Professor Dr. Ignaz Eisele studierte Physik an der TU München und promovierte dort zum Dr. rer. nat. Nach einer 3-jährigen Tätigkeit als „Research Associate“ an der Kansas University und der Wayne State University in den USA arbeitete er in den Forschungslabors der Siemens AG, bevor er 1979 zum Professor an der Universität der Bundeswehr München ernannt wurde. Unter anderem war er Leiter des Instituts für Physik, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und Vorsitzender des Senats der Universität.

Seine wissenschaftlichen Interessensgebiete sind die Silizium-Halbleitertechnologie sowie Bauelemente für die Nanoelektronik und Sensorik. In diesen Bereichen sind über 80 Dissertationen, mehr als 200 Veröffentlichungen in rezensierten Zeitschriften sowie zahlreiche Patente entstanden. In seiner Zeit am Institut für Physik entstand ein hochmoderner Reinraum, in dem einige nano-elektronische Bauelementstrukturen erstmalig realisiert werden konnten. 

Prof. Eisele war und ist Mitglied in diversen Wissenschaftlichen Beiräten, Aufsichtsräten und ist seit 2009 Exzellenter Emeritus der Universität der Bundeswehr München.

Derzeit leitet er den Bereich „Nanomaterialien, Devices und Siliziumtechnologie“ an der Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien der Fraunhofer Gesellschaft (Fraunhofer EMFT) in München. Dank der hervorragenden Kontakte von Herrn Prof. Eisele konnte die Universität der Bundeswehr München zusammen mit der Fraunhofer Gesellschaft eine gemeinsame Berufung und eine durch die FhG teilfinanzierte Professur verwirklichen.