Überblick

Die Professur bietet in den Bachelor- und Masterstudiengängen "Wirtschafts- und Organisationswissenschaften" sowie "Staats- und Sozialwissenschaften" Veranstaltungen zu den Grundlagen der Makroökonomik und zu vertiefenden Teilbereichen wie beispielsweise dem Arbeitsmarkt oder dem Geldmarkt an.
Auf dieser Seite finden Sie zum einen grundlegende Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen und zum anderen Informationen zur Vertiefung "Ökonomie und Recht der globalen Wirtschaft", die die Professur zusammen mit den anderen Mitgliedern des gleichnamigen Instituts anbietet. Weitere Informationen können Sie den Modulhandbüchern (siehe Fakultätsseite) entnehmen.
Materialien zu den Veranstaltungen werden den Studentinnen und Studenten über den Dokumentenserver BSCW bereitgestellt.

Übersicht Bachelorveranstaltungen

  1.      Studienjahr 2.      Studienjahr 3.      Studienjahr
  HT (1) WT (2) FT (3) HT (4) WT (5) FT (6) HT (7) WT (8) FT (9)
Grundzüge der Makroökonomik     X            
Geld, Kredit und Währung       X          
Konjunktur und Wachstum         X        
Projektstudium         X X   X X
Bachelorarbeit             X   X

Hinweise zur Verfahrensweise bei den Modulklausuren "Grundzüge der Mikro- und Makroökonomik" (betrifft an dieser Professur die Veranstaltung "Grundzüge der Makroökonomik") sowie "Vertiefung VWL" (betrifft an dieser Professur die Veranstaltungen "Geld, Kredit und Währung" und "Konjunktur und Wachstum") finden Sie hier.

Veranstaltungen Bachelor

Grundzüge der Makroökonomik

Der Inhalt dieser Veranstaltung ist neben „Grundzüge der Mikroökonomik“ Teil des Moduls „Grundzüge der Mikro- und Makroökonomik“ für Studierende der „Wirtschafts- und Organisationswissenschaften“. Für Studierende der „Staats- und Sozialwissenschaften“ entspricht diese Veranstaltung dem Modul „Volkswirtschaftslehre II“.

Die Veranstaltung hat das Ziel, die Studierenden des 3. Trimesters mit wichtigen makroökonomischen Variablen im Rahmen gesamtwirtschaftlicher Modelle vertraut zu machen. Im Mittelpunkt steht die Analyse des Arbeits-, Güter-, Kapital- und Geldmarktes aus klassischer, keynesianischer und neoklassischer Sicht. Es werden die Wirkungen wirtschaftspolitischer Maßnahmen (Fiskalpolitik, Geldpolitik, Währungspolitik) auf makroökonomische Variablen (Output, Beschäftigung, Preisniveau, Inflationsrate) für kleine und große, geschlossene und offene Volkswirtschaften analysiert. Schließlich wird der Schritt von der statischen zur dynamischen Analyse vollzogen und das Phänomen Inflation betrachtet und untersucht.

Veranstaltungsteilnehmer finden die entsprechenden Unterlagen hier. Das Klausurenarchiv erreichen Sie hier.

Geld, Kredit und Währung

Diese Veranstaltung ist neben „Angewandte Spieltheorie“ einer der beiden Pflichtteile des Moduls „Vertiefung Volkswirtschaftslehre“ für Studierende der „Wirtschafts- und Organisationswissenschaften“, das entweder durch die Wahlpflichtveranstaltung „Konjunktur und Wachstum“ oder die Wahlpflichtveranstaltung „Wettbewerb und Regulierung“ ergänzt wird.

Die Lehrveranstaltung wendet sich an Studierende des 4. Trimesters im Studiengang „Wirtschafts- und Organisationswissenschaften“. Dabei verfolgt die Vorlesung das Ziel, den Studierenden die theoretischen Kenntnisse für das Verständnis der geldwirtschaftlichen Vorgänge in der modernen Marktwirtschaft zu vermitteln. So werden die theoretischen Grundlagen der modernen Geldpolitik sowie die grundlegenden geldpolitischen Konzeptionen behandelt. Hierfür werden zunächst die Eigenschaften und Funktionen von Geld erläutert, um anschließend das Eurosystem, die EZB sowie deren Instrumentarium einzuführen. Weiterhin erfolgt eine Analyse des exogenen und des endogenen Geldangebots. In Verbindung mit den geldpolitischen Konzeptionen wird das Problem der Zeitinkonsistenz aufgegriffen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen Einblick in die Währungstheorie, bei dem die kurz- und langfristigen Determinanten des Devisenkurses und anschließend die Wirkungen einer Änderung des Devisenkurses auf die internationalen Handelsströme untersucht werden.

