Übersicht

Stand: 24.03.2020 · 15:16 Uhr


Aktuelle Informationen angesichts der COVID-19-Pandemie


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,
sehr geehrte Damen und Herren,

haben Sie vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihr umsichtiges Handeln in der Corona-Krise.

Nach derzeitigem Stand gibt es jetzt leider zwei bestätigte Fälle einer COVID-19-Infektion unter Angehörigen der UniBw M, die ärztlich versorgt werden und denen es den Umständen entsprechend gut geht. Sie brauchen sich wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr keine Sorgen zu machen, da die betreffenden Personen nach der Rückkehr aus dem Skiurlaub in Corona-Risikogebieten nicht mehr auf den Campus gekommen sind, sondern sich direkt in häusliche Quarantäne begeben haben.

Es gibt also keinen Grund zur Beunruhigung – die Dienststellenleitung und der Kasernenkommandant bzw. Leiter Studierendenbereich haben in Rücksprache und Abstimmung mit BMVg, BAPersBw und der zuständigen Überwachungsstelle für öffentlich-rechtliche Aufgaben des Sanitätsdienstes der Bundeswehr alle gebotenen Vorsichtsmaßnahmen zur Verminderung des Infektions- bzw. Verbreitungsrisikos getroffen und passen diese entsprechend der sich dauernd ändernden Gesamtlage jederzeit an.

Zusätzlich zur bereits erlassenen Weisung Nr. 1 und den laufend aktualisierten Informationen auf der Starthomepage der UniBw München bitte ich Sie heute um Beachtung folgender Punkte:

  1. Der derzeit herrschende eingeschränkte Betrieb der UniBw M wird bis auf Weiteres fortgesetzt.
  2. Die laut unserem Terminkalender vorgesehene vorlesungsfreie Zeit vom 14. April bis zum 17. April 2020 (Osterwoche) findet entsprechend als e-learningfreie Zeit statt, d. h. die Lehrenden mögen den Studierenden in dieser Zeit bitte keine Abgabefristen für Hausaufgaben o. ä. per E-Mail setzen.
  3. Nach derzeitiger Einschätzung der Lage ist geplant, dass das Frühjahrstrimester offiziell am Montag, den 20. April 2020, beginnt, analog zum Beginn des Sommersemesters an den staatlichen Universitäten in Bayern.
  4. Da auch zu diesem Zeitpunkt eine Lehre in Präsenzform höchstwahrscheinlich noch nicht möglich sein wird, werden die Dozierenden gebeten, den jeweiligen Modulvorgaben entsprechende digitale Lehrangebote bereitzustellen. Ansprechpartner in der Hochschulleitung ist hier der Vizepräsident für Lehre, der mit den Studiendekaninnen und -dekanen der Fakultäten bereits in engem Austausch steht.
  5. Die Prüfungsausschüsse der Fakultäten suchen nach fachspezifischen Lösungen für die Prüfungsproblematik, immer im Sinne der Studierenden.
  6. Studium plus wird im Frühjahrstrimester nur eine kleine Auswahl an Veranstaltungen als digitale Lehre anbieten können; die meisten Kurse und Seminare müssen ins Herbsttrimester verschoben werden.
  7. Die akademischen Gremiensitzungen (EHL, Senat, Fakultätsräte) fallen bis auf Weiteres aus. Wichtige Informationen stellt die Hochschulleitung per E-Mail und auf der Startseite der Unihomepage zur Verfügung. Fakultätsratssitzungen können in Eigenregie der Fakultäten als Telefonkonferenzen abgehalten werden.
  8. Die Verpflegungseinrichtungen Mensa und Restaurant Brandl sind unter Beachtung aller gebotenen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen weiterhin geöffnet, da sich immer noch rund 1200 Studierende auf dem Campus befinden, die hier ihren Hauptwohnsitz haben. Das UniCasino bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
  9. Die Bundesministerin der Verteidigung hat den Tag der Bundeswehr am 13. Juni 2020 abgesagt.


