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Prof. Mag. iur., Mag. iur. rer. oec., Dr. iur. Lando Kirchmair

Professurvertretung

Professur für Nationales und Internationales Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Kulturgüterschutz

Geb. 33, Zimmer 3176
Tel.: +49 (0)89-6004-2812

lando.kirchmair@unibw.de

 

Aktuelles:

Die 3. Tagung junger Europarechtler*innen – 3rd Young European Law Scholars Conference (YELS) lädt junge (dh noch keine volle Professur innehabende) Forscherinnen und Forscher im Europarecht, aber auch aus verwandten Disziplinen, wie etwa Politikwissenschaft, Soziologie, Ökonomie und Philosophie, zu einer Diskussion über die Gestaltung der Zukunft Europas ein. Internationale Expertinnen und Experten werden dabei die Beiträge kommentieren. Die Konferenz findet von Donnerstag bis Freitag, 27. bis 28. Februar 2020, an der Universität Salzburg statt und wird gemeinsam mit der Universität Freiburg und der Universität der Bundeswehr von Sandra Hummelbrunner (Universität Salzburg), Lando Kirchmair (Universität Salzburg//Universität der Bundeswehr München), Benedikt Pirker (Université de Fribourg), Anne-Carlijn Prickartz (Universität Salzburg), Isabel Staudinger (Universität Salzburg) organisiert. Die Tagungshomepage ist hier, und das Programm ist hier verfügbar.

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Das Verhältnis von Rechtsordnungen und die damit zusammenhängende Inklusion bzw. Exklusion von Individuen im bzw. aus dem (internationalen/europäischen/nationalen) Recht
  • Rechtsquellen des völker-/EU und nationalen Rechts
  • Rechtstheorie und Rechtsphilosophie
  • Internationales, Europäisches, sowie nationales Verfassungsrecht
  • Recht in seiner Interdisziplinarität (insbes. in Form der empirischen Grundlage des Rechts, psychologischer und soziologischer sowie wirtschaftlicher Voraussetzungen des Rechts, aber auch ethischer Grundlagen und deren Verbindung zum bzw. Interdependenz mit dem Recht)

 

Forschungsprojekt: European Constitutional Court Network (ECCN)

Für nähere Informationen zum "European Constitutional Court Network" Projekt, welches von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des go!digital Programmes finanziert wird und von Dr. Lando Kirchmair gemeinsam mit Dr. Lisa Lechner geleitet wird, sehen Sie bitte hier: http://eccn.at.

 

Aktuelle Publikationen (Auswahl):
 

Demokratische Legitimität, die EU-Rechtsstaatlichkeitskrise und Vorüberlegungen zu einer transnationalen Gewaltengliederung’, 6 (2) Zeitschrift für praktische Philosophie (2019), S. 171–212 [open access].

 

‘Die Unterscheidung zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht als genetischer Fehler in der DNA kontinentaler Rechtsordnungen: Und wie Rechtsanwender mit positivierten rechtsdogmatischen Inkonsequenzen mithilfe von Tradition und Analogie umgehen sollten’, 58 Der Staat (2019), S. 345–366 (gemeinsam mit András Jakab) online zugänglich als Max Planck Institute for Comparative Public Law & International Law (MPIL) Research Paper No. 2019-11.

 
‘Gibt es ein Recht auf Null-Risiko? Die Risikogesellschaft vor dem Bundesverfassungsgericht’, in: Pelizäus-Hoffmeister/Ludwig Nieder (Hrsg.), Das Risiko – Gedanken übers und ins Ungewisse. Interdisziplinäre Aushandlungen des Risikophänomens im Lichte der Reflexiven Moderne. Eine Festschrift für Wolfgang Bonß (VS Springer 2019), S. 225–242 (gemeinsam mit Daniel-Erasmus Khan).
 
Clemens Jabloner/András Jakab/Lando Kirchmair/Otto Pfersmann/Ewald Wiederin (Hrsg.), Scharfsinn im Recht. Liber Amicorum für Michael Thaler (Jan Sramek 2019).
 

Descriptive vs. prescriptive global legal pluralism: a gentle reminder of David Hume’s is–ought divide, 51 (1) The Journal of Legal Pluralism and Unofficial Law (2019), S. 48–71. [open access]

 

Fight Fire with Fire – a Plea for EU Information Campaigns in Hungarian and Polish, Verfassungsblog.de, 17.03.2019.

 

Das „Geburtshaus Hitlers“ – eine unendliche Geschichte? – Eine verfassungsrechtliche Analyse der Legalenteignung im öffentlichen Interesse und noch bevorstehende Aufgaben’, 2 Austrian Law Journal (2018), S- 66–88. [open access]

 

Die Legitimität internationaler Wahlstandards: Völkerrechtliche Defizite und eine politikwissenschaftilche Perspektive, 55 (4) Archiv des Völkerrechts (2017), S. 383–413 (gemeinsam mit Christina Binder) [open access].

 

What came first: The obligation or the blief? A renaissance of consensus theory to make the normative foundations of customary international law more tangible, 59 German Yearbook of International Law (2017), S. 289–319. SSRN

 

Ist Art. 59 Abs. 2 GG tatsächlich dualistisch? Ein Beitrag zur Stärkung der innerstaatlichen Wirkung völkerrechtlicher Verträge und gleichzeitig einer stärkeren Einbindung der Legislative auf völkerrechtlicher Ebene, 72 (3) Zeitschrift für öffentliches Recht (2017), S. 515–547.

 

Morality Between Nativism and Behaviorism: (Innate) Intersubjectivity as a Response to John Mikhail's "Universal Moral Grammar", 37 (4) Journal of Theoretical and Philosophical Psychology (2017), S. 230–260. Advanced online Version SSRN

 

Für eine Übersicht weiterer Publikationen und Drafts bzw. einen öffentlichen Zugang dazu, siehe hier:

   
Lebenslauf und Publikationen SSRN academia.edu