Vita Klaus Gottsetin

1924: in Stettin geboren (Vater: Dr.jur. Kurd Gottstein; Mutter: Christel Erika Gottstein, geb. Schallehn)
1941: Abitur am humanistischen Arndt-Gymnasium, Berlin-Dahlem
1946-50: Studium der Physik, Mathematik und Chemie in Berlin, London, Göttingen
1950-51: Forschungsarbeit (Kernemulsionstechnik, Elementarteilchenphysik, Kosmische Strahlung) in Bristol unter Cecil F. Powell
1951: Diplom in Physik
1951-58: Forschungsarbeit (Kernemulsionstechnik, Elementarteilchenphysik, Kosmische Strahlung) im Max-Planck-Institut für Physik, Göttingen (Direktor: Werner Heisenberg), ab 1953 als Gruppenleiter der Kernemulsionsgruppe
1952/1953: Teilnahme an zwei internationalen Expeditionen zur Erforschung der Kosmischen Strahlung mit unbemannten Ballonen von Sardinien aus (insgesamt 4 Monate)
1953: Promotion in Göttingen (Dr.rer.nat.)
1956: Eheschließung mit Karin Pätzold (4 Kinder: Michael 1957, Peter 1959, Oliver 1965, Barbara 1968)
1956-57: Forschungsarbeit (Elementarteilchenphysik mit der Blasenkammertechnik) am Radiation Laboratory der University of California, Berkeley (USA) unter Luis W. Alvarez
1958-71: Forschungsarbeit im Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik, München (Direktor: Werner Heisenberg) als Gruppenleiter (1958-65) und Abteilungsleiter (1965-71)
1960: Habilitation an der Universität München
1963: Gastaufenthalt im Physics Department der Harvard University und am Cambridge Electron Accelerator CEA (13. Juni bis 21. September)
1967: apl. Professor an der Universität München
1971-83: Mitglied des Direktoriums (beurlaubt) des Max-Planck-Instituts für Physik, Werner-Heisenberg-Institut
1971-74: Leiter des Wissenschaftsreferats an der Botschaft Washington der Bundesrepublik Deutschland
1974-80: Wissenschaftlicher Gast von Carl Friedrich von Weizsäcker am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingun¬gen der wissenschaftlich-technischen Welt, Starnberg
1980-84: Leiter einer Arbeitsgruppe für Fragen im Grenzbereich zwischen Wissenschaft und Politik am Max-Planck-Institut für Physik, München
1984-92: Direktor der Forschungsstelle Gottstein in der Max-P1anck-Gesellschaft (für Fragen im Grenzbereich zwischen Wissenschaft und Politik)
1992- : Emeritus am Max-Planck-Institut für Physik und Gast an der Universität der Bundeswehr, München-Neubiberg
1994: Berater der Akademie der Wissenschaften der Republik Moldau über Fragen der internationalen Zusammenarbeit
1992-2008: Beauftragter der Konferenz (seit 1.1.1999: Union) der deutschen Akademien der Wissenschaften für die deutsche Beteiligung an den internationalen Amaldi-Konferenzen der Akademien der Wissenschaften und der nationalen wissenschaftlichen Gesellschaften über Probleme der globalen Sicherheit