Veranstaltungsteilnehmer finden die entsprechenden Unterlagen hier. Das Klausurenarchiv erreichen Sie hier.

Konjunktur und Wachstum

Diese Veranstaltung ist neben „Wettbewerb und Regulierung“ eine der beiden Wahlpflichtveranstaltungen des Moduls „Vertiefung Volkswirtschaftslehre“ für Studierende der „Wirtschafts- und Organisationswissenschaften“, das durch die beiden Pflichtveranstaltungen „Geld, Kredit und Währung“ sowie „Angewandte Spieltheorie“ ergänzt wird

Die Lehrveranstaltung wendet sich an die Studierenden des 5. Trimesters im Studiengang „Wirtschafts- und Organisationswissenschaften“. Dabei verfolgt die Vorlesung das Ziel, den Studierenden wesentliche Bestimmungsgründe der kurz- und langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung aufzuzeigen. Zunächst werden Begriffe und Erscheinungsformen sowohl der Konjunktur als auch des Wachstums erläutert. Die langfristige Entwicklung von Ökonomien wird anhand traditioneller und neuerer Erklärungsansätze der Wachstumstheorie analysiert. Die mittelfristigen Schwankungen um den langfristigen Verlauf werden ebenfalls mittels älterer und neuerer Erklärungsansätze der Konjunkturtheorie erklärt. Abschließend wird auf die wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen der verschiedenen behandelten Ansätze eingegangen.

Veranstaltungsteilnehmer finden die entsprechenden Unterlagen hier. Das Klausurenarchiv erreichen Sie hier.

Projektstudium

Die Veranstaltung wendet sich an Studierende des 5. und 6. Trimesters im Studiengang „Wirtschafts- und Organisationswissenschaften“.

Das Projektstudium soll den Studierenden die Möglichkeit bieten, nach einer Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten das im Rahmen ihres wirtschaftswissenschaftlichen Studiums erworbene Wissen zur Bearbeitung einer forschungs- oder anwendungsorientierten Fragestellung einzusetzen und zu vertiefen. Die Studierenden sind aufgefordert, für konkrete komplexe Problemstellungen – unter Nutzung interdisziplinären Wissens – sinnvolle und realisierbare Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Dabei soll ein überfachlicher Problembezug hergestellt werden. Die Professur bietet hierzu jedes Studienjahr ein spannendes Projekt an, beispielsweise „Ökonomie und Ökonomik im Film“, „Volkswirtschaftliche Wachstumstheorie und ihre empirische Überprüfung“ oder „Was hat uns die Lohnquote heute noch zu sagen?“.

Teilnehmer des Projektstudiums finden hier Informationen zum laufenden Projekt.

 

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten: Literaturarbeit

Allgemeine Hinweise zur Erstellung einer Literaturarbeit finden Sie hier.

Bachelorarbeiten

Die aktuellen Themen für das HT2018 finden Sie hier.

Das Spektrum der Themen umfasst die gesamte Breite der modernen Makroökonomik sowie der aktuellen Wirtschaftspolitik. Die Themen können dabei weiterführende bzw. vertiefende Arbeiten aus dem Projektstudium darstellen oder auch bestimmte Interessenschwerpunkte der Studierenden kennzeichnen. Die konkrete Themenvergabe erfolgt in Absprache mit den Vertretern der Professur. Die bisher an der Professur verfassten Bachelorarbeiten können als Anregung für eigene Themenvorschläge dienen.

Hinweise zur Erstellung einer Bachelorarbeit finden Sie hier.

