Zugriffstatistiken wären für Portalverantwortliche hilfreich, wenn sie tatsächlich auf ALLEN relevanten Daten beruhten …

Da dies nicht ausreichend der Fall ist, können wir Ihnen keine Zugriffs­statistiken zu Ihrem Webportal aushändigen.

 

Was ist der Grund?

Zugriffs-Protokolle beinhalten neben den "manuellen" Seiten­aufrufen auch Zugriffe von Such­maschinen und Such­robotern, die kaum Aussagen über die Güte der Seiten­gestaltung liefern. Zudem dürfen nur dann "manuelle" Zugriffe erfasst werden, wenn es der Nutzer zulässt, also in unserem Fall wenn

  • im Browser nicht das "DO NOT TRACK" -Attribut (DNT-Header) gesetzt wurde
  • die in der Datenschutzerklärung mögliche Opt-Out-Variante im Browser nicht gesetzt wurde
  •  Javascript aktiviert ist

Damit reduziert sich der nutzbare Datenbasis erheblich.
Problematisch ist auch, dass unterschiedliche Browser verschiedene Voreinstellungen des DNT-Headers haben, wodurch technische Vorlieben der Nutzer unverhältnismäßig stark in das Ergebnis eingehen.

 

Hintergrund-Information

(Stand Januar 2019)

Das Zugriffs-Protokoll eines bestimmten Zeitraums nennt z.B. für den gesamten Webauftritt gut 6020 verschiedene externe IP-Adressen, welche nicht offensichtlich zu Robotern, Such­maschinen o.ä. zählen. 
Das eingesetzte Piwik/Matomo nennt für den gleichen Zeitraum 3227 Besuche; d.h. nur knapp 52 Prozent, wenn man unterstellt, dass ein "Piwik-Benutzer" einer IP-Adresse entspricht.

Für Teilbereiche/Portale wird es extremer. 
Für ein Portal meldet das Zugriffs-Protokoll 88 IP-Adressen und Piwik 12 Besucher; d.h. nur knapp 14 Prozent werden von der Statistik ausgewertet.

Fazit

Eine Weitergabe der Statistiken von Teilbereichen erscheint nicht hilfreich. Diese Statistiken können nämlich irreführend sein, weil die erfassten Daten eine zu spezielle Auswahl (keine gültige Stichprobe) umfassen. 

Der Datenbestand für den gesamten Webauftritt erscheint jedoch noch ohne größere Abstriche nutzbar.