Trotz aller Einschränkungen wünsche ich Ihnen weiter eine gute Zeit, passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Mit besten Grüßen
Prof. Dr. Merith Niehuss

Präsidentin UniBw München

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Stand: 18.03.2020 · 21:22 Uhr


Zentrale Verwaltung - hier: Einschränkung des Parteiverkehrs


Sehr geehrte Damen und Herren der Universität der Bundeswehr München,

aus aktuellem Anlass haben alle Bereiche der Zentralen Verwaltung ihre Öffnungszeiten aufgehoben und sind für Parteiverkehr gesperrt. Ebenfalls geschlossen ist bis auf weiteres die Zahlstelle.

Ausnahmen:

  • Das Materiallager (ZV I 3) und das Prüfungs- und Praktikantenamt (ZV I 1) behalten ihre aktuellen Öffnungszeiten vorerst bei
  • Postaustauschfahrten auf dem Gelände der UniBw M finden bis auf weiteres noch am Dienstag und am Donnerstag statt


Alle Anträge bitte per Hauspost oder über die Hausbriefkästen in den Verwaltungsgebäuden einreichen. Eine Arbeitsbereitschaft der einzelnen Dezernate ist sichergestellt.

Fragen sind vorrangig per E-Mail an die jeweiligen Bearbeiter/innen zu richten.

Persönliche Vorsprachen sind nur noch nach vorheriger Terminabsprache per E-Mail oder Telefon möglich.

Ich bitte um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Markus Dimpfl

Leiter Personal- und Gebührnis-Angelegenheiten | Justitiariat
Universität der Bundeswehr München

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Stand: 18.03.2020 · 21:11 Uhr


Weisungen der Personalabteilung für das Zivilpersonal der UniBw München


Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

wie befürchtet, ändert sich die Lage sehr schnell. Unter Bezugnahme auf die Weisung der Präsidentin von heute Nachmittag gelten für das Zivilpersonal ab morgen folgende Regelungen:

  1. Die automatisierte Zeiterfassung wird – beginnend mit Donnerstag, den 19.03.2020, –  bis auf weiteres ausgesetzt (nur ziviler Bereich!). Dies ermöglicht einen rollierenden Einsatz der Mitarbeiter/innen. Für alle werden die jeweiligen Tagessollzeiten festgesetzt. Bei Wiederaufnahme der automatisierten Zeiterfassung wird mit dem Kontostand von heute Abend zurückgegriffen. Bis dahin nehmen Sie bitte keine Buchungen über die Erfassungsgeräte oder online vor.
  2. Nichtsdestotrotz ist für das Personal, das nicht an der Uni ist, nicht Dienstbefreiung angeordnet, sondern mobiles Arbeiten – im Rahmen der tatsächlichen Möglichkeiten. Die Universitätsleitung hofft, dass in dieser Ausnahmesituation alle ihren Beitrag leisten, so gut es eben geht. Grundsätzlich ist es aber nunmehr nicht mehr erforderlich, dass für das mobile Arbeiten auch tatsächlich ausreichend Arbeit zu Hause erledigt werden kann. Es kommt jetzt vor allem darauf an, die Beschäftigten möglichst „entzerrt“ einzusetzen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, aber auch, um bei etwaiger Ansteckung Einzelner noch mit dem restlichen Personal wenigstens eine möglichst große und kontinuierliche Arbeitsfähigkeit zu erhalten.
    Die Vorgesetzten bitte ich, die Ausgestaltung und Einzelheiten zu regeln. Die Erreichbarkeit der Mitarbeiter/innen ist sicherzustellen. Alle Mitarbeiter/innen im Homeoffice bedürfen der vorherigen – zumindest mündlichen - Genehmigung der/des Vorgesetzten (also bitte nicht einfach zu Hause bleiben!).
  3. Vorgesetzte setzen die Weisung der Präsidentin, den Präsenzdienst zu minimieren, beginnend ab morgen früh zügig um. Was unter „systemrelevanten Funktionen“ zu verstehen ist und wie wir mit Einzelfällen umgehen, wird in den nächsten Tagen näher abgesprochen und geregelt.
  4. Nachdem in den letzten Tagen gehäuft Anträge auf Stornierung bereits genehmigter Urlaubsanträge eingegangen sind, weise ich darauf hin, dass darauf kein Anspruch besteht. Nur mit der  Zustimmung der/des nächsten Vorgesetzten mit der expliziten Versicherung, dass keine dienstlichen Gründe gegen eine Verschiebung des Urlaubs bestehen, werden derartige Anträge bearbeitet. Als dienstlicher Grund ist auch ein ordnungsgemäßer, planbarer Urlaubsabbau im Bereich zu sehen. Soweit Sie Ihre Anträge aufrecht erhalten oder einen neuen Antrag stellen möchten, ist diese Versicherung der/des Vorgesetzten beizufügen. Ein bereits genehmigter Urlaub ist erst aufgehoben, wenn Sie eine entsprechende schriftliche Entscheidung der Personalabteilung haben. Eine rückwirkende Genehmigung ist ausgeschlossen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Vorgesetzte einer Urlaubsverschiebung nicht zustimmen – es wird auch eine Zeit „nach Corona“ geben, in der sehr viel Arbeit zu bewältigen sein wird. In Härtefällen kann auch eine teilweise Verschiebung des Urlaubs vielleicht ein guter Kompromiss sein.


