Jede technologische Entwicklung (unabhängig davon, ob es sich um Software oder Hardware handelt) muss von den Endnutzern akzeptiert werden, was den Erfolg auf dem Zielmarkt maßgeblich beeinflusst. Daher ist es unerlässlich, (1) den aktuellen Markt, (2) die verschiedenen Interessengruppen einschließlich ihrer Bedürfnisse und Wünsche, (3) die erforderlichen Untersuchungen und (4) die zu erwartenden Auswirkungen auf bestehende Technologien zu verstehen. Mit diesem Wissen lassen sich ein individuelles Geschäftsmodell und Empfehlungen für die Nachhaltigkeit definieren.
Daher wird empfohlen, unsere entwickelte 4-stufige Verfahren anzuwenden, die bewährte Methoden (z.B. CANVAS und Value-Network-Analysis) mit neueren Methoden (z. B. Tussle-Analyse und Terrenghi-Methode) kombiniert, um ein geeignetes Geschäftsmodell und Empfehlungen zur Nachhaltigkeit zu definieren. Als Ausgangsdaten wird ein klar definiertes Szenario benötigt. Weitere Daten können individuelle Erfahrungen und detailliertes technisches Wissen umfassen. Jeder Schritt erzeugt spezifische Ergebnisse, die für den individuellen Zweck der angewandten Methode eigenständig verwendet werden können. Innerhalb des hier vorgeschlagenen Ansatzes werden die Ergebnisse wiederum als Input für den nächsten Schritt der Methode verwendet. Zusätzlich müssen Diskussionen zwischen Entwicklern und Zielkunden in den Prozess der Toolkette einbezogen werden, um Feedback für jeden Schritt des Prozesses zu erhalten.
Dieses Verfahren ist teilweise von der ITU standardisiert.
Bilder: © SeCoSys/Schmitt