4. Seminar GIS im Internet/Intranet


"GIS - Internet/Intranet - Technologie
ist zum Schlüsselfaktor für die wirtschaftliche Nutzung von GIS geworden"

21.-23. Mai 2001

 


 


 

Veranstalter

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang REINHARDT
Universität der Bundeswehr München
Professur für Geoinformatik
Arbeitsgemeinschaft Geoinformationssysteme

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In Kooperation mit

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Enseco GmbH, Unterschleißheim


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Themenschwerpunkte des Seminars

  • Politische Aktivitäten zur Förderung von GIS
  • Das Service-orientierte GIS als zukünftiger Schwerpunkt
  • Anforderungen eines Service-orientierten GIS an Architekturen, Techniken und Geräte
  • Bedeutung von ASP (´Application Service Providing´) für GIS-Dienste
  • Grundlagen und Beispiele von positionsbezogenen Diensten
  • Wertschöpfung durch den Aufbau von Diensten die GIS nutzen
  • Von Daten zu Informationen –
    Strukturen und Mechanismen zur zielgerichteten Nutzung von GIS
  • Nutzung von Standards zur Übertragung von Geodaten
  • Neue Entwicklungen der Internet/Intranet-Technologie für GIS
  • Wirtschaftlicher Aufbau von 3D-Stadtmodellen
  • Anwendungsmöglichkeiten von 3D-Stadtmodellen
  • Erfahrungsberichte erfolgreicher Implementierungen auf Basis verschiedener Produkte
  • Präsentation von GIS/Internet/Intranet-Projekten und -Produkten auf dem GIS Marktplatz
  • Für Neueinsteiger ein spezielles Tutorial "Internet-Basiswissen", in dem Grundlagen des Internets in kompakter Form dargestellt werden



Programm

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Vorträge

  Tutorial "Internat Basiswissen"  

  • Lothar KOPPERS / Stefan SEEBERGER
    Universität der Bundeswehr München, AGIS, Neubiberg
    Technische Grundlagen Internet
    • Struktur des Internets
    • Eingesetzte Technik
       
  • Lothar KOPPERS / Stefan SEEBERGER
    Universität der Bundeswehr München, AGIS, Neubiberg

    Technische Grundlagen World Wide Web
    • WWW: Webbrowser und HTTP Server
    • Plugins und Applets
    • HTML und XML
    • Technik für GIS und Internet

 

  Einführungsvortrag 

  • Dietmar GRÜNREICH
    Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG), Frankfurt am Main
    NSDI in Deutschland?  -
    Aufbau der Geodateninfrastruktur und ihre Nutzung in der Bundesrepublik Deutschland
    • Aufbau einer Geo-Dateninfrastruktur (GDI) im föderalen System der BRD
    • Die Bundestagsdebatte zur "Nutzung von Geoinformationen in Deutschland" und ihre Auswirkungen
    • Europäische und internationale GDI-Projekte

 

  Block 1:  Neue Technologien  

  • Gunnar TEEGE
    Technische Universität München
    Geodaten im Internet: Geo-Portale und verwandte Ansätze
    • Klassifikation und Beispiele zum aktuellen Stand der Geo-Angebote im Internet
    • Aufgaben und Komponenten eines Geo-Portals
    • Die Rolle der OGC-Standards für die Realisierung
       
  • Erwin LÖHNERT
    IfEN GmbH, Neubiberg

    Hardware für mobile GIS-Dienste
    • Marktübersicht und Klassifizierung verfügbarer Geräte
    • Geräte-Eigenschaften, Integrationsmöglichkeiten und Ausblick
    • Praktische Beispiel: ASTRON Technologie-Demonstrator

 

 

  Block 2:  "Standards in action"  

  • Clemens PORTELE
    Interactive Instruments GmbH, Bonn

    Erfahrungen bei der Anwendung von GI-Normen in der Praxis
    • Übersicht über die wichtigsten Normen/Normentwürfe der ISO 19100er Familie
    • ISO-konforme Modellierung von ALKIS - Nutzen und Probleme
    • Mehrwert durch die Verwendung von ALKIS als kommunale Geobasisdaten
       
  • Uwe VOGES
    Conterra GmbH, Münster

    terraSeek  -  'Catalog Services' für das Geodatennetz NRW auf der Basis von OGC Spezifikationen
    • Ziele und Komponenten der Geodateninfrastruktur (GDI) NRW
    • Relevante OGC-Spezifikationen und deren Implementierung
    • Die terraSeek Geo-Suchmaschine
       
  • Gerhard JOOS / SHI Wei
    Universität der Bundeswehr München, AGIS, Neubiberg

    Zur praktischen Anwendung der Geography Markup Language (GML)
    • Übersicht über GML
    • Umsetzung in einem Projekt
    • Vorführung

 

 

  Block 3:  Aufbau von 3D-Stadtmodellen  

  • Werner BAUER
    Stadtvermessungsamt Stuttgart

    3D-Stadtmodelle  -  Anforderungen, Aufbau und Nutzen
    • Realisierungsbeispiel Stuttgart
    • Visualisierung und Verifizierung, Integration in die bestehenden Geobasisdaten
    • Erfahrungen, Kosten und Wirtschaftlichkeit
       
