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Johannes Eppelein wurde 1988 in Regensburg geboren. Ersten Instrumentalunterricht erhielt er ab dem Alter von sechs Jahren. Von 2009 bis 2014 studierte er Evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater München (wichtigste Lehrer: Prof. Harald Feller (Orgel), Prof. Michael Gläser und Prof. Christoph Adt (Dirigieren), Timothy Sharp (Gesang)), das er mit A-Diplom abschloss. Im Juli 2015 folgte der Bachelor-, im Juli 2017 der Master-Abschluss im Studiengang Chordirigieren bei Prof. Michael Gläser. Seit dem Wintersemester 2015 studiert er außerdem Gesangspädagogik bei Prof. Monika Riedler ebenfalls in München.

Erste musikpädagogische und chorleiterische Erfahrungen sammelte er bereits im Jugendalter, als er in seiner Heimatkirchengemeinde die Jungbläserausbildung des dortigen Posaunenchores übernahm. Noch vor dem Abitur rief er hier auch einen Kinder- und Erwachsenenchor ins Leben.

Von 2009-2016 war er als nebenamtlicher Kirchenmusiker an der Evang.-Luth. Jerusalemkirche Taufkirchen tätig, wo er Posaunenchor und ein Vokalensemble gründete und für die Entwicklung eines regen Konzertlebens verantwortlich ist, u.a. bis hin zur Aufführung des gesamten Bach’schen Weihnachtsoratoriums in den Jahren 2014 und 2015.

2016/2017 absolvierte er unter dem Mentorat von KMD Andreas Hantke sein „kirchenmusikalisches Praxisjahr“ der bayerischen Landeskirche an der Evang.-Luth. Christuskirche München-Neuhausen, das er mit der Aufführung des „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy beendete. Im März 2017 wurde er vom Deutschen Musikrat in das Förderprogramm „Dirigentenforum“, ein Stipendium für Nachwuchsdirigenten, aufgenommen und konnte seither bereits mit der Singakademie Dresden und dem Philharmonischen Chor Berlin arbeiten. Seit September 2017 ist er nun hauptamtlich als Dekanatskantor für Kirchengemeinde und Dekanat Rosenheim tätig.

Sein musikalischer Horizont wird außerdem von zahlreichen Konzerten und Engagements als Organist, Stimmbildner und Oratoriensänger (u.a. „h-Moll-Messe“ und „Weihnachtsoratorium“ von J. S. Bach, „Requiem“ von G. Fauré etc.) erweitert. Von 2010-2017 war er Mitglied im Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München unter Prof. Martin Steidler, 2014 und 2016 Mitglied in einem Projektchor der Staatsoper München und seit 2016 ist er Bass im von ihm mitgegründeten Vokelquartett „Vokalquadrat“.

Weitere Impulse als Chorleiter erhielt er von Prof. Andreas Herrmann, Prof. Jörg-Peter Weigle, Peter Kofler, KMD Roman Emilius und LKMD Matthias Hanke, sowie auf Studienreisen zum holländischen Rundfunkchor nach Hilversum, zum RIAS-Kammerchor nach Berlin und durch Hospitationen beim Chor des Bayerischen Rundfunks in München. Er nahm an Meisterkursen bei Prof. Jörg-Peter Weigle (Chorleitung), Prof. Franz Josef Stoiber (Orgel), Prof. Norma und Timothy Sharp (Gesang) und Klaus Mertens (Historische Aufführungspraxis) teil.