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DEU-AUT-Veranstaltung „Wissensmanagement in Einsatzorganisationen“ am 17. November 2011 an der FüAkBw

Wissen ist in Einsatzorganisationen von zentraler Bedeutung: es bestimmt maßgeblich die Qualität des Führungsprozesses und stellt somit eine der relevanten Ressourcen im Kernprozess „Einsatz“ dar. Ein zielgerichteter Umgang mit dieser Ressource ist für den Erfolg der Auftragsdurchführung unabdingbar.
DEU-AUT-Veranstaltung „Wissensmanagement in Einsatzorganisationen“ am 17. November 2011 an der FüAkBw

Foto: von links nach rechts: Oberst Nickel, Bgdr Segur-Cabanac, GM Heidecker, Univ.-Prof. Dr. Kern, VAdm Kühn, GM Bohrer, OTL Handle, Univ.-Prof. Dr. Wulfsberg, Mjr Schwierz, H Wenzel

Am 16. Oktober 2009 wurde daher in Wien eine gemeinsame Absichtserklärung über eine Zusammenarbeit im Themenfeld Wissens- und Prozessmanagement zwischen dem Bundesministerium der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland und dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport der Republik Österreich unterzeichnet.

Zur Präsentation der Ergebnisse von zwei im Rahmen dieser Zusammenarbeit durchgeführten Forschungsprojekten der Projektpartner Streitkräfteführungskommando des Österreichischen Bundesheeres und der Professur für Wissensmanagement und Geschäftsprozessgestaltung der UniBwM (Univ.-Prof. Dr. Eva-Maria Kern) zum Themenkomplex „Wissensmanagement in Einsatzorganisationen“ lud am 17.11. 2011 der Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr und Inspekteur der Streitkräftebasis, Vizeadmiral Wolfram Kühn, an die Führungsakademie der Bundeswehr nach Hamburg ein. An der Spitze der österreichischen Delegation stand GM Heidecker, der stellvertretende Kommandant der Österreichischen Streitkräfte, der von den Herren Bgdr Segur-Cabanc (LVAk), OTL Rodewald sowie Mjr Schwierz (beide SKFüKdo) begleitet wurde. Von deutscher Seite nahmen neben Herrn VAdm Kühn, GM Bohrer (BMVg), GM Kriesel (EinsFüKdo), GM Lidsba (FüAk), Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wulfsberg (HSU), Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kern (UniBwM) und als Vertreter des NATO JALLC Oberst Nickel und OTL Handle teil. Im Rahmen der Veranstaltung wurde das Thema Wissensmanagement in Einsatzorganisationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert: neben der Vorstellung des im Rahmen der Forschungsprojekte entwickelten Wissensmanagementansatzes wurden die Bedeutung von Wissens- und Prozessmanagement für die Bundeswehr der Zukunft dargestellt, ein Einblick in die Datenbank „Einsatzerfahrungen Bw“ gegeben sowie der NATO Lessons Identified / Lessons Learned Prozess diskutiert. Die Vorträge sowie die angeregte Diskussion haben gezeigt, wie wichtig ein gezieltes Zusammenführen von militärischer und universitärer Expertise für die Erarbeitung innovativer und praxistauglicher Konzepte ist.