
"Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen"
Aristoteles
Die damalige Bundesministerin Anette Schavan hat im Frühjahr 2006 angekündigt, die Hochbegabtenförderung in Deutschland verstärkt weiterzuentwickeln und innovative Initiativen besonders zu unterstützen. Da das zu diesem Zeitpunkt neue Bayerische Hochschulgesetz explizit die Realisierung von Hochbegabtenfrühförderung ermöglicht, hat die Universität der Bundeswehr München ein eigenes Programm entwickelt. Anfang August 2006 wurden alle erforderlichen Genehmigungen erteilt, so dass das Programm offiziell zum 01.10.2006 beginnen konnte. Ab dem Herbsttrimester 2006 belegten sieben ausgewählte Schülerinnen und Schüler an der Universität Seminare und Vorlesungen. Bis zu zehn hochbegabte Schülerinnen und Schüler kann die Universität aufnehmen. "Es ist gängige Praxis, junge Musiker mit 7 Jahren und Fußballspieler mit 14 Jahren gezielt zu fördern. Nur beim wissenschaftlichen Nachwuchs ist man oft zurückhaltend. Hier wollen wir in den nächsten Jahren Akzente im Rahmen eines Akademiecharakters setzen, um Schülerinnen und Schülern besondere Entwicklungschancen zu bieten", erklärt der Initiator Prof. Dr. Stefan Pickl den Anspruch, den das Programm verfolgt. Prof. Pickl war mehrere Jahre als Dozent in das Hochbegabtenprogramm der Universität zu Köln eingebunden. Das in Köln von Dr. Ulrich Halbritter entwickelte Programm hatte damals in Deutschland Pilotcharakter.