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Willkommen an der Uni

Am 29. September begrüßten die Universitätspräsidentin, Prof. Merith Niehuss, und der Leiter des Studierendenbereiches, Oberst Detlev Adelmann, den neuen Studierendenjahrgang auf dem Campus. Zudem beförderte Adelmann in diesem Rahmen 50 Studierende der Luftwaffe zum Leutnant.
Willkommen an der Uni

Oberst Adelmann, die Präsidentin Prof. Niehuss und Oberstleutnant Mergel (v.l.n.r.) beim Abschreiten der Front

874 Offizieranwärterinnen und -anwärter beginnen in diesem Herbsttrimester ihr Studium an der Universität der Bundeswehr München und zählen damit zu den hier rund 2.900 Studierenden. Circa 100 Studierende mehr als sonst, erklärt die