Mit unserem berufsbegleitenden Weiterbildungsangebot im Zukunftsfeld Systems Engineering machen wir Sie fit für Ihren nächsten Karrieresprung!

Mit Systemwissen und ganzheitlicher Sichtweise komplexe Systeme zum Erfolg führen

„Ein System ist mehr als die Summe seiner Teile“ – Systemdenken im Umgang mit komplexen Systemen ist gefragter denn je. Denn Ingenieure aller Spezialdisziplinen sind bereits heute und werden verstärkt in der Zukunft mit veränderten Rahmenbedingungen und immer größeren Herausforderungen konfrontiert: Der Komplexitätsgrad interdisziplinärer Projekte erhöht sich angesichts Globalisierung, Industrie 4.0., Internet of Things, vernetzter Prozesse, steigender Anforderungen, kürzerer Technologiezyklen uvm..

Das universitätsinternen Institut für wissenschaftliche Weiterbildung (casc – campus advanced studies center) bereitet mit seinem wissenschaftlich fundierten und anwendungsbezogenen Weiterbildungsangebot im Zukunftsfeld Systems Engineering Berufstätige mit einem ersten natur- oder ingenieurswissenschaftlichen Hochschulabschluss auf komplexe Management- und Führungsaufgaben vor. Fach- und Führungskräfte aus Bundeswehr, Wirtschaft und Industrie erlangen das nötige Rüstzeug, um Methoden und Werkzeuge des Systems Engineering zielsicher anzuwenden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Master- bzw. Modulstudiums werden in die Lage versetzt, komplexe Systeme mit ihren unterschiedlichsten Anforderungen über den gesamten Systemlebenszyklus hinweg zu strukturieren, zu analysieren, zu spezifizieren, zu entwickeln und anzupassen.

Das Studium legt besondere Schwerpunkte auf folgende Aspekte:
- Sie erlangen umfassendes Grundwissen zum Management der Prozesse im Systems Engineering.
- Sie erwerben vielseitige Kompetenzen zur Lösungsfindung und zum ganzheitlichen Management.
- Sie lernen die Herausforderungen in der Entwicklung und Behandlung komplexer technischer Systeme zu meistern.

Zeit- und ortsunabhängiges Studieren neben Beruf und Familie

Die Verbindung von Leben, Arbeiten und Lernen ist essentiell für Ihre Freude am Studium und Ihren Erfolg. Der berufsbegleitende Masterstudiengang Systems Engineering findet daher im Format Blended Learning statt, um Ihnen die Work-Life-Balance zu ermöglichen. Selbstlernphasen (webbasierte Lernplattform mit virtuellen Lerngruppen und tutorieller Begleitung) wechseln mit freiwilligen Präsenzphasen auf dem Campus ab. Wir legen besonderen Wert auf Ihre fachliche und organisatorische Betreuung während der Selbstlernphasen. Aufgabenstellungen beziehen häufig Ihre berufliche Erfahrung und aktuelle Projekte mit ein, sodass ein direkter Nutzen für Ihren beruflichen Einsatz bereits während des Studiums entsteht. Die Studiendauer im Masterstudiengang beträgt insgesamt 27 Monate. Die Workload des Studiengangs ist im Vergleich zu Vollzeit-Studiengängen an die zur Verfügung stehenden Zeitkontingente Berufstätiger mit durchschnittlich 40 ECTS pro Studienjahr angepasst.

Präsenzwochenenden finden durchschnittlich sieben Mal im Jahr statt, in der Regel freitags und samstags, zu Beginn und nach ca. zwei Dritteln des Trimesters. Neben klassischen Lehrmethoden finden darin neuartige Konzepte (Workshop bzw. Symposiumscharakter mit Lehrenden als Moderierende) Anwendung, um der gewünschten Anwendungsorientierung des Studiengangs gerecht zu werden.

Der Studiengang ist in Grundlagen,- Vertiefungs- und Praxismodule unterteilt. Wer sich nur in bestimmten Themenbereichen - dem eigenen Interesse entsprechend - weiterbilden möchte, kann die Module des Masterstudiums einzeln belegen. Eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten, ist nicht unbedingt erforderlich. Ein Einstieg ins Modulstudium ist alle drei Monate möglich. Die Studierenden sind ebenfalls an der Universität der Bundeswehr eingeschrieben. Die erworbenen ECTS-Leistungspunkte im sogenannten Modulstudium können auf den Masterstudiengang angerechnet werden. Damit folgt die Universität der Bundeswehr München der neuesten Entwicklung in der bayerischen Hochschullandschaft und trägt zum lebenslangen Lernen bei.

Informationen

Erfahren Sie mehr über die berufsbegleitende Weiterbildung im Zukunftsfeld Systems Engineering

Mit Systems Engineering beruflich erfolgreich

Notwendigkeit von Systems Engineering

 

Komplexe Projekte mit integriertem Systemdenken durchdringen

Technische Systeme sind geprägt durch eine zunehmende Komplexität, die nicht nur aus dem System heraus, sondern auch durch Wechselwirkungen und Beziehungen zu anderen Systemen/Subsytemen und zur Umgebung resultieren. Zusätzlich ist in der Systementwicklung eine zunehmende Spezialisierung durch technische Experten zu beobachten. Die resultierende Notwendigkeit zur Systemintegration ist nicht mehr allein mit Expertenwissen zu Teillösungen zu beherrschen.

Ingenieurwissenschaftliches Fachwissen und Projektmanagementkenntnisse gepaart mit spezifischem Problembewusstsein und Systemdenken sind für Systemingenieure unabdingbar.

