Rabe Paul.tifDr. Paul-Moritz Rabe (geb. 1984 in Erlangen) studierte Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zwischen 2012 und 2016 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität. Für seine Dissertationsschrift „Die Stadt und das Geld. Haushalt und Herrschaft im nationalsozialistischen München“ (2017) wurde er mit dem Friedrich-Lütge-Preis, dem Hochschulpreis der Landeshauptstadt München sowie den Dissertationspreis der Ludwig-Maximilians-Universität ausgezeichnet. 2017 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das NS-Dokumentationszentrum München. Seit 2019 leitet er dort die wissenschaftliche Abteilung. Zudem verantwortet er als Projektleiter die Entwicklung des zweiten Standortes auf dem Gelände des ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlagers Neuaubing. 2018 erschien die von ihm mitherausgegebene Publikation „Zwangsarbeit in München. Das Lager der Reichsbahn in München“. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte, u.a. auch im Rahmen von Lehraufträgen an der LMU, sind Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, Verwaltungs-, Gewalt-, Erinnerungsgeschichte sowie Geschichtstheorie und Public History.