Hier eine Auswahl der bisher an dieser Professur verfassten Bachelorarbeiten:

  • Wie funktioniert die CFA-Zone? Darstellung und kritische Würdigung
  • Analyse der Volkswirtschaft Venezuelas
  • China Hard Landing Scenario: Impacts on German Economy
  • Das Sonderziehungsrecht des Internationalen Währungsfonds: Historie und heutige Bedeutung
  • Der israelische Wohnimmobilienmarkt - Eine modellgestützte Analyse
  • Devisenmarktinterventionen am Beispiel der Volksrepublik China
  • Geldpolitik und Aktienpreise
  • Der bundeseinheitliche, gesetzliche Mindestlohn: Wie lautet die Bilanz nach neun Monaten?
  • Darstellung und kritische Würdigung des Erneuerbare-Erergien-Gesetzes (EEG)
  • Die Bedeutung von Parallelwährungen vor, während und nach einer Währungsunion
  • Chancen und Risiken unkonventioneller Geldpolitik
  • Zusammenhang zwischen Geldpolitik und Arbeitsmarkt am Beispiel der USA
  • Entscheidungsfindungsprozess im Rat der Europäischen Zentralbank
  • Die Gefahr von Preisblasen am deutschen Wohnimmobilienmarkt durch europäische Niedrigzinspolitik
  • Vollgeld: Funktionsweise, aktuelle Diskussion und kritische Würdigung
  • Wiederwahl von Regierungen und Wirtschaftswachstum
  • Wirtschaftliche Prognose einer EU-Integration der Türkei
  • Die aktuelle Diskussion des Solidaritätszuschlags: Würdigung von Pro und Contra
  • Wachstumsimpulse durch den Staat - Ohne Neuverschuldung möglich?
  • Bestimmungsgründe für Zinsaufschläge bei Staatsanleihen der Eurostaaten
  • Die Erfolgsgeschichte der Deutschen Bundesbank - Dichtung und Wahrheit
  • Die Auswirkungen der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft auf das Wirtschaftswachstum
  • Die Niedrigzinspolitik der EZB und ihre Konsequenzen für deutsche Lebensversicherer
  • Mindestlöhne in West- und Ostdeutschland: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Transmissionskanäle der Geldpolitik am Beispiel der EZB
  • Fachkräftemangel und demografische Entwicklung: Gibt es einen "war for migrants"?
  • Zusammenhang zwischen Zentralbankunabhängigkeit und Preisniveaustabilität: Blaupause für die EZB?
  • Alternative Wohlstandsindikatoren – Eine kritische Analyse des BIP als Wohlstandsmaß
  • Transformation: vom Kommunismus zum Kapitalismus am Beispiel der Volksrepublik China
  • Die aktuelle Staatsanleihenpolitik der Europäischen Zentralbank – Eine kritische Würdigung
  • Moralisches Risiko im Euroraum – Was bewirken die Euro-Rettungsschirme?
  • Transformation: vom Kommunismus zum Kapitalismus am Beispiel Kuba
  • Der Einfluss von Medien auf die Wirtschaftspolitik
  • Volle Arbeitnehmerfreizügigkeit 2011 – Vor- und Nachteile einer Beschränkung
  • Weltwährungskrieg zwischen Euro und Dollar – Was macht eine Leitwährung aus?
  • Weltwährungskrieg zwischen Euro und Dollar: Schweizer Franken als Konkurrenz?
  • Der Arbeitsmarkt der USA nach 9/11
  • Braucht eine Währungsunion eine fiskalische Union?
  • Brauchen wir eine neue Weltwährungsordnung?
  • Funktionsweise und Evaluierung von regionalem Geld am Beispiel des Regio im Münchener Oberland
  • Die verbliebenen Aufgaben nationaler Notenbanken in der EWWU
  • Mindestlohn und Alternativkonzepte zur Existenzsicherung: Eine Querschnittsbetrachtung
  • Deflation - Was ist das und wie bekämpft man sie? Eine theoretische Untersuchung
  • Mindestlohn und Alternativkonzepte zur Existenzsicherung: Eine theoretische Untersuchung
  • Deflation - Was ist das und wie bekämpft man sie? Eine Querschnittsbetrachtung
  • Die "alte" und die "neue" Phillipskurve: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Gibt es einen Trade-Off zwischen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum? Das Beispiel der Beteiligung an globalen Klimaabkommen
  • Die Wirksamkeit von Fiskal- und Geldpolitik bei unterschiedlicher Erwartungsbildung
  • Konzepte "qualitativen Wachstums": Darstellung und kritische Würdigung
  • Fiskalpolitik in der aktuellen Weltwirtschaftskrise und in der Rezession der 1970er Jahre: Ein kritischer Vergleich
  • Gibt es einen Trade-Off zwischen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum? Das Für und Wider des Sinnschen grünen Paradoxon

