Auftragsbasiert geführtes UAV im heterogenen Roboter-Verbund

Unterstützung einer Infanterieeinheit durch unbemannte Systeme

Description

Die Studie AugUR untersucht die Unterstützung einer Infanterieeinheit mit verschiedenen unbemannten Plattformen in realistischen Szenarien. Das Institut für Flugsysteme entwickelt und untersucht hierzu UAVs zur Nahaufklärung. Diese UAVs sind in ein übergeordnetes Führungssystem integriert. Dank auftragsbasierter Führung und der Nutzung von mobilen Endgeräten werden die UAVs unmittelbar durch die Infanteristen befehligt.

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Research Priorities of the Project:

Szenariendefinition

Das betrachtete Szenario ist der sogenannte Lagerschutz. Die Einheit ist stationär und hat einen Alarmposten ausgebracht der rechtzeitig vor Bedrohungen warnen soll. Der Einsatz von UAVs ermöglicht es dem Alarmposten auch in vormals uneinsichtige Bereiche zu schauen und hierdurch die Vorwarnzeit der Einheit drastisch durch frühere Detektion von Bedrohnungen zu erhöhen. Das UAV nutzt hierbei automatisch vorhandene Geländedeckung aus um einer Aufklärung durch Kontrahenten zu entgehen.

Funktionsdemonstrator

Das betrachtete Szenario fordert vom Flugversuchsträger Detektionsfähigkeit von Personen und Fahrzeugen beim Absuchen von Routen und Gebieten. Die Sensorik besteht hierzu aus einer Kombination von Elektrooptischer und Infrartokamera. Hochautomatisierte Multirotorsysteme stellen eine geeignete Plattform da, um unabhängig von Infrastruktur zu bleiben. Ein entsprechend aufgebauter Versuchsträger liefert die Funktionsdemonstration der entworfenen Konzepte.

Funktionsdemonstrator

Datenübertragungstechnik

Eine eigene LTE-Basisstation spannt ein Funknetz auf, in dem Bodenkontrollstation, UAVs und mobile Endgeräte miteinander kommunizieren können. Dadurch wird eine hohe Unabhängigkeit von kommerzieller Infrastruktur bei gleichzeitiger Nutzung der Vorteile der LTE-Technologie, wie Mehrnutzerbetrieb, hohe Datenraten und niedrige Latenz, erzielt.

Datenübertragungstechnik

contributions to main research areas

This project contributes to the following research areas of the institute:

Participating employees