UniBw München mit zwei Forschungsbeiträgen auf dem 19. Wissenschaftlichen Symposium „Supply Management“ des BME
Am 9. und 10. März 2026 fand an der Universität Mannheim das 19. Wissenschaftliche Symposium „Supply Management“ statt. Die vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) gemeinsam mit dem Stiftungslehrstuhl für Procurement der Universität Mannheim organisierte Konferenz gilt als die führende wissenschaftliche Tagung zu Beschaffung und Supply Management im deutschsprachigen Raum und bringt Forschende sowie Praxisvertreter aus Wirtschaft und öffentlichem Sektor zusammen. Das Arbeitsgebiet Beschaffung der Universität der Bundeswehr München war auf der Konferenz mit zwei wissenschaftlichen Beiträgen vertreten. Im ersten Vortrag präsentierten Prof. Dr. Michael Eßig, Dr. Andreas H. Glas und Tim Schmidt das Konferenzpapier „Ist die öffentliche Beschaffung ‚langsam‘? Eine beschaffungsprozessorientierte Analyse von Zeit und Zeitdauern“. Der Beitrag untersucht systematisch die zeitlichen Abläufe öffentlicher Beschaffungsprozesse und analysiert, welche Faktoren zu langen oder kurzen Verfahrensdauern beitragen können. Ziel ist es, die Diskussion über vermeintlich langsame Beschaffungsprozesse auf eine empirisch fundierte Grundlage zu stellen. Ein zweiter Vortrag von Prof. Dr. Michael Eßig, Dr. Andreas H. Glas und Elizabeth Girin widmete sich der Frage der „Vereinbarkeit von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in der öffentlichen Beschaffung: Eine Analyse des Vergabeverhaltens öffentlicher Auftraggeber in Deutschland“. In diesem Beitrag wurde das Vergabeverhalten öffentlicher Auftraggeber in Deutschland analysiert, um besser zu verstehen, wie Nachhaltigkeitsanforderungen und wirtschaftliche Kriterien im Vergabeprozess miteinander verbunden werden.