Übersicht Masterveranstaltungen

 

           1.            Studienjahr

    2.      Studienjahr          

 

WT (1)

 FT (2)

 HT (3)

  WT (4)

  FT (5)       

Globalisierung

      X

 

 

 

 

Grundlagen der Währungspolitik

      X

 

 

 

 

Arbeitsmärkte

 

    X

 

 

 

Internationale Finanzmärkte

 

 

     X

 

 

Seminar

 

 

 

       X

 

Masterarbeit

 

 

 

 

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Veranstaltungen Master

Globalisierung

Die Lehrveranstaltung richtet sich als verpflichtendes Kernfeldmodul an Studierende der „Wirtschafts- und Organisationswissenschaften“ im 1. Trimester.

Die Globalisierung ist eines der bedeutendsten Phänomene in der Weltwirtschaft. Einführend bietet die Veranstaltung eine Beschreibung („stilisierte Fakten“) des Globalisierungsprozesses anhand der Entwicklung weltweiter Handels,- Finanz- und BIP-Daten. Im zweiten Schritt werden diese Entwicklungen und ihre Ursachen theoretisch analysiert und drittens die Konsequenzen für nationale Volkswirtschaften untersucht. Schließlich wird die Frage beantwortet, wie die nationale und internationale Wirtschaftspolitik die durch die Globalisierung stattfindenden Prozesse mitgestalten kann, um in der „Systems Competition“ bestehen zu können.

Veranstaltungsteilnehmer finden die entsprechenden Unterlagen hier. Das Klausurenarchiv erreichen Sie hier.

Grundlagen der Währungspolitik

Die Lehrveranstaltung wendet sich an Studierende des 1. Trimesters im Studiengang „Wirtschaft- und Organisationswissenschaften“ und ist neben „Rechtlicher Rahmen für die globalisierte Wirtschaft“ und „Außenhandel und internationaler Wettbewerb“ ein Pflichtmodul der Vertiefung „Ökonomie und Recht der globalen Wirtschaft“.

Die Vorlesung verfolgt das Ziel, die Studierenden mit nationalen und internationalen währungspolitischen Fragen bekannt zu machen. Die Veranstaltung soll eine Einführung in die Ziele, Instrumente und Träger der Währungspolitik geben. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Untersuchung der Wirkungen von Geld- und Fiskalpolitik bei festen, flexiblen und „gemischten“ Wechselkursen im Rahmen der nationalen Währungspolitik sowie den Auswirkungen der gewählten Wirtschaftspolitiken auf den realen Wechselkurs. Des Weiteren werden die Entstehung und die Geschichte des Europäischen Währungssystems und die Wirkungen einer Wechselkursunion sowie einer Währungsunion (am Beispiel der EWWU) vorgestellt. Abschließend werden unterschiedliche Weltwährungsordnungen ökonomisch analysiert. Es wird geprüft, inwieweit sie den Anforderungen an eine Weltwährungsordnung genügen.

Veranstaltungsteilnehmer finden die entsprechenden Unterlagen hier. Das Klausurenarchiv erreichen Sie hier.

Arbeitsmärkte

Die Lehrveranstaltung ist ein Wahlpflichtfach der Vertiefung „Ökonomie und Recht der globalen Wirtschaft“ sowie Interessenfeld und wendet sich an Studierende des 2. Trimesters im Studiengang „Wirtschafts- und Organisationswissenschaften“.

Der Arbeitsmarkt ist einer der wichtigsten Märkte in Volkswirtschaften. Er weist im Vergleich zu anderen Märkten einige Besonderheiten auf. Inhalt der Veranstaltung ist es, die Besonderheiten und Funktionsweisen des Arbeitsmarktes zu analysieren. Konkret werden dazu einführend „stilisierte Fakten“ der Arbeitslosigkeit aufgezeigt. Die Darstellung von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage inklusive ihrer jeweiligen Bestimmungsgründe erlaubt im Zusammenhang mit der Beschreibung der Arbeitsmarktinstitutionen und der Funktionsweise des Arbeitsmarktes die Analyse wirtschaftspolitischer Maßnahmen und ebenso die Diskussion von Ursachen bzw. Gründen für Arbeitslosigkeit. Abschließend wird auf die Auswirkungen der Globalisierung auf den Arbeitsmarkt eingegangen und gefragt, ob und wie die Arbeitsmarktpolitik darauf reagieren kann.

