Abgeschlossene Projekte

Capacity Building for the German National Coordination Centre for cybersecurity in industry, technology and research (NCC-DE)

  • Zeitraum: 1. Oktober 2023 - 31. Oktober, 2025
  •  EU-Digital Europe Programme (DIGITAL), No. 101126787
  • Projektbeschreibung: Das Europäische Parlament und der Europäische Rat haben sich darauf geeinigt, das Europäische Kompetenzzentrum für Cybersicherheit (ECCC) und ein Netzwerk nationaler Koordinierungszentren auf der Grundlage der EU-Verordnung 2021/887 einzurichten, das sich über die gesamte Europäische Union erstreckt. Das ECCC und das Netzwerk sollen Investitionen in Cybersicherheitsforschung, Technologie und industrielle Entwicklung bündeln und die Planung der Programme „Horizont Europa“ und „Digitales Europa“ besser koordinieren. Das Nationale Koordinierungszentrum (NCC-DE) für Cybersicherheit in Industrie, Technologie und Forschung ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI), des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie einzelner Ministerialbehörden (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Forschungsinstitut CODE (RI CODE) und DLR Projektträger). Das BSI fungiert als zentrale Anlaufstelle für das ECCC, das NCC-Netzwerk und die nationalen Interessengruppen. Das NCC-Netzwerk wird den Austausch zwischen den Mitgliedstaaten intensivieren und es interessierten Parteien aus Regierung, Industrie und Forschung in der EU ermöglichen, schneller und einfacher Partner für multilaterale Projekte zu finden, wodurch die digitale Souveränität der EU gestärkt wird. Innerhalb jedes Mitgliedstaats fördert und intensiviert das jeweilige NCC den Dialog und Austausch zwischen interessierten nationalen Partnern. Auf diese Weise wird der Informationsfluss zum ECCC konsolidiert, um die nationale Cybersicherheitsgemeinschaft optimal zu unterstützen und sicherzustellen, dass nationale Interessen im Förderprozess der EU wirksam vertreten werden. Die Mittel aus dem Programm „Digitales Europa“ sollen zur Unterstützung des Aufbaus des NCC-DE verwendet werden, das bereits eingerichtet wurde und über den Förderzeitraum hinaus aktiv bleiben soll. Mit den Mitteln soll sichergestellt werden, dass grundlegende Aufgaben schnell und effektiv umgesetzt werden.
  • Konsortium: 1 Universität und 2 Industriepartner





Air Mobility Integration U-Space (AMIUS)

  • Zeitraum: 1. Januar 2022 - 31. Dezember, 2024
  • Bavarian Aerospace Program, No. ROB-2-3410.20-04-11-15/HAMI-2109-0015
  • Projektbeschreibung: Das übergeordnete Ziel des gemeinsamen Projekts AMI-AMIUS ist die Schaffung des ersten integrierten bayerischen U-Raums, der die Stadt Ingolstadt mit dem Flughafen Manching verbindet. Zusätzlich zu den hier beschriebenen Aktivitäten steht dieser U-Raum bayerischen Unternehmen der eVTOL- und UAS-Branche (Unmanned Aerial Systems) als reales Testfeld zur Verfügung. Das Projekt untersucht, wie ein auf digitalen Diensten basierender U-Space den heutigen Luftverkehr einschließlich seiner Prozesse und Technologien mit zukünftigen Einsatzszenarien von UAS und eVTOLs in einem gemeinsamen Luftraum integrieren kann. Zu diesem Zweck werden die für einen sicheren, integrierten und effizienten Betrieb erforderlichen Flugverkehrsmanagementfunktionen durch die von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) definierten U-Space-Dienste bereitgestellt und demonstriert. Auf der Grundlage dieser digitalen Dienste sind Flüge innerhalb der Kontrollzone Manching, beispielsweise vom Drohnenzentrum zum Hauptbahnhof Ingolstadt, als konkrete Anwendungsfälle geplant. Diese praktischen Demonstrationen werden durch entsprechende wissenschaftliche modellbasierte Voruntersuchungen, multimodale Simulationen mit verschiedenen Verkehrssystemen, Machbarkeitsstudien sowie Kostenanalysen der beteiligten Universitäten unterstützt. Um einen sicheren und effizienten integrierten Betrieb von UAS, eVTOLS und der allgemeinen Luftfahrt in Zukunft zu gewährleisten, sind neuartige Verkehrskonzepte erforderlich. Zu diesem Zweck muss das bestehende Luftraummanagement durch ein integriertes UAS-Verkehrsmanagementsystem (UTM) ergänzt und damit um die Dimension des bisher unkontrollierten Luftraums erweitert werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Konzeption und technischen Umsetzung des Demonstrators unter Verwendung eines UTM-Systems und geeigneter Bodeninfrastrukturen, ergänzt durch innovative Kommunikationstechnologien und eine zentrale Kontrollstation. Das Projekt wird auch untersuchen, wie der Datenfluss zwischen den beteiligten Luftraumnutzern und die Speicherung relevanter Daten durch verschiedene Maßnahmen gegen unbefugte Eingriffe von außen gesichert werden kann. Einer der akademischen Partner – die UniBwM – unterhält eine bilaterale Zusammenarbeit mit dem Institut für Luftverkehrssysteme (ILT) der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Diese Allianz verfolgt zwei Ziele im Bereich UAS: (1) Auf der Grundlage eines skalierbaren modellbasierten Ansatzes in enger Verbindung mit realen Testansätzen der Projektpartner sollen fundierte Aussagen zur Realisierung der notwendigen Befehls-, Kontroll- und Kommunikationsinfrastruktur für die urbane Luftmobilität getroffen werden. (2) Es sollen Lösungen für eine sichere cloudbasierte Datenspeicherung während des Betriebs und über den gesamten Lebenszyklus ermittelt werden, um die Verzögerung bei der Datenanalyse und Datenkommunikation zu reduzieren.
  • Konsortium: 2 Universitäten (+ 1 bilaterale Kooperation) und 6 Industriepartner



 

Weitere Projekte sind hier zu finden, in denen Prof. Dr. Corinna Schmitt involviert war.

 

Bilder: © SeCoSys/Schmitt