Ich hoffe, mit diesen Regelungen weiter zur Handlungssicherheit beizutragen. Die Personalabteilung steht Ihnen gerne bei Fragen zur Verfügung – aufgrund der angespannten Situation gerade in meinem Bereich vorzugsweise als E-Mail.

Weiterhin gilt: Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen
Markus Dimpfl

Leiter Personal- und Gebührnis-Angelegenheiten | Justitiariat
Universität der Bundeswehr München

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Stand: 18.03.2020 · 18:50 Uhr


IT-Dienste des Rechenzentrums nach eingeschränktem Betrieb der Universität


Sehr geehrte Damen und Herren der Universität der Bundeswehr München,

das Rechenzentrum hat heute seinen ausgearbeiteten Notfallplan für IT-Dienste in Kraft gesetzt. Dies bedeutet konkret:

  1. Es gibt noch bis Freitag 12 Uhr einen Notbetrieb von RZ-Mitarbeitern vor Ort, um noch kurzfristig eingegangene  Anträge auf Telearbeit vorwiegend in
    zentralen Bereichen abzuschließen. Damit können wir zumindest einige priorisierte Nutzer noch (software-)technisch ausstatten.
    Bitte stellen Sie aber keine Anträge mehr auf Telearbeit, da inzwischen auch keine Geräte mehr bei uns vorhanden und auf dem Markt auch keine Geräte mehr
    lieferbar sind. Holen Sie bitte die Ihnen per Antwort auf das Ticket bestätigte Fertigstellung der Hardware und/oder der Zugangsdaten persönlich bei uns bis spätestens Freitag 12:00 Uhr ab. Wir werden keine Geräte oder Zugangsdaten per Post verschicken.
  2. Freitag 12:00 Uhr werden alle PC-Pools und Benutzerarbeitsräume des RZ aus hygienischen Gründen gesperrt und alle RZ-Mitarbeiter werden in das
    Homeoffice wechseln. Ab diesem Zeitpunkt sind wir nur noch auf elektronischem Weg erreichbar (support@unibw.de). Wir haben den Support nahezu aller Dienste per Remote sichergestellt. Für den Ausnahmefall einer Vor-Ort-Schadensbehebung ist ein Notfallplan aktiv. Bitte haben Sie aber dafür Verständnis, das wir einen 24x7-Support nicht bieten können. Bediente Dienste wie zentrale Druck- und Plotstraßen sowie Bindearbeiten sind nicht mehr möglich.
  3. Wir waren auf diese Einschränkungen vorbereitet und haben die vorhersehbaren Engpässe soweit personell und wirtschaftlich möglich minimiert. Dennoch kann es aufgrund der starken Zunahme an Remote-Diensten wie Terminalserver und VPN zu kurzzeitigen Engpässen kommen. Weichen Sie in diesen Fällen auf weniger ausgelastete Zeiten am frühen Vormittag oder späten Nachmittag aus. Auch Nachtarbeiten werden durch uns nicht behindert.
  4. Für notwendige Kommunikation haben wir kurzfristig einen weiteren Konferenzdienst (Zoom) für Sie eingerichtet. Damit können Sie sich intern mit Ihren Mitarbeitern als auch mit Studierenden austauschen bis hin zu Online-Seminaren und -Vorlesungen. Auch Hilfen zur Aufbereitung von Online-Inhalten (z.B. Vertonung von PDF, Powerpoint etc.) haben wir für Sie getestet und dokumentiert.


