Lebenslauf

Kurzbiographie von Prof. Dr. Schulz
geb. 1939, Studium der Wirtschaftswissenschaften in München, Hamburg, Berlin und Tübingen. Ablegung der Diplom-Volkswirte-Prüfung 1965. Ph.-D.-Programm 1965/66 an der University of California at Berkeley. Promotion zum Dr. rer. pol. Universität Freiburg/Brsg. 1968. Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Allgemeine Wirtschaftsforschung an der Universität Freiburg. 1975 Berufung auf eine Professur für Volkswirtschaftslehre an der Universität der Bundeswehr München. Mitwirkung an der Hochschule für Politik in München.

 

Lebenslauf
09.09.1939 geborene in Schwenningen am Neckar als Sohn des Importkaufmanns Wilhelm Schulz und dessen Ehefrau Eugenie, geb. Müller
13.02.1959 Abitur im mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig des Gymnasiums and der Hermann-Böse-Straße (ex Kaiser-Wilhelm-Gymnasium) in Bremen
SS 1959 - SS 1960 Studium der Staatswissenschaften an der Universität München
WS 1960/61 Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hamburg
SS 1961 - WS 1961/62 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Freien Universität Berlin, Studentenaustausch Berlin-Bundesrepublik
SS 1962 - WS 1964/65 Studium der Volkswirtschaft an der Universität Tübingen
Während der vorlesungsfreien Zeit Bankpraktika beim Bankhaus C.F. Plump & Co/Bremen und beim Credit Lyonnais/Tours, sowie Tätigkeit als Angestellter der Baumwoll- und Futtermittelimportgesellschaft  Kieling & Co/Bremen mit Geschäftsreisen in den nahen und fernen Osten, Afrika und Südamerika
11.05.1965 Diplomprüfung für Volkswirte an der Universität Tübingen. Thema der Diplomarbeit:"Verhaltenstheoretische Unbestimmtheitsmomente in der Preistheorie -      Darstellung und Kritik der psychologischen Preistheorie Pierre-Louis  Reynauds und Jean Marchals sowie Versuch einer risikotheoretischen Erfassung mit Ausblick auf entscheidungstheoretische Problemstellungen" (Prof. Dr. Karl Brandt)
01.05. - 31.07.1965 und
01.09.1966 - 30.06.1967
Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Allgemeine Wirtschaftsforschung, Abt. Theorie (Prof. Dr. Karl Brandt) der Universität Freiburg/Breisgau

01. 09. 1965 - 31. 08. 1966

Ph.-D.-Programm am Department of Economics der University of California, Berkeley ; Stipendium des DAAD

01. 07. 1967 - 30. 06. 1968

Promotionsstipendium der Stiftung Volkswagenwerk; Gasthörer  in der Fakultät für Mathematik der Universität Freiburg

01. 07. 1968 - 31. 10. 1968

Wissenschaftliche Hilfskraft, mit den Aufgaben eines Assistenten betraut

01. 11. 1968 - 06. 01. 1969

Verwalter einer Assistentenstelle

16. - 18. 12. 1968

Promotion zum Dr. rer. pol. an der Universität Freiburg/Br. mit dem Thema "Steuerwirkungsvergleiche in Unternehmungsmodellen - Der Aufbau eines Simulationsmodells mit zyklischen und stochastischen Parameterschwankungen" (programmiert in FORTRAN IV)

Erstgutachter: Prof. Dr. Karl Brandt
Zweitgutachter: Prof. Dr. J. Heinz Müller:
Drittgutachter (für den Teil math. Programmierung): PD Dr. Hans-Jürgen Krupp

07. 01. 1969

Ernennung zum Universitätsassistenten (Beamter auf Widerruf)

01. 10. 1974 - 31. 3. 1975

Lehraufträge an der Hochschule der Bundeswehr in München

01. 04. 1975

Anahme eines Rufs für eine Professur  "Volkswirtschaftslehre, unter besonderer Berücksichtigung der Finanzwissenschaft" an die Hochschule der Bundeswehr München

16. 06. 1988

Umwidmung in Univ.-Professur "Volkswirtschaftslehre, i.b. Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik" an der Universität   der Bundeswehr München

Seit 1975

Durchführung von interdisziplinären Studienprojekten mit unseren Studenten und Kollegen zu den Problemkreisen
- Ökonomische und rechtliche Probleme von Kernkraftwerken
- Gesundheitsversorgung der Bevölkerung
- Arbeitsmarktausgleich
- Lebenssituation älterer Bürger
- Verbraucherverhalten in der Rezession
- Energieversorgung und Umweltschutz
- Entwicklung Deutschlands in den 1990-er Jahren
- Das vereinigte Deutschland in den Ost-West-Beziehungen
- Die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zur Republik Polen
- Die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschlands zu den osteuropäischen Staaten nach Maastricht
- Die Integration Polens in die Europäische Union und die NATO

Seit 1976

Betraut mit dem Aufbau der Fakultätsbibliothek für  Wirtschafts-  und Rechtswissenschaften

Seit 1979

Studienexkursionen mit unseren Studenten an die University of Texas at Austin zur Teilnahme an regulären Summercourses im Juli/August jedes Jahres; 1999 20-jähriges Jubiläum

Seit 1989

Lehraufträge für Wirtschaftspolitik an der Hochschule für Politik/ Ludwig-Maximilians-Universität München

SS 1990

Lehrauftrag für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Zwickau/Sachsen

16.10.1965 - 27.03.1989 verheiratet mit Dr. med. Ursula Schulz, geb. Gabler (verst. 1989); zwei Kinder (geb. 1968 und 1975)
21.05.1999 Heirat mit Dipl.-Vw. Ubbena Schulz-Stöppke
01.04.2002 Emeritierung; weiterhin Vorlesungen an der UniBwM (Geschichte der Wirtschaftswissenschaften und der HfP (Wirtschaftspolitische Seminare)
05.09.2008 in München verstorben