Als erfahrene Ingenieurinnen und Ingenieure mit fundiertem Wissen zu technischen Sachverhalten eignen Sie sich mit der Weiterbildung zum Systemingenieur das Rüstzeug an, um komplexe Projekte systematisch und ganzheitlich zum Erfolg zu führen.

Unsere Studierende lernen, komplexe Systeme mit ihren unterschiedlichsten Anforderungen über den gesamten Systemlebenszyklus hinweg zu strukturieren, zu analysieren, zu spezifizieren, zu entwickeln und anzupassen.

 

Nach Abschluss des Masters im Systems Engineering sind Sie fachübergreifenden und integrierenden Entwicklungs- und Managementaufgaben gewachsen. Aufgrund der ganzheitlichen Sichtweise sind Sie in der Lage, im Sinne interdisziplinärer Expertinnen und Experten Führungs- und Managementaufgaben zu übernehmen, z.B. in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik, TransportVerteidigung, Sicherheit, Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauwesen, Kraftwerkstechnik., IT oder Kommunikation.

Mit Absolvieren der berufsbegleitenden Weiterbildung im Bereich Systems Engineering erwerben Sie folgendes Kompetenzprofil:

  • Sie werden in den Methoden und Prozesse des Systems Engineering und des Systems Engineering Managements geschult, sodass Sie die Aufgaben von SystemingenieurInnen übernehmen können.
  • In einem fachlichen Reifeprozess verinnerlichen Sie die Disziplin des Systems Engineering.
  • Durch die erlernten Methoden des Systems Engineering können Sie komplexe Aufgabenstellungen in Forschung und Entwicklung in der Industrie formulieren und lösen, kritisch hinterfragen und bei Bedarf weiterentwickeln.
  • Sie entwickeln spezifisches Problembewusstsein und Systemdenken, welche erlauben, situationsangepasste Vorgehensweisen zu definieren und zu initiieren.
  • Sie erkennen Fehlentwicklungen frühzeitig und können diesen gezielt entgegensteuern. Als wesentlich für den Lernerfolg wird hierbei ein dem Studium unterlegter Theorie-Praxis-Transfer verstanden.

Studieninhalte der Weiterbildung im Bereich Systems Engineering

Ziele der Ausbildung zum Systemingenieur.JPG

Die Module im Studiengang Systems Engineering sind in drei prinzipielle Kategorien eingeteilt:

  • Grundlagenmodule vermitteln und vertiefen Grundlagenwissen. Die Wissensvermittlung erfolgt durch einen hohen Selbstlernanteil mittels aktueller Fachliteratur und virtueller Gruppenarbeit auf der Lernplattform des E-Learning-Systems. Die Einführung der Inhalte erfolgt über einen klassischen Präsenzunterricht sowie ergänzenden Übungen an Fallbeispielen. Jedes Grundlagenmodul wird mit einer mündlichen oder schriftlichen Prüfung abgeschlossen.

  • Vertiefungsmodule greifen Einzelaspekte des Systems Engineering auf und betrachten diese tiefergehend. Hierbei gilt es verstärkt einen Praxisbezug für Sie herzustellen. Die Lehrinhalte werden daher in Absprache mit Ihnen berufsbezogen aufgearbeitet. Um Sie intensiver in die Wissensaufbereitung einzubeziehen, bereiten Sie Inhalte in Vorträgen auf. Die Vorträge können bewertet werden oder es erfolgt am Ende des Trimesters eine mündliche oder schriftliche Prüfung.

  • Praxismodule bieten Ihnen die Möglichkeit, Lösungsansätze und Best-Practices unterschiedlicher Branchen, Marktverhältnisse oder Wettbewerbsumfelder kennenzulernen und auf andere Aufgaben zu übertragen. Gleichzeitig werden im Rahmen dieser Module konkrete Problemstellungen aus dem beruflichen Umfeld der Teilnehmenden aufgegriffen und analysiert, um Handlungskonzepte abzuleiten. Auch für diese Module erfolgt eine aktive Einbindung der Studierenden über die Vorbereitung und Präsentation von Vorträgen oder der schriftlichen, wissenschaftlichen Bearbeitung von selbstgewählten Themen.

 

Folgende 13 Module, die auch einzeln buchbar sind,  umfasst das Curriculum des Masterstudiengangs Systems Engineering (M.Sc.):

  • System Engineering – Grundlagen
  • Systems Engineering – Methoden und Werkzeuge
  • Projektarbeit 1
  • Systems Engineering Management
  • Methoden zur Verifikation und Validierung im SE-Prozess
  • Technischer Entwicklungsprozess
  • Systems Engineering im betrieblichen  Umfeld
  • Prozesse der Fehlerentstehung und Krisenmanagement
  • Spezifische Problemstellungen im Systems Engineering
  • Projektarbeit 2
  • Kognitives Systems Engineering
  • Systems Engineering in der industriellen Praxis
  • Masterarbeit

Warum ein Studium am casc?

• Bewährtes Kleingruppenkonzept (10 bis 15 Teilnehmende pro Jahrgang) und hervorragende individuelle Betreuung.
• Universitäre, bedarfsgerechte Weiterbildung für Berufserfahrene mit erstem Hochschulabschluss.
• Berufsbegleitend: Fernstudium mit Präsenzwochenenden (Blended Learning) - webbasierte Lernplattform mit virtuellen
Lerngruppen und tutorieller Begleitung.
• Hohe Flexibilität durch die Möglichkeit, einzelne Module zu belegen (Einstieg alle drei Monate).
• Präsenztage an einem attraktiven Studienort und Austausch mit anderen Fach- und Führungskräften.

Warum ein Studium am casc?

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Was sagen die akademischen Leiter und Studierenden zum Weiterbildungsangebot im Bereich Systems Engineering?

Beratung und Kontakt

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