Sollten zum 01.04.2020 neu einzustellende Mitarbeiter auch eine Kennung benötigen so wenden Sie sich bitte unter Angabe der privaten Mailadresse des neuen Mitarbeiters per Mail an support@unibw.de. Wir werden das mögliche Verfahren dann mit dem neuen Mitarbeiter klären.


Alle notwendigen Informationen haben wir für Sie stets aktuell unter der URL https://go.unibw.de/corona zusammengefasst.


Ich wünsche Ihnen Optimismus, Energie, Gelassenheit und vor allem Gesundheit,
Prof. Dr.-Ing. Stefan Schwarz

Leiter Rechenzentrum
Universität der Bundeswehr München

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Stand: 18.03.2020 · 16:28 Uhr


Eingeschränkter Betrieb an der UniBw München angesichts der COVID-19-Pandemie


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,
sehr geehrte Damen und Herren,

auch wenn es nach aktuellem Stand noch keinen bestätigten Fall einer COVID-19-Infektion auf dem Campus gibt, hat die Hochschulleitung in Abstimmung mit dem für die UniBw München zuständigen Abteilungsleiter Personal im Bundesministerium der Verteidigung neue Entscheidungen getroffen, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung der COVID-19-Pandemie zu reduzieren.

Der gesamte Campus der UniBw München wird ab morgen, 19. März 2020 bis voraussichtlich zum 14. April 2020 auf einen eingeschränkten Betrieb heruntergefahren. Zusätzlich zu den bereits in Kraft gesetzten Maßnahmen (vgl. meine Weisung Nr. 1 und die bisherigen dringenden Rundmails) bedeutet dies:

  1. Im Forschungsbetrieb, in den zentralen Einrichtungen, in der Zentralen Verwaltung und in der Präsidialabteilung werden in Abstimmung mit den jeweiligen Vorgesetzten und unter Meldung an die Personalabteilung nur noch systemrelevante Funktionen von wenigen Mitarbeitenden im Präsenzdienst wahrgenommen.
  2. Für alle anderen Mitarbeitenden gilt grundsätzlich mobiles Arbeiten im Homeoffice.
  3. Die Bibliotheken bleiben geschlossen.
  4. Das Rechenzentrum schränkt seine Dienste ein (vgl. dazu noch eine gesonderte Rundmail des Leiters RZ).
  5. Der Leiter StudBer hebt die Präsenzpflicht der Studierenden auf dem Campus unter bestimmten Bedingungen und auf Antrag auf. Daher ist bis zum 14. April 2020 mit einer deutlich reduzierten Anzahl Studierender auf unserem Campus zu rechnen.
  6. Alle Studierenden sind weiterhin zum Selbststudium verpflichtet - unter Anleitung durch die Lehrenden per E-Mail und verfügbarer Onlinetools, um bei einer Rückkehr zum akademischen Normalbetrieb ohne Zeitverlust studier- und prüfungsfähig zu sein. Dazu ist eine weitgehende Umstellung auf E-Learning und digitale Lehre vorgesehen. Der Vizepräsident für Lehre ist diesbezüglich bereits in Kontakt und Abstimmung mit den Lehrenden in den Fakultäten.
  7. Die Verpflegungseinrichtungen (Mensa, Restaurant Brandl und UniCasino) sind mit geringerer Essensauswahl weiterhin geöffnet, Brandl und Casino allerdings nur noch bis 14:30 Uhr.


