Trainingswissenschaft
Über uns
Die Professur „Trainingswissenschaft“ erforscht, wie sich verschiedene Trainings- und Bewegungsformen auf Körper und Leistung auswirken. Dabei betrachten wir sowohl unterschiedliche Trainingsmethoden als auch den Einfluss von Faktoren wie Umweltbedingungen oder dem Menstruationszyklus.
Forschung
In der Trainingswissenschaft beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Training gezielt gestaltet werden kann, um Leistung zu entwickeln, Gesundheit zu erhalten und Belastungen besser zu verstehen. Im Mittelpunkt unserer Forschung stehen akute Reaktionen des Körpers auf körperliche Belastung sowie chronische Anpassungsprozesse durch regelmäßiges Training.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf externen Einflussfaktoren auf die Leistungsfähigkeit, beispielsweise der Menstruationszyklus und variierende Umweltbedingungen wie Hitze und Höhe. Darüber hinaus nutzen wir digitale Trainings- und Aktivitätsdaten, um Belastung, Beanspruchung, Anpassung und Leistungsentwicklung besser zu erfassen und zu verstehen.
Unsere Forschung ist anwendungsorientiert und verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit dem Transfer in die Praxis. Ziel ist es, fundierte Trainingskonzepte für den Leistungssport, die Gesundheitsförderung sowie für besondere Einsatz- und Belastungssituationen, etwa im Kontext der Bundeswehr, zu entwickeln.
Aktuelle Projekte
- Trainingsintensitätsverteilung im Ausdauertraining
Wie viel leichtes, moderates und intensives Training ist notwendig? - Zone 2 verstehen
Physiologische Grundlagen verstehen und Training ableiten - Kann KI Training?
Digitale Unterstützung in Planung und Analyse von individuellem Training - Körperliches Training auf seegehenden Einheiten
Training unter besonderen Umwelt- und Arbeitsbedingungen - Pacing im Triathlon
Leistungs- und Geschwindigkeitsverteilung im Wettkampf - Zusatzlast und körperliche Leistungsfähigkeit
Belastung unter einsatznahen Bedingungen