MASS-AI / (SPS G5700)

MASS-AI / (SPS G5700)

Das NATO-Projekt MASSAI entwickelt einen Entscheidungsrahmen für das Management von Massenunfällen an Sammelstellen mit Reachback-Funktion. Durch tragbaren Notfall-Ultraschall und mobile, computergestützte Tools werden Ersthelfer bei Triage, Re-Triage, Therapieentscheidungen und Evakuierung unterstützt. Das System ist für Terror- und Naturkatastrophen einsetzbar.

Über das Projekt

  • Vollständiger Name des Projekts: Management of Mass Casualty via an Artificial Intelligence Based System
  • Projektakronym: MASS-AI / (SPS G5700)
  • Förderzeitraum: 03/2020 bis 03/2022
  • Finanzierung: NATO
  • Projekt-Homepage: MASS-AI / (SPS G5700)

 

 

Das NATO-Projekt MASSAI befasst sich mit dem Entwurf eines Entscheidungsunterstützungsrahmens für das Management von Massenunfallsituationen an Sammelstellen mit einer Reachback-Funktionalität. Ziel ist es, Entscheidungsträger (Gesundheitspersonal und Ersthelfer) durch die Implementierung von Notfall-Ultraschall bei der Verletzungsbeurteilung am Katastrophenort unter Verwendung tragbarer Ultraschallscanner zu unterstützen und einfach zu bedienende computergestützte Tools für mobile Geräte anzubieten.
Die vorgeschlagene Lösung zielt auf die Implementierung von Notfall-Ultraschall bei der Verletzungsbeurteilung am Katastrophenort unter Verwendung tragbarer Ultraschallscannern und die Bereitstellung von einfach zu bedienenden computergestützten Tools auf mobilen Geräten ab. Die Lösungen helfen bei der Triage (basierend auf Vitalzeichen) sowie einer genaueren Re-Triage von Verletzten mit Thorax- und Abdomenverletzungen (unter Berücksichtigung der durch Notfall-Ultraschall ermittelten Dringlichkeitsstufe), effiziente therapeutische Entscheidungen vorzuschlagen, und die weitere koordinierte Evakuierung der Verletzten mit Hilfe eines intelligenten Management-Cockpit zu unterstützen.
Die im Rahmen des Projekts analysierten Daten sind vielschichtig aufgebaut. Sie werden während aller Phasen des Unfallmanagements an den Sammelstellen generiert, von der Behandlung bis zur Evakuierung: Registrierung, Triage, Re-Triage, lebensbedrohliche Verletzungen und Transport werden hierbei einbezogen.
Das vorgeschlagene Framework zur Entscheidungsunterstützung kann sowohl bei Katastrophen, die durch Terrorismus verursacht werden, als auch bei Naturereignissen eingesetzt werden, insbesondere in Ländern mit hoher seismischer Gefährdung.

 


Projektpartner

  • Staatliche Universität Moldau, Chisinau, Moldawien
  • Grigore T. Popa University of Medicine and Pharmacy, Iași, Rumänien
  •  California State University, Fullerton, USA
  • Universität Rijeka, Rijeka, Kroatien

 

 


Projektkategorie

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Stefan Pickl

Univ.-Prof. Dr. Stefan Pickl

Univ.-Prof.
Gebäude 41/400, Zimmer 041/1401
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