Die Hochschulleitung informiert Sie weiterhin immer zeitnah per E-Mail und auf der Starthomepage der UniBw München über jede Veränderung der Lage.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft in diesen schwierigen Zeiten und bleiben Sie gesund!

Mit besten Grüßen
Prof. Dr. Merith Niehuss

Präsidentin
Universität der Bundeswehr München

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Stand: 17.03.2020, 18:13 Uhr


Corona / Weisungen der Präsidentin und der PersAbt


Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

zu den bereits ergangenen oben genannten Weisungen vom 03.03.2020 und 16.03.2020 möchte ich aus gegebenem Anlass einige Punkte klarstellen, bzw. ergänzen:

  1. Um die gegenseitige Ansteckungsgefahr zu minimieren, sind alle Vorgesetzten gehalten, wo immer Homeoffice sinnvoll möglich ist, dieses Instrument großzügig zu nutzen. Es ist dies aber eine Bewertung und Entscheidung der/des jeweiligen Vorgesetzten. Es ist nicht zulässig, einfach zu Hause zu bleiben und die Vorgesetzten zu informieren, dass man jetzt im Homeoffice arbeiten möchte.
  2. Soweit Beschäftigte, die der Zeiterfassung unterliegen, im Homeoffice arbeiten dürfen, soll die Berichtigung des Arbeitszeitkontos entweder über den automatisierten Workflow oder bei Nutzung manueller Korrekturbelege abschnittsweise und gesammelt erfolgen (in der Regel im 2-Wochen-Rhythmus).
  3. Eine Sonderregelung wird es in Kürze zur Sicherstellung der Kinderbetreuung geben. Hier sind Dienst-/Arbeitsbefreiungen bis zu 2 Wochen geplant. Wegen der Einzelheiten nehme ich Bezug auf die Ihnen vielleicht schon bekannte Weisung des BMI, die ich als Anlage beifüge. Ich weise aber darauf hin, dass diese Regelung zunächst noch durch das BMVg umgesetzt werden muss und für unseren Bereich noch keine unmittelbare Wirkung entfaltet. Aber als Richtschnur werden wir die Regelungen schon einmal annehmen.
    Brief/Weisung des BMI

  4. Die Absage einer bereits genehmigten Dienstreise hat durch eine/n Vorgesetzte/n zu erfolgen. Dabei sind Dienstreisen grundsätzlich nur noch restriktiv durchzuführen. Dienstreisen ins Ausland werden derzeit nicht genehmigt, da niemand weiß, ob eine Reiseziel nicht zum Risikogebiet wird. Es besteht daher nicht nur die Gefahr hoher Stornogebühren sondern auch die Gefahr, dass Dienstreisende im Ausland wegen einschränkender Ein- und Ausreisebestimmungen „hängenbleiben“.
  5. Nach wie vor wäre es hilfreich, wenn Mitarbeiter/innen Hochstände auf dem Arbeitszeitkonto oder Urlaub auf freiwilliger Basis abbauen würden. Für alle Stunden auf dem Arbeitszeitkonto, die über 40 hinausgehen, können Vorgesetzte grundsätzlich  gemäß der getroffenen Dienstzeitvereinbarung ( Abschnitt III.10.1) den Abbau auch anordnen.

 
Bitte beachten Sie, dass diese Regelungen auf der Basis des derzeitigen Sachstands erfolgen und daher bei Zuspitzung der Bedrohungslage und daraus resultierender Entscheidungen des BMVg einer schnellen Änderung unterliegen. Sie gelten für das gesamte zivile Personal.

Bitte helfen Sie durch vernünftiges Verhalten und Mitdenken mit, dass die Lage nicht unnötig eskaliert und das Ansteckungsrisiko – auch bei den derzeit noch geltenden Regelungen zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs – so weit wie möglich minimiert wird.