Veranstaltungsteilnehmer finden die entsprechenden Unterlagen hier. Das Klausurenarchiv erreichen Sie hier.

Internationale Finanzmärkte

Die Lehrveranstaltung ist ein Wahlpflichtfach der Vertiefung „Ökonomie und Recht der globalen Wirtschaft“ sowie Interessenfeld und wendet sich an Studierende des 3. Trimesters im Studiengang „Wirtschafts- und Organisationswissenschaften“.

In der Veranstaltung werden die Akteure und Aktivitäten auf dem Devisenmarkt vorgestellt. In diesem Zusammenhang wird die Zinsparität eingeführt und ihre Bedeutung für Investitionsentscheidungen untersucht. Anschließend werden das Wechselkursrisiko sowie die stabilisierende und destabilisierende Wirkung von Spekulation behandelt. Ebenso werden stilisierte Fakten moderner Finanzmärkte (u.a. Adverse Selektion, Kreditrationierung) diskutiert und die wichtigsten Theorien moderner Finanzmarktkrisen (Währungskrisen, Bankenkrisen, Schuldenkrisen) thematisiert.

Veranstaltungsteilnehmer finden die entsprechenden Unterlagen hier. Das Klausurenarchiv erreichen Sie hier.

Seminarmodul

Seminar Ökonomie und Recht der globalen Wirtschaft

Dieses Seminarmodul wird gemeinsam mit den Professuren Koos und Morasch angeboten und richtet sich an Studierende des 4. Trimesters im Studiengang „Wirtschafts- und Organisationswissenschaften“.

Studierende, die im Themenbereich des Vertiefungsfelds ihre Abschlussarbeit schreiben wollen, haben im Rahmen des Seminars die Möglichkeit, die spezifischen methodischen Herangehensweisen an eine wissenschaftliche Arbeit in diesem volkswirtschaftlich und juristisch geprägten Feld einzuüben.

Im Rahmen des integrativen Kolloquiums werden die verschiedenen Inhalte der Vertiefung anhand aktueller Fragestellungen aus Forschung und Praxis nochmals aufgegriffen. Die Studierenden sollen dadurch einen integrierten Gesamtüberblick über die ökonomischen und rechtlichen Aspekte der globalen Wirtschaft erhalten, der es ihnen ermöglicht, die Beziehungen zwischen den in den einzelnen Modulen vermittelten Teilinhalten zu erfassen. Durch die Diskussion im Kolloquium und in der abschließenden mündlichen Prüfung sollen sie zudem die Kompetenz erwerben, die komplexe und abstrakte wissenschaftliche Argumentation nicht nur in schriftlichen Arbeiten sondern auch im Rahmen der mündlichen Kommunikation anwenden zu können.

Masterarbeiten

Das Spektrum der Themen umfasst die gesamte Breite der modernen Makroökonomik sowie der aktuellen Wirtschaftspolitik. Die Themen können dabei weiterführende bzw. vertiefende Arbeiten aus dem Seminar darstellen oder auch bestimmte Interessenschwerpunkte der Studierenden kennzeichnen. Die konkrete Themenvergabe erfolgt in Absprache mit den Vertretern der Professur. Die bisher an der Professur verfassten Masterarbeiten können als Anregung für eigene Themenvorschläge dienen.

Themenvorschläge für das FT 2018 finden Sie hier.

Hinweise zur Erstellung einer Masterarbeit finden Sie hier.

