Die Wunschbreite von Radwegen und ihre Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit

 

Wie wirkt sich die Umsetzung einer (aus Radlersicht) gewünschten Breite von Radfahrstreifen auf die Sicherheit in Interaktionen mit Autofahrenden aus?

Radfahrende wünschen sich Radfahrstreifen mit einer Breite von rund 2,75 m – deutlich breiter als die derzeit empfohlenen Mindestbreite von 1,65 m. Es ist unklar, ob sich eine solche Verbreiterung positiv auf die Sicherheit auswirkt. Diese Arbeit soll Erkenntnisse hierzu gewinnen. Dabei soll sowohl die Perspektive von Radfahrenden als auch die von Autofahrenden berücksichtigt werden. Übergeordnetes Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Infrastrukturmaßnahmen das Sicherheitserleben und das tatsächliche Verhalten im Straßenverkehr beeinflussen.

Vorschlag zu Design und Methodik: Empirisch-experimentell: Simulatorstudie mit Within-Subjects-Design, Perspektivwechsel (Rad vs. Pkw).
Neben diesen Vorschlägen freue ich mich auch von Ihren eigenen Ideen zur Beantwortung der Forschungsfrage zu hören!

Möglicher Zeitraum/Beginn: Ab sofort

Betreuer und Kontakt Dr. Daniel Eisele