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Seminar im Frühjahrs-Trimester 2007

Social Commerce - Veränderung der Geschäftsmodelle und -prozesse durch stärkere Kundenvernetzung im Web 2.0

Modalitäten:

  • Teams mit 2 – 4 Studenten der Vertiefungsrichtung „Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik“
  • Es wird ein (benoteter) Schein für die Vertiefung ausgestellt
  • Pro Team ist eine 20-minütige Präsentation (mit anschließender Diskussion) und eine 25-30 Seiten umfassende Seminararbeit verpflichtend
  • Während der Seminarveranstaltungen herrscht Anwesenheitspflicht
  • Anmeldung unter Angabe der Namen der Gruppenmitglieder und 3 gewünschter (nach Präferenz geordneter) Themen per Mail an: a.richter "bei" unibw.de

Termine:

Anmeldefrist: 23.März
Einführungsveranstaltung: KW 14
Bis zur KW 18: Ausarbeitung eines Konzepts; anschließend Besprechung für jede Gruppe: KW 18 oder 19 (Terminvereinbarung mit Betreuer)

Präsentation am 13.6.2007 von 16:30 bis 20:30 in Raum 36/1234

Die Ausarbeitungen sind bis spätestens 15.7.2007 beim jeweiligen Betreuer abzugeben.


Themen:

Thema 1: Social Commerce: Status quo und Zukunft

(Betreuer: Kerstin Wilberg)
Unter Social Commerce wird eine konkrete Ausprägung des Electronic Commerce verstanden, bei der die persönliche Beziehung der Kunden untereinander im Vordergrund steht. Als zentral können die Kaufempfehlungen anderer Kunden Recommandation) gesehen werden. Dies geschieht z.B. indem Kunden Einkaufslisten mit Lieblingsangeboten in ihren Blogs veröffentlichen. Ein anderes Beispiel sind Social Commerce Portale, auf denen Händler und Produkte bewertet werden können. Auf diese Weise wird anderen Nutzern Hilfestellung bei der Suche nach Produkten und Dienstleistungen gegeben.

Mögliche Fragestellungen:

  • Was sind Kennzeichen einer Social Commerce Anwendung bzw. des Social Commerce allgemein?
  • Was sind die Ursprünge des Social Commerce?
  • Welche Konzepte/Theorien stehen hinter den Ideen/Anwendungen?
  • Welche aktuellen Entwicklungen lassen sich identifizieren?
  • Welche Vorteile bietet Social Commerce für die Unternehmen / die Kunden?
  • Lassen sich Social Commerce Anwendungen in Kategorien einteilen? In welche?

Thema 2: Online-Shops: Status quo und Zukunft

(Betreuer: Michael Koch)
Ein Onlineshop bietet die Möglichkeit Waren und digitale Produkte im Internet zu verkaufen. Dabei handelt es sich bei einem Shopsystem grundsätzlich um Software mit mehreren Standardfunktionen wie z.B. einer Warenkorbfunktionalität.

Mögliche Fragestellungen:

  • Welche Arten von Online-Shops gibt es?
  • Welche Geschäftsmodelle für Online-Shops gibt es?
  • Welche aktuellen Entwicklungen lassen sich bei Online-Shops identifizieren? (insbesonderen im Zusammenhang mit Social Shopping)
  • Neue Betreiberkonzepte?
  • Neue Arten der Kunden(ein)bindung?
  • Neue Funktionalitäten?
  • Neue Arten der Integration mit anderen Diensten / Systemen?

Thema 3: Collaborative Filtering, Crowdsourcing

(Betreuer: Alexander Richter)
Unter „Crowdsourcing“ wird der „Trend zur Teilauslagerung von Unternehmensaufgaben an eine Menge von Menschen, die diese Aufgaben in ihrer Freizeit in der Regel kostenlos lösen, verstanden. Das Internet dient dabei als Medium und Plattform für alle Prozesse zwischen Unternehmen und einem Heer von Freizeitarbeitern“ (Howe 2006). Auf der Social Commerce-Plattform dealjäger.de können Nutzer zum Beispiel Schnäppchen die sie im WWW entdeckten verlinken, um auf diese aufmerksam zu machen. So entsteht durch die Beiträge der Dealjäger „eine Sammlung interessanter Produkte und günstiger Preise“.

Mögliche Fragestellungen:

  • Welche (zusätzlichen) Möglichkeiten haben Kunden sich im Web 2.0 über ein Produkt zu informieren?
  • Welche Wege bestehen, um ein Produkt zu finden?
  • Welche Möglichkeiten haben Unternehmen im Web 2.0, um die Kunden bei der Produktsuche zu unterstützen? (Data Mining, Recommendation Engines)
  • Welche Technologien werden in den Unternehmen eingesetzt?

Thema 4: Social Commerce als Informationsquelle zur Produktentwicklung

(Betreuer: Eva-Maria Kern)
Im Social Commerce tauschen sich Kunden über Produkte und Dienstleistungen aus. Unternehmen haben die Möglichkeit durch aufmerksames Beobachten und Analysieren von z.B. Blogs und Foren die Wünsche der Kunden zu erkennen und diese Erkenntnisse in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.

Mögliche Fragestellungen:

  • Welche Arten von Social Software können Kunden nutzen, um sich auszutauschen?
  • Welche Arten von Wissen bzw. Informationen werden im Social Commerce bei diesem Austausch zwischen den Kunden generiert?
  • Inwieweit kann das Unternehmen dieses Wissen und diese Informationen zur Gestaltung des Produkt- und Dienstleistungsspektrums nutzen?
  • Welche Barrieren könnten Unternehmen den Zugang zu diesem Wissen erschweren bzw. die Nutzung dieses Wissens behindern?
  • Wie kann Social Software von der Unternehmensseite her gezielt eingesetzt werden? (Stichwort: „Kundenideen sammelt Microsoft via Wiki“ – aus „Die soziale Revolution“)

Unterlagen (im hochschulöffentlichen Bereich)