  • Uwe JASNOCH
    Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung, Darmstadt

    3D-Stadtmodelle, ein Überblick über mögliche Ansätze
    • Typen von 3D-Stadtmodellen
    • Vorteile und Nutzen der einzelnen Typen
    • Perspektiven
       
  • Lothar KOPPERS
    Universität der Bundeswehr München, AGIS, Neubiberg

    Modellierung von 3D-Stadtmodellen
    • Vorgehensweisen zur Modellierung, Formate
    • Lösungen am Markt
    • Zukünftige Trends
       
  • Constantin BOYTSCHEFF
    Fachhochschule Konstanz, Fachbereich Architektur und Gestaltung

    Nutzung von 3D-Stadtmodellen
    • in Schallausbreitungsmodellen
    • in Schadstoffausbreitungsmodellen
    • in der Bauleitplanung

 

  Block 4:  Von Daten zu Informationen  -  GIS-Daten im Internet  

  • Bernd SCHMITT
    Stadt Würzburg

    GIS Internet/Intranet-Nutzung in Kommunen
    • Überblick über die aktuelle Situation in Kommunen
    • Mehrwert durch die Einführung dieser Technologie
    • Ansatz der Stadt Würzburg
       
  • Berthold RAUCHENSCHWANDTNER
    Magistrat der Stadt Salzburg

    Erfahrungen mit dem Salzburger WebGIS
    • Konzept des preisgekrönten Verwaltungsgateways
    • ASP für die Stadtkartennutzung
    • Baustelleninformationssystem
       
  • Jürgen FOLLMANN
    Fachhochschule Darmstadt

    GIS im Internet  -
    neue Chancen zur Beteiligung verschiedener Stellen am Planungsprozess
    • Verknüpfung von ATKIS und ALK
    • Integration verschiedener Planungsmaßnahmen zur Information von Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit
    • Live-Demo und erste Erfahrungen aus der Praxis
       
  • Manfred RIEDL
    Amt der Tiroler Landesregierung für Raumordnung und Statistik, Innsbruck, Österreich

    10 Jahre Tiroler Raumordnungs-Informationssystem tiris  -
    erfolgreicher Aufbau einer regional vernetzten räumlichen Wissensbasis
    • Nachhaltige Unternehmensphilosophie und "weiche" Organisationsformen als Voraussetzung
    • Kooperationen bei der Erstellung, Fortführung und Nutzung der Daten bringen Synergien
    • Beispiele im Web: Adressverortung, Mountainbikerouten, Orthofoto

 

 

  Block 5:  Von GI-Systemen zu GI-Services  

  • Karl-Heinz GERL
    Enseco GmbH, Regensburg

    Vom GIS-Projekt zum Internet-Serviceanbieter
    • Auswirkung des Internet auf GIS-Anwender und Industrie
    • Internet-Service auf GIS-Basis eine evolutionäre Entwicklung?
    • Voraussetzungen, den Sprung zu schaffen
       
  • Harald FISCHER
    Enseco GmbH, Regensburg

    GIS beim ASP (Application Service Providing)  -
    alter Wein in neuen Schläuchen?
    • IT-Outsourcing, Rechenzentren und Application Hosting
    • Driving Factors des ASP Marktes
    • Besondere Anforderungen für GIS
       
  • Frank GLANERT
    EWE AG, Oldenburg

    GIS-Dientleistungen der EWE Aktiengesellschaft
    • GIS-Einsatz bei der EWE AG
    • GIS im Intranet und GIS im Internet, Dienstleistungen für öffentliche und private Kunden
    • Erste Erfahrungen aus der Praxis
       
  • Jens FOCK
    GE Smallworld, Hallbergmoos

    Durchleitungsmanagement auf Basis geographischer Netzdaten
    • Die BGW-Gasnetzkarte zur Unterstützung von Transportanfragen
    • Konzept und Komponenten der GIS-basierten Applikation
    • Integrationsbedarf für das Durchleitungsmanagement

 

 

  Block 6:  Positionsgebundene GIS-Dienste  

  • Stefan HEIMERL
    mecomo AG, Unterschleißheim

    Ortsbezogene Mehrwertdienste mit automatischer Ortung im kommerziellen Einsatz
    • Technische Umsetzung beim Service Provider
    • Der Schlüssel zum Erfolg - die richtigen Inhalte
    • Live-Demonstration Mobilguide Mobilkom Austria
       
  • Florian SAYDA
    Universität der Bundeswehr München, AGIS, Neubiberg

    VISPA  -
    Ein Prototyp eines mobilen, positionsbezogenen GI-Service für Bergsteiger
    • Projektüberblick, Ziele
    • Technische Umsetzung
    • Ausblick und praktische Vorführung
       
  • Susanne UHLIRZ
    Technische Universität Wien, Institut für Kartographie und Reproduktionstechnik, Wien, Österreich

    Lol@  -  Kartographische Beiträge zu einem Location Based Service
    • Das Projekt Lol@ - Rahmen und Partner
    • Die Applikation - kartographische Aspekte
    • Die konkrete Umsetzung - Look & feel

 


 

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