Hier eine Auswahl der bisher an dieser Professur verfassten Masterarbeiten:

  • Geldpolitik und Anleihemärkte
  • Wirtschaftliche Folgen eines "Brexit"
  • Oil Prices since 2014: Effects of the recent Oil Price Shock on U.S. Capital Markets
  • Auswirkungen der Ausländischen Direktinvestitionen auf das wirtschaftliche Wachstum
  • Russland: Diskussion von Sanktionen und ihrer Auswirkungen
  • Quantitative Easing: Substitut für Eurobonds?
  • Negative Realzinsen: Zu Entstehung und ihren Auswirkungen
  • Die japanischen Abenomics: Eine modellgestützte Wirkungsanalyse
  • Die Debatte um die Reinhart-Rogoff-Studie: Aktueller Stand und kritische Würdigung
  • Das deutsche Arbeitsmarktwunder: Wo liegen die möglichen Erklärungen?
  • Frankreichs schwindende Wettbewerbsfähigkeit und ihre Folgen
  • Exportförderung im Rahmen der Handelspolitik: Eine Fallstudie zu China
  • Möglichkeiten des Zahlungsbilanzausgleichs innerhalb einer Währungsunion
  • Zentrale Hypothesen der Zufriedenheitsforschung: Darstellung und kritische Würdigung
  • Wie wirkt das Quantitative Easing von Notenbanken? Ein internationaler Vergleich
  • Der Kreditkanal als Transmissionsmechanismus der Geldpolitik
  • Fiskalischer Föderalismus in den USA, ein Vorbild für den europäischen Fiskalpakt? Ein kritischer Vergleich
  • Lehren aus der Argentinienkrise 2001/2002 für die europäische Staatsschuldenkrise
  • Kann China als exportorientierte Volkswirtschaft ohne Verwerfungen aus seinem "Fixed Peg" aussteigen?
  • Wirken Naturkatastrophen wachstumssteigernd?

Vertiefung ÖRGW - Ökonomie und Recht der globalen Wirtschaft

Konkrete Fragen zur Vertiefung können Sie gerne per E‐Mail an die Professuren richten oder sich dazu im Rahmen der regelmäßigen Sprechzeiten von den Professoren bzw. den Mitarbeitern der Professur beraten lassen.

Welche Professuren sind beteiligt?

Univ.‐Prof. Dr. Stefan Koos

Professur für Bürgerliches Recht

Handels‐ und Wirtschaftsrecht

 

Univ.‐Prof. Dr. Karl Morasch

Professur für Volkswirtschaftslehre,

insbesondere Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik

 

Univ.‐Prof. Dr. Friedrich L. Sell

Professur für Volkswirtschaftslehre,

insbesondere Makroökonomik und Wirtschaftspolitik

Warum interessant?

- Analyse der Komplexität der globalen Wirtschaft (globale Wertschöpfungsketten)

- Interaktionen auf globalen Märkten (Konsumenten, Unternehmen)

- Implikationen rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen

- Integrativer Ansatz ( Verknüpfung VWL, Recht und BWL) - dies bedeutet gemeinsame Wahlpflichtveranstaltungen

- Individuelle Konfigurierbarkeit

- Persönliche Schwerpunktsetzung durch Wahl entsprechender Interessenfelder

Wie gestaltet sich der Aufbau?

Informationen zum Aufbau der Vertiefung und zu den verschiedenen Wahlmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dieser Übersicht und diesem Dokument.

  • Pflichtmodulveranstaltungen

   Grundlagen der Währungspolitik

   Rechtlicher Rahmen für die globalisierte Wirtschaft

   Außenhandel und internationaler Wettbewerb

  • Wahlpflichtmodulveranstaltungen der drei Professuren

   Arbeitsmärkte

   Europarecht

   Innovation und dynamischer Wettbewerb

   Internationale Finanzmärkte

   Ökonomie und Recht der Informationsgesellschaft

   Patentschutz als Wettbewerbsinstrument

   Wettbewerbsrechtliche Grundlagen des Wirtschaftsrechts

  • Wahlpflichtmodulveranstaltungen der drei Professuren

   Information, Organisation und Management

   Interkulturelles Management

   Internationale Rechnungslegung

   Internationales  Management und Konzernführung

   Methodengestütztes Risikomanagement auf Kapitalmärkte

   Supply Chain Management I

   Supply Chain Management II

Was bringt es für einen Nutzen?

- Verwendung Bundeswehr (internationale und globale Ebene)

- Internationale Organisation (Selbstständigkeiten, leitende Aufgaben)

- International tätige Unternehmen (Tätigkeiten im internationalen Marktkontakt auf Beschaffungs- oder Absatzseite, Entwicklung strategischer Konzepte)