Studierende des Jahrgangs 2017 präsentieren ihre Studienarbeiten im Fach Konstruktion

Am 7. Dezember 2018 stellten die 19 Studierenden des fünften Jahrgangs im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen die Ergebnisse ihrer Studienarbeiten im Modul „Grundlagen der Konstruktion“ in einer Abschlusspräsentation vor. Das Modul ist Teil des ersten Trimesters der Präsenzstudienphase, die insgesamt acht Trimester dauert und nach zweieinhalb Jahren Vollzeitstudium mit der Bachelorarbeit abgeschlossen wird.

Echte Praxisaufgaben aus der Industrie

Für die Bearbeitung von praxisnahen Konstruktionsaufgaben, die in diesem Jahr von der Firma iSARCAD design engineering GmbH aus Oberhaching gestellt wurden, wurden die Studierenden in vier Arbeitsgruppen aufgeteilt. Martin Gottmann, geschäftsführender Inhaber von iSARCAD, forderte von den Studierenden realitätsgetreue Lösungen für verschiedene Umbaumaßnahmen an zwei unterschiedlichen Hebelpressen. Im Mittelpunkt der Änderungen standen dabei die „Konstruktion einer Sicherheitsfunktion für die Zweihandbedienung einer Zahnstangenpresse“ und die „Entwicklung einer Sicherheitseinrichtung für den Handbetrieb einer Kniehebelpresse“. Die Studierenden entwickelten bei diesen Projekten eigenständig Konzepte und Lösungsansätze, fertigten die zugehörigen technischen Zeichnungen an und erstellten die zugehörigen Dokumentationen sowie notwendigen Kostenkalkulationen.

Wie ein Wirtschaftsingenieur denken lernen

Durch solche praxisnahe Aufgaben, die bereits zu Beginn der Präsenzstudienphase auf dem Vorlesungsplan stehen, erlernen die Studierenden direkt die Fähigkeiten eines Wirtschaftsingenieurs, die bei Produktentwicklungsprozessen gefragt sind. Die Dozenten des Moduls, Professor Ralf Späth und Diplom-Ingenieur Jürgen Mann, nutzen die Präsentationen der einzelnen Gruppen, um noch wertvolles Feedback zu geben. „Die Studienarbeit zielt in erster Linie darauf ab, dass die Studierenden nützliches Wissen für den späteren Beruf mitnehmen“, erklärt Professor Späth.