pliq

Wer wir sind

PLIQ ist ein Transferprojekt an der Schnittstelle von Verhaltenswissenschaft und kreativer Gestaltung. Unser Grundgedanke: Kleine Gesten verändern mehr, als wir uns vorstellen können. Die Tür, die man einem Fremden aufhält. Ein "Ich hab an dich gedacht", mitten im Mittwoch. Solche Mikrointeraktionen bereichern das Miteinander und fördern nachweislich Wohlbefinden und Gesundheit.

Genau da setzen wir an. Mit Kampagnen, Aktionen und Formaten, die als situative Erinnerungsanker, Verhaltensimpulse und wertschätzende Beziehungsbotschaften funktionieren. Wissenschaftlich fundiert, kreativ, wirkungsvoll.

Für Familien, die mehr positive Momente wollen. Für Organisationen, die ihre Mitarbeitenden stärken wollen. Für Marken, die Kundenerlebnisse verbessern wollen. Für alle, die verstanden haben, dass kleine Gesten große Hebel sind.

Das Konzept

Mikrointeraktionen im alltäglichen Vorproblemraum

Mikrointeraktionen im alltäglichen Vorproblemraum

Die positiven Effekte sozialer Mikrointeraktionen sind wissenschaftlich vielfach belegt: Sie fördern Wohlbefinden und können langfristig Gesundheit und soziale Verbundenheit stärken. Deshalb betreiben wir Wissenschaftstransfer, entwickeln und verbreiten kreative Erinnerungsimpulse für positive Gesten im Alltag und untersuchen deren Erleben und Wirksamkeit.

Mikrointeraktionen in sozialen Problemräumen

Mikrointeraktionen in sozialen Problemräumen

Unser Blick auf soziales Mit- und Gegeneinander ist kommunikations- und konfliktpsychologisch geprägt. Auf dieser Grundlage nutzen wir positive Mikrointeraktionen gezielt zur Gestaltung sozialer Räume:

1. Analyse sozialer Problemräume
Wir betrachten soziale Probleme nicht nur an ihrer Oberfläche. Denn Verhalten ist selten grundlos – und wer es verändern will, muss Gewissheiten durch Hypothesen ersetzen. Datenbasiert untersuchen wir psychologische Prozesse, Bedürfnisse und soziale Erfahrungen hinter sichtbarem Verhalten und erschließen so die psychologische Tiefenstruktur sozialer Problemräume.

2. Ableitung positiver Mikrointeraktionen
Wir verändern Verhalten nicht durch Druck, sondern durch positive Mikrointeraktionen. Dabei verstehen wir jede Botschaft zugleich als Beziehungsvorschlag, auf den Menschen mitunter sensibler reagieren als auf ihren sachlichen Inhalt. Aus der Analyse leiten wir kontextsensible Mikrointeraktionen ab, die relevante Bedürfnis-, Werte- und Beziehungsstrukturen adressieren.

3. Kreative Umsetzung und Intervention
Um diese Mikrointeraktionen im Alltag wahrscheinlicher zu machen, entwickeln wir hochwertige kreative Erinnerungsimpulse und bringen sie in relevante Situationen und Kontexte. Entstehen dadurch mehr Wertschätzung, Zugehörigkeit, Vertrauen oder Verständigung, können sich Beziehungsqualitäten verändern und Räume für nachhaltige Verhaltensänderungen öffnen. Wo immer möglich, begleiten und überprüfen wir diese Prozesse evaluativ.

Team

Dr. Mathias Jaudas
Projektleitung & Strategie
mathias.jaudas@unibw.de

Timm Straßheim
Strategie & Head of Design
timm.strassheim@unibw.de

Daniel Roth
Strategie & Head of Media
daniel.roth@unibw.de

Julia Schreiber
Head of Science
julia.schreiber@unibw.de

Dr. Heidi Ittner
Science Team
heidi.ittner@unibw.de

Rune Miram
Science Team
rune.miram@unibw.de