Additive Fertigung eines Bootes

Im Rahmen der Forschung im Bereich großformatiger additiver Fertigung hat das FLAB-3Dprint erstmals einen vollständig 45°-gedruckten Bootsrumpf hergestellt. 

 

Der Demonstrator zeigt, wie sich komplexe Hohlkörper ohne Stützstrukturen robust und wasserdicht fertigen lassen. Der zugrunde liegende parametrische Workflow wurde von Moritz Wesseler entwickelt. Er ermöglicht es, Geometrien vollautomatisch an unterschiedliche Druckparameter, Slicer-Logiken und verschiedene LFAM-Systeme anzupassen - speziell für 45°-Extrusion und kontinuierliche Werkzeugpfade. 

Das Projekt entstand im Rahmen seiner kooperativen Promotion an der Universität der Bundeswehr München bei Prof. Josef Kiendl und der FH Münster bei Prof. Ulrich Blum.

 

Der Bootsrumpf wurde auf einem CEAD Group Flexbot-System im Rahmen des dtec.bw-Projekts am Institut für Leichtbau gefertigt, unterstützt von Laboringenieur Tobias Herrlein.

Die anschließende Überprüfung der Wasserdichtigkeit erfolgte im Labor für Hydromechanik und Wasserbau mit Unterstützung von Dr.-Ing. Ivo Baselt.