Mit freundlichen Grüßen
Markus Dimpfl

Leiter Personal- und Gebührnis-Angelegenheiten | Justitiariat
Universität der Bundeswehr München

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Stand: 16.03.2020, 16:12


Aktuelle Maßnahmen und Entscheidungen angesichts der COVID-19-Pandemie


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,
sehr geehrte Damen und Herren,

heute Vormittag hat der Bayerische Ministerpräsident angesichts der COVID-19-Pandemie den Katastrophenfall für den Freistaat Bayern ausgerufen.
Auch wenn es nach aktuellem Stand noch keinen bestätigten Fall einer COVID-19-Infektion auf dem Campus gibt, muss die UniBw München auf die neuesten Entwicklungen angemessen reagieren.

Es gibt keinen Grund zur Panik - die Dienststellenleitung und der Kasernenkommandant bzw. Leiter Studierendenbereich haben in Rücksprache und Abstimmung mit BMVg, BAPersBw und der zuständigen Überwachungsstelle für öffentlich-rechtliche Aufgaben des Sanitätsdienstes der Bundeswehr alle gebotenen Vorsichtsmaßnahmen zur Verminderung des Infektions- bzw. Verbreitungsrisikos getroffen und passen diese entsprechend der sich dauernd ändernden Gesamtlage jederzeit an.


Zusätzlich zur bereits erlassenen Weisung Nr. 1 und den laufend aktualisierten Informationen auf der Starthomepage der UniBw München habe ich heute noch folgende wichtige Maßnahmen und Entscheidungen getroffen, um deren Beachtung ich Sie bitte:

  1. Der Prüfungsbetrieb muss nun leider doch bis auf weiteres eingestellt werden. ALLE Prüfungen werden hiermit abgesagt. Die Prüfungsausschussvorsitzenden arbeiten gemeinsam mit dem Prüfungsamt intensiv an einer Lösung, die die negativen Auswirkungen auf das Fortschrittsschema und die Studiendauer möglichst geringhält.
  2. Die sonstigen Funktionen wie Forschungsbetrieb, Verwaltung oder Bibliotheken werden vorerst weiter aufrechterhalten.
  3. Die akademischen Gremiensitzungen (EHL, Senat, Fakultätsräte) fallen bis auf weiteres aus. Fakultätsratssitzungen können in Eigenregie der Fakultäten als Videokonferenzen abgehalten werden.
  4. Es versteht sich von selbst, dass die Studierenden trotz der bereits erfolgten Einstellung des Lehrbetriebs bis zum voraussichtlich 14. April 2020 zum Selbststudium verpflichtet sind - unter Anleitung durch die Lehrenden per E-Mail und verfügbarer Onlinetools.
  5. Alle Indoor-Sportstätten und die Hallenbäder bleiben ab sofort bis auf weiteres geschlossen. Sport im Freien ist weiterhin erlaubt, wenn die gebotenen Abstände zu anderen Personen eingehalten werden.
  6. Die Verpflegungseinrichtungen (Mensa, Restaurant Brandl und UniCasino) sind weiterhin geöffnet. Gemäß den Regelungen für den Katastrophenfall im Freistaat Bayern muss in den Lokalen ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Gästen eingehalten werden. Es dürfen maximal 30 Personen in einem Raum sein.
  7. Nach Möglichkeit sollen die Vorgesetzten (auch die Professorinnen/Professoren!) allen Beschäftigten großzügig Homeoffice/mobiles Arbeiten gewähren. Die Personalabteilung ist hierbei immer per E-Mail zu informieren (Beamte, SHK/WHK über zv21@unibw.de, Tarifbeschäftigte über zv22@unibw.de)
  8. Besteht bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Verdacht, dass man mit dem Corona-Virus infiziert ist oder hatte man engen Kontakt mit einer infizierten Person, wird gebeten, die Arbeitsstelle an der UniBw München nicht aufzusuchen, sondern zunächst die Vorgesetzten zu informieren.


Je nach Einzelfall ist dann unter Federführung der Personalabteilung über den weiteren Ablauf zu entscheiden:
Soweit ein Arzt aufgesucht wird, ist dessen Einschätzung von entscheidender Bedeutung. Bei einer tatsächlichen Infektion mit dem Virus werden Sie sicherlich krankgeschrieben. Bitte informieren Sie dann Ihre Vorgesetzten und wenn möglich auch direkt die Personalabteilung nach dem üblichen Verfahren (Anruf, Vorlage Attest etc.).

