Allgemeine Informationen über Spitzbergen

 

Geologie und Landeskunde

 

Die vorherrschenden Gesteine Spitzbergens sind präkambrischen und tertiären Ursprungs, die durch die kaledonische und die tertiäre Gebirgsbildung geformt wurden. Die Kohlenflöze Pyramidens stammen aus dem Karbon, diejenigen von Barentsburg und Longyearbyen aus der Kreide und dem Tertiär.

Die gebirgen Inseln, deren Nord- und Westküsten durch Fjorde stark gegliedert sind, stellen die höchsten Erhebungen eines ehemals höher gelegenen Festlandes dar, das mit dem europäischen Kontinent verbunden war. Die höchste Erhebung ist mit 1.717 m der Newtontoppen im Nordosten West-Spitzbergens (Spitsbergen). Die ständige Eisbedeckung, die im Nordostland (Nordaustlandet) 77% beträgt, nimmt nach Westen hin ab und beträgt auf West-Spitzbergen (Spitsbergen) 54%.

Lernerinseln.jpg

Der Liefdefjord
mit dem Idabreen und den Lerner-Inseln
© 1991 Kleim

 

Geologie Landeskunde
Präkambrische und tertiäre Gesteine

Präkambrium
vor 4.500 Mio. - vor 580 Mio. Jahren

Tertiär
vor 65 Mio. - vor 1,5 Mio. Jahren
Höchste Erhebung

Newtontoppen
(1.717 m)
Kaledonische und tertiäre Gebirgsbildung

Kaledonische Gebirgsbildung
vor 2.000 Mio. - vor 580 Mio. Jahren
 
Kohlenflöze aus dem Karbon (Pyramiden)

Karbon
vor 350 Mio. - vor 280 Mio. Jahren
Eisbedeckung

Spitsbergen      54%
Nordaustlandet  77%
Kohlenflöze aus der Kreide und dem Tertiär
(Barentsburg und Longyearbyen)

Kreide
vor 135 Mio. - vor 65 Mio. Jahren
 

 

Spitzbergen-Bodenbedeckung.jpg

Spitzbergen - Bodenbedeckung
© 1995 Kleim

 


 

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