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Wunsch oder Wirklichkeit?

Als Teil der Kolloquienreihe „Innovation und Nachhaltigkeit“ zum 40-jährigen Jubiläum der Universität der Bundeswehr München beschäftigt sich die Fakultät für Maschinenbau mit Möglichkeiten der nachhaltigen Energieversorgung.
Wunsch oder Wirklichkeit?

Regenerative Energiequellen werden in der heutigen Zeit immer wichtiger

Den Anfang des Kolloquiums machte Prof. Dr. Wolfgang Seiler mit einem eindringlichen Appell für die Notwendigkeit einer Energiewende. Seiler ist Biochemiker und Umweltforscher und war u.a. Direktor des Fraunhofer Instituts für Atmosphärische Umweltforschung und Direktor des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums Karlsruhe. Er ist Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Energiewende Oberland und bezeichnet die Energiewende als „eine zwingende Notwendigkeit“ und eine der wichtigsten Aufgaben von Politik und Gesellschaft. Er dokumentierte nicht nur die Gründe für den Klimawandel und die Herausforderungen wie Ressourcenknappheit und gestiegenen Energiebedarf, sondern stellte vor allem auch die Frage, wer die Energiewende zu gestalten hat. Die Antwort? Wir alle! „Wir können es schaffen, wir müssen nur wollen“, so sein Fazit. Denn notwendiges Know-How und Technologien seien längst vorhanden.

Regenerativ und effizient

Der Organisator des Kolloquiums, Prof. Stefan Lecheler, sowie weitere Wissenschaftler der Fakultät und Vertreter von Energieunternehmen stellten im Lauf der Veranstaltung Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien vor, etwa Tiefengeothermieprojekte oder „die neue Generation der Biomasse-Heizkraftwerke“. Dabei ging es nicht nur um die verschiedenen regenerativen Energiequellen und deren Nutzbarmachung, sondern auch um Fragen der Wirtschaftlichkeit und Effizienz, beispielsweise die künftige Gestaltung von Verteilnetzen.

Fakultät für Maschinenbau ist Vorreiter

Als Vertreter der Universitätsleitung begrüßte Vizepräsident Prof. Uwe Borghoff die Teilnehmer des Kolloquiums an der Universität der Bundeswehr München. Er lobte die Fakultät für Maschinenbau nicht nur für ihr Engagement in zukunftsträchtigen Forschungsfeldern wie der Energie- und Umwelttechnik, sondern auch für ihre „Vorreiterrolle“ in der akademischen Lehre. So war und ist Maschinenbau an der Gestaltung des ersten fakultätsübergreifenden Master-Studiengangs an der Universität der Bundeswehr München Computer Aided Engineering (CAE), M.Eng., beteiligt. Außerdem bietet die Fakultät für Maschinenbau mit dem Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“, B.Eng., den ersten grundständigen Bachelor-Studiengang für Feldwebel an.

Die letzten Termine der Kolloquienreihe

Zum Ende des Jubiläumsjahrs gestalten noch drei weitere Fakultäten jeweils ein Forschungskolloquium. Am 20. November beschäftigte sich die Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften mit der Frage „Vernetzung und Kooperation: Fluch oder Segen?!“. Am 27. November lädt die Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik zum Kolloquium „Luft- und Raumfahrt – Innovation und Verantwortung“. Und den Abschluss macht schließlich die Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften am 4. Dezember mit einer Tagung zum Thema „Regieren und Leben im Weltstaat: Chancen und Risiken“.

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