Projektstudie Fesselflug im Dezember 2019

12 Dezember 2019

 

Im Rahmen des Studienganges Aeronautical Engineering dürfen die Studierenden ihr erlerntes Wissen anwenden und in einer Projektstudie unter Beweis stellen. Im Modul Projektmanagement werden dabei zunächst die Grundlagen für die Erstellung, Durchführung und Kalkulierung von Projekten geschaffen, ehe in der dazugehörigen Studie ein Fesselflugzeugentwurf auf dem Programm steht.

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Die Studenten des Jahrgangs 2017 planten und bauten so in fünf verschiedenen Gruppen Modellflugzeuge, die in fünf Wettbewerbskategorien konkurrieren sollten. Als Vergleichskategorien wurden wie auch im Vorjahr Schnellflug, Langsamflug, effizientester Flug, höchster Flug und die Gesamtbewertung herangezogen. Die Jury bestand aus den betreuenden Professoren, die zuvor auch die Rahmenbedingungen festgelegt hatten. Zur Verfügung standen ein festes Budget und ein bereitgestellter Motor. Die Umrundung hatte an einem 3 m langen Seil zu erfolgen und zudem musste eine quaderförmige Nutzlast mit einer Masse von 50 Gramm sicher befördert werden. Der schnellste und langsamste Flug wurden über je 10 Runden ermittelt. Für den Effizienzflug stand den Teilnehmern eine gewisse Anzahl an Kilowattstunden zur Verfügung. Wer mehr Runden mit dieser Energie schaffte, gewann. Der höchste Flug sollte durch den niedrigsten geflogenen Punkt in 10 aufeinanderfolgenden Runden festgelegt werden.

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Durch die verschiedenen Auslegungsprinzipien und Herangehensweisen an das Projekt wurde im Wettbewerb ein sehr hohes Maß an Spannung geboten. Besonderheit in diesem Jahr war die Improvisation im Wettbewerb nach den ersten drei Kategorien. Für den Höhenflug streikte partout die Technik, wodurch im ganz besonderem Maß Jury und Publikum gefordert waren, hier möglichst objektiv durch den nun höchsten Flug den Sieger zu ermitteln. Ganz professionell wurde diese Hürde genommen. Dabei kam auch verstärkt der Ehrgeiz der angehenden Piloten durch, die die Modellflugzeuge mit sehr viel Power durch die Bank sehr hoch „schossen“, wodurch auch sämtliche spektakuläre Bruchlandungen resultierten. Den „Profi“ in der Zusatzkategorie „bester Crash“ ausfindig zu machen, wurde dementsprechend nahezu ein eigenes Studium.

 

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Gewonnen hatten vor allem die Zuschauer, die mit Brezn und Getränken einem unterhaltsamen Nachmittag beiwohnen durften. Nichtsdestotrotz gab es auch für die wahren Sieger an diesem Abend zumindest noch eine kleine Urkunde.

 

       

 


Gewinner:

Schnellster Flug:

Team „Alphaprop“ (Prof. Hupfer) – Drescher, Franke, Gilbert, Gräßler, Heißenberg, Jurisch, Kittel, Krause

Langsamster Flug:

Team „Bummsrad“ (Prof. Dietz) – Mette, Michael, Miehe, Mohrs, Morgenthum, Müller, Munser, Riedel, F.

Effizienz:

Team „Dreambuster 2000“ (Prof. Myschik) – Abbe, Backhausen, Behlendorf, Bischoff, Bönigk, Braunsburger, Cassens, Claes

Höchster Flug:

Team „Aeronov“ (Prof. Bayerdörfer) - Riedel, P., Rüster, Schilling, Schneider, Schulze, Sosnik, Tausend

Gesamtkonzept:

 Team „Dreambuster 2000“ (Prof. Myschik) – Abbe, Backhausen, Behlendorf, Bischoff, Bönigk, Braunsburger, Cassens, Claes

Team „Bummsrad“ (Prof. Dietz) – Mette, Michael, Miehe, Mohrs, Morgenthum, Müller, Munser, Riedel, F.

Team „Aeronov“ (Prof. Bayerdörfer) - Riedel, P., Rüster, Schilling, Schneider, Schulze, Sosnik, Tausend

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Special-Preis - Bester Crash:

Team „Aeronov“ (Prof. Bayerdörfer) - Riedel, P., Rüster, Schilling, Schneider, Schulze, Sosnik, Tausend

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