-Abschluss oder ein gleichwertiger in- oder ausländischer Abschluss), mit mindestens der Note 3,0 oder besser. Hinweis: Studieninteressierte mit einem Hochschulabschluss von weniger als 210 ECTS (aber mindestens 180 ECTS) erhalten die Zulassung durch die erfolgreiche Absolvierung eines Eingangsprüfungsverfahrens.

  • Nachweis einer mindestens dreijährigen qualifizierten berufspraktischen Erfahrung

 

Ihre Anmeldung senden Sie bitte an:

Dr. Nicol Matzner-Vogel, MBA

Geschäftsführerin casc

Universität der Bundeswehr München
Werner-Heisenberg-Weg 39
85577 Neubiberg
Tel.: +49 89 6004 4530

E-Mail:  “nicol.matzner@unibw.de”

Kontakt

Sie haben noch Fragen? Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne per E-Mail, telefonisch oder im persönlichen Gespräch.

Master-Studiengang „Systems Engineering“ (M.Sc.)

Der weiterbildende Master-Studiengang „Systems Engineering“ (M.Sc.) der Universität der Bundeswehr München bereitet erfahrene Ingenieurinnen und Ingenieure auf fachübergreifende Entwicklungs- und Managementaufgaben in Forschung und Industrie vor. In intensiven und kompakten Blended-Learning-Sequenzen vermittelt er den Studierenden das notwendige Rüstzeug, um komplexe Projekte systematisch und ganzheitlich zum Erfolg zu führen.

Beratung und Kontakt

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