Bitte lassen Sie sich nicht von den leider vermehrt kursierenden Gerüchten und Falschmeldungen, gerade auch in den sozialen Netzwerken, verunsichern! Die Hochschulleitung informiert Sie immer zeitnah per E-Mail und auf der Starthomepage der UniBw München über jede Veränderung der Lage.

In der Hoffnung auf Ihr Verständnis verbleibe ich

mit besten Grüßen
Prof. Dr. Merith Niehuss

Präsidentin
Universität der Bundeswehr München

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Stand: 13.03.2020, 13:30 Uhr


Coronavirus: Lehrbetrieb in Präsenzform wird bis auf Weiteres eingestellt


Im Zuge der Corona-Krise wurden wichtige Entscheidungen getroffen, um die Risiken einer weiteren Ausbreitung der COVID-19-Pandemie zu vermindern.

Die Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) hat weitreichende Auswirkungen auf das öffentliche Leben und die gesamte Universitätslandschaft, so auch für die Universität der Bundeswehr München.

Die wichtigsten und aktuellen Informationen und vorbeugenden Vorsichtsmaßnahmen sind:

  1. Der Lehrbetrieb in Präsenzform wird an der Universität der Bundeswehr München unverzüglich bis auf Weiteres eingestellt (aktuell bis zum 14. April 2020). Unter Lehrveranstaltungen sind alle Lehrveranstaltungen im Studienbetrieb zu verstehen, insbesondere Vorlesungen, Übungen, Seminare, interne Praktika, Laborpraktika, Exkursionen und Blockveranstaltungen.
  2. Die sonstigen Funktionen wie Forschungsbetrieb, Verwaltung oder Bibliotheken werden vorerst weiter aufrechterhalten.
  3. Der Zugang auf das Gelände der Liegenschaft der Universität der Bundeswehr München ist für externe Nutzer der Infrastruktur, ohne zwingendes dienstliches Interesse, wie etwa die Sporteinrichtungen oder die Bibliothek, bis auf Weiteres nicht möglich.

Die Universitätsleitung behält die Lage aufmerksam im Blick und steht in ständigem Austausch mit den zuständigen Behörden. Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die neuesten Entwicklungen auf unserer Startseite. Wir alle sind uns der großen Dynamik dieser Entwicklung bewusst.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und sind überzeugt, dass wir mit diesen Maßnahmen gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus leisten. 

Hochschulleitung
Universität der Bundeswehr München

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Stand: 03.03.2020, 19:40 Uhr

Wichtige Informationen für unsere Mitarbeitenden


Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität der Bundeswehr München,

Infektionen mit dem Corona-Virus häufen sich und auch die UniBw München ist letztlich nicht davor gefeit, auch wenn es derzeit bei uns keine bestätigten Fälle gibt. Trotzdem beschäftigt sich die Bundeswehr natürlich intensiv mit diesem Thema und es werden vorsorglich Maßnahmen ergriffen, um im Falle des Falles handlungsfähig zu sein.

Die Präsidentin des BAPersBw hat mit ihrem Schreiben reagiert und wir geben diese Informationen direkt an Sie weiter.

Schreiben* BAPersBw (PDF nicht barrierfrei) >>
*Verhaltensregeln | Handlungsempfehlungen | Sofortmaßnahmen, wie Kinderbetreuung, Dienstreisen/Besprechungen, Dienstgebäude, 24-Stunden-Hotline


Ergänzend werden für die zivilen Beschäftigten der UniBw München folgende Regelungen getroffen:

