EGU General Assembly 2025
Teilnahme der Forschungsgruppe Alpine Naturgefahren an der EGU General Assembly 2025
Vom 28. April bis 2. Mai 2025 fand in Wien die Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU) statt – eines der weltweit bedeutendsten Treffen im Bereich der Erd- und Umweltwissenschaften. Rund 20.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt kamen zusammen, um aktuelle Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich über neue Entwicklungen in den Geo- und Atmosphärenwissenschaften auszutauschen.
Auch die Forschungsgruppe Alpine Naturgefahren der Professur für Hydromechanik und Wasserbau war vor Ort vertreten. In zahlreichen spannenden Poster- und Vortragssessions bot sich die Gelegenheit, sich über internationale Forschungsaktivitäten zu informieren, neue methodische Ansätze kennenzulernen und wissenschaftliche Kontakte zu vertiefen. Neben dem fachlichen Austausch präsentierte die Forschungsgruppe auch eigene Ergebnisse einem internationalen Fachpublikum.
Am Montag, den 28. April, stellte Dr. Katharina Wetterauer in der Session "Rockfalls, rockslides, rock avalanches and other alpine movements" ein Poster zu ihrem Forschungsthema und dem großskaligen Versuchsaufbau „Flume experiments on the mobility of landslides with erosion“ vor. Das Poster stieß auf reges Interesse und führte zu zahlreichen anregenden Diskussionen.
Am Donnerstag präsentierte Julian Bauer in der Session „Hydrological processes and contaminant transport in the vadose zone: Recent developments and novel insights“ erste Ergebnisse aus seinem großskaligen Experiment zum Thema „Macropore-Driven Infiltration in Frozen Slopes: Large-Scale Experimental Insights with Hydrological and Geotechnical Implications“. Auch hier ergaben sich viele produktive Rückfragen und ein reger fachlicher Austausch.
Darüber hinaus bot die Konferenz eine wertvolle Gelegenheit zur Abstimmung mit Projektpartnern der laufenden DFG-geförderten Projekte. Gemeinsam wurden nächste Schritte diskutiert sowie bisherige Ergebnisse eingeordnet und weiterentwickelt. Die durchweg positive Resonanz auf die präsentierten Arbeiten unterstreicht die hohe Relevanz und Aktualität der experimentellen Forschung der Gruppe – insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen im Kontext alpiner Naturgefahren und Klimawandel.