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Oliver Bange ist Historiker am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam, wo er derzeit das Projekt “Deutsche Sicherheitspolitik und Bundeswehr” leitet. Außerdem ist er Privatdozent an der Universität Mannheim.

Er studierte Politikwissenschaft, Mittlere, Neuere und Wirtschaftsgeschichte an der RWTH Aachen, promovierte an der London School of Economics und habilitierte sich an der Universität Mannheim. Als Journalist arbeitete er für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, als Sozialwissenschaftler trug er zur Entwicklung der qualitativen Medieninhaltsanalyse bei und als Medienanalyst entwarf er die Kommunikationsstrategien verschiedener internationaler Konzerne und Parteien. Seine vielfältigen Publikationen beschäftigen sich mit der Geschichte der europäischen Integration, dem Kalten Krieg, militärgeschichtlichen Themen, Länderbildern, Nuklearwaffen, der NATO und dem Warschauer Pakt sowie mit Willy Brandts Ostpolitik.