  • Besteht bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Verdacht, dass man mit dem Corona-Virus infiziert ist oder hatte man engen Kontakt mit einer infizierten Person, wird gebeten, die Arbeitsstelle an der UniBw München nicht aufzusuchen, sondern zunächst die Vorgesetzten zu informieren.
    Je nach Einzelfall ist dann über den weiteren Ablauf zu entscheiden:
  • Soweit ein Arzt aufgesucht wird, ist dessen Einschätzung von entscheidender Bedeutung. Bei einer tatsächlichen Infektion mit dem Virus werden Sie sicherlich krank geschrieben. Bitte informieren Sie dann Ihre Vorgesetzten und wenn möglich auch direkt die Personalabteilung nach dem üblichen Verfahren (Anruf, Vorlage Attest etc.).
    Bei einem noch nicht bestätigten, aber durch tatsächliche Anhaltspunkte über allgemeine Befürchtungen hinausgehenden, Verdacht haben Vorgesetzte verschiedene Möglichkeiten:
  • Einvernehmlicher Abbau von Überstunden / Urlaub
  • Anordnung von Telearbeit / Home Office  / mobiles Arbeiten
    Mobiles Arbeiten / Home Office kann von den nächsten Vorgesetzten gewährt werden, bei bereits genehmigter Telearbeit können die Zeiten erweitert werden. Die Personalabteilung ist per E-Mail zu informieren (Beamte, SHK / WHK über zv21@unibw.de, Tarifbeschäftigte über zv22@unibw.de ).
  • Eine generelle Dienstbefreiung unter Anrechnung der Arbeitszeit kann ausschließlich durch die Personalabteilung genehmigt werden. Sollte dies für notwendig gehalten werden, informieren die Vorgesetzten der betroffenen Mitarbeiter die Personalabteilung. Die Dienstbefreiung wird dann durch die Personalabteilung ausgesprochen. Ich weise vorsorglich darauf hin, dass ohne die Genehmigung der Personalabteilung keine Anrechnung der Arbeitszeit erfolgen kann.  Dies gilt auch für Dienstbefreiungen, die beantragt werden, wenn Kitas, Kindergärten oder Schulen geschlossen werden und die Betreuung von Kindern nicht mehr gesichert werden kann (vgl. Anlage).
    Grundsätzlich ist es anzustreben, schon bei Vorliegen eines Verdachtsfalles den betroffenen Arbeitsbereich möglichst auszudünnen. Dementsprechend kann auch dem wissenschaftliche Personal, das nicht der automatisierten Zeiterfassung unterliegt, großzügig Home Office gewährt werden.

Sollte eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter während der Arbeit innerhalb des Universitätsgeländes erkranken und es besteht der Verdacht, dass eine Infektion mit dem Corona-Virus vorliegt, bitte ich, unverzüglich die Personalabteilung und/oder den Kasernenkommandanten / Kasernenoffizier zu informieren. Von dort werden die weiteren notwendigen Schritte veranlasst.  


Hinsichtlich geplanter Dienstreisen nehme ich auf die Regelungen im anliegenden Schreiben der Präsidentin BAPersBw Bezug.

Für den militärischen Bereich wurden eigene Regelungen erlassen.

Soweit es das Verhalten in der Liegenschaft angeht, wird die  Kasernenkommandantur entsprechende zusätzliche Regelungen erlassen und organisatorische Maßnahmen (z.B. die Sperrung von Bereichen, Bereitstellen von Desinfektionsmitteln etc.) ergreifen. Die Regelungen sind auch für das Zivilpersonal bindend.

Bitte achten Sie in der nächsten Zeit auf alle E-Mails und sonstigen Hinweise, mit denen wir Sie über Sachstand und Maßnahmen unterrichten.

Passen Sie auf sich auf, handeln Sie verantwortungsvoll und bleiben Sie gesund.


Mit freundlichen Grüßen
Markus Dimpfl

Leiter Personal- und Gebührnis-Angelegenheiten | Justitiariat
Universität der Bundeswehr München

Übersicht

Homeoffice – Zugriff auf interne Dienste von außerhalb

Sie wollen als Mitarbeitende/r der Universität von außerhalb auf uni-interne Dienste zugreifen?
Das Rechenzentrum der Universität der Bundeswehr stellt Ihnen dafür unter diesem Link Informationen zu den Möglichkeiten des externen Zugriffs auf bestimmte interne Dienste bereit.

IT-Zugang von außerhalb