Das Kompetenznetzwerk der Universität der Bundeswehr München versteht sich als Ansprechstation für Alle, die an einer effizienten und effektiven Umsetzung von leistungs- und ergebnisabhängigen Beschaffungsprojekten (=Performance Based Logistics) interessiert sind. Das Netzwerk umfasst Partner aus den Streitkräften, dem Verteidigungsministerium, den Behörden der Wehrverwaltung, Unternehmen und Industrieverbänden der wehrtechnischen Industrie, sowie wissenschaftlichen und internationalen Partnern. Hinzu kommen interessierte Unternehmen anderer Branchen, die PBL nutzen. Diese stammen meist aus kapitalintensiven Industriezweigen wie der Investitionsgüterindustrie, dem Schienen- und Fahrzeugbau, der Luftfahrtindustrie oder dem Anlagenbau. 

Die Arbeit im Netzwerk zielt einerseits darauf ab, Grundlagenforschung zu betreiben. Dies bedeutet insbesondere Erfahrungen aus bestehenden Projekten auszuwerten und Hilfen für zukünftige Projekte zu generieren. Das Wissen wird aufbereitet und in verschiedenen Formen den Anspruchsgruppen - in unterschiedlicher Tiefe - zur Verfügung gestellt. Ein Ergebnis ist die Publikation des PBL-Sammelbandes mit vielen Beispielen aus Rüstungs- und Luftfahrtbranche.

Darüber hinaus ist es Anspruch der Arbeit im Netzwerk ganz konkrete, anwendungsorientierte Forschung durchzuführen. Zusammen mit einzelnen oder mehreren Partnern wird ein dezidiertes Problem im Rahmen von PBL bearbeitet und gelöst. Beispiele hierfür sind: (1) die Untersuchung potentieller (Pilot-)PBL Projekte mit Business Case Analyse; (2) die Formulierung konkreter KPI-Anreiz-Mechanismen im Vertrag; (3) die Entwicklung einer Roadmap für die Implementierung sowie (4) die Evaluation der Umsetzung von PBL-Verträgen. 

PBL Netzwerk