Michael Ascher verteidigt erfolgreich seine Dissertation

Am 03.03.2026 verteidigte Michael Ascher erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel „Ein Beitrag zur Steigerung der Klebfestigkeit additiv gefertigter Bauteile: Experimentelle Charakterisierung, Modellbildung und Simulation“.

Mit dieser verfolgte er das Ziel, die konstruktive Gestaltungsfreiheit additiver Fertigungstechnologien zur Optimierung von Strukturklebungen zu erschließen, um die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von hybriden Leichtbaustrukturen zu steigern.
Hierzu kombinierte er analytische und numerische Methoden, insbesondere die Finite-Elemente-Methode, mit umfassenden experimentellen Untersuchungen. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die Integration additiv gefertigter Injektionskanäle Klebstoffapplikationsfehler reduziert und durch die Gestaltoptimierung der Fügeteile und Fügeflächen Spannungsüberhöhungen verringert werden können. Dies führt zu einer signifikanten Steigerung der Verbindungsfestigkeit und Prozesssicherheit und eröffnet dadurch neue konstruktive Freiheitsgrade im Rahmen der Differentialbauweise.

Die Dissertation entstand im Rahmen eines kooperativen Promotionsverfahrens zwischen dem Institut für Konstruktions- und Produktionstechnik der Fakultät für Maschinenbau und dem Institut für Mechanik der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr München.
Betreut und begutachtet wurde die Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Ralf Späth und Prof. PD Dr.-Ing. habil. Michael Johlitz. Ein Drittgutachten wurde von Prof. Dr.-Ing. Kristin Paetzold-Byhain (TU Dresden) gestellt.

Das Promotionsverfahren wurde mit dem Prädikat „summa cum laude“ abgeschlossen. Mit der erfolgreichen Verteidigung wurde Herrn Ascher der akademische Grad Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.) verliehen.

Wir gratulieren herzlich zu diesem herausragenden Erfolg und wünschen Herrn Ascher alles Gute und weiterhin viel Erfolg für seine private und berufliche Zukunft.