WHO AI-Operations

WHO AI-Operations

Dieses Projekt untersucht, wie künstliche Intelligenz die WHO bei der Entwicklung von Leitlinien und der Verbesserung von Evidenzüberprüfungen unterstützen kann. Es analysiert wichtige KI-Technologien, insbesondere maschinelles Lernen, Deep Learning, natürliche Sprachverarbeitung, generative KI und Expertensysteme, und identifiziert Tools, die die Datenanalyse, Entscheidungsfindung und Inhaltserstellung verbessern und gleichzeitig ethische, transparente und effiziente Gesundheitsberatungsprozesse gewährleisten können.

Über das Projekt

  • Vollständiger Name des Projekts: Studie zur Strategie der WHO für den Einsatz von KI-Technologie zur Entwicklung agiler, hochwertiger und wirkungsvoller Leitlinien
  • Projektakronym:WHO AI-Operations
  • Förderzeitraum: 01/2021 bis 12/2024
  • Finanzierung: WHO

 

Dieses Projekt konzentriert sich auf die Entwicklung eines strategischen Rahmens für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Einführung von Technologien der künstlichen Intelligenz (KI), um eine schnellere, qualitativ hochwertigere und wirkungsvollere Leitlinienentwicklung zu unterstützen. Die Initiative untersucht, wie KI die normative Arbeit der WHO, insbesondere bei der Überprüfung von Evidenz und der Entwicklung von Leitlinien, stärken kann, indem sie die Datenverarbeitung verbessert, Echtzeit-Aktualisierungen ermöglicht, die Entscheidungsfindung unterstützt, Inhalte generiert, die Standardisierung erhöht und menschliche Fehler reduziert. Das Projekt untersucht fünf wichtige KI-Technologiebereiche mit großem Potenzial für die Arbeit der WHO: maschinelles Lernen, Deep Learning, natürliche Sprachverarbeitung, generative KI und Expertensysteme. Außerdem werden relevante bestehende Software und Tools innerhalb jeder Kategorie erfasst und bewertet, wie sie bestimmte Aufgaben wie Literaturrecherche, Dokumentenklassifizierung, semantische Analyse, Modelltraining, Entwurf von Inhalten, mehrsprachige Kommunikation, Erkennung von Verzerrungen und regelbasierte Empfehlungssysteme unterstützen könnten. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Balance zwischen Innovation und Verantwortung. Es betont die Notwendigkeit, ethische, regulatorische und operative Herausforderungen anzugehen, darunter Voreingenommenheit, Transparenz, Datenqualität, Datenschutz und Zusammenarbeit mit Interessengruppen. Aufbauend auf früheren strategischen Bewertungen und Expertenworkshops schlägt das Projekt einen praktischen und schrittweisen Weg für die Integration von KI in die Arbeitsabläufe der WHO vor, um sicherzustellen, dass die Einführung sicher und evidenzbasiert ist und mit den Grundsätzen der WHO für vertrauenswürdige KI im Gesundheitswesen im Einklang steht. Insgesamt zielt das Projekt darauf ab, die WHO dabei zu unterstützen, einen agilen, zukunftsfähigen Ansatz für die Entwicklung normativer Leitlinien zu etablieren, indem KI als grundlegende Technologie genutzt wird und gleichzeitig methodische Strenge, Fairness und das Vertrauen der Öffentlichkeit gewahrt bleiben.

 


Projektkategorie

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Stefan Pickl

Univ.-Prof. Dr. Stefan Pickl

Univ.-Prof.
Gebäude 41/400, Zimmer 041/1401
+49 89 6004 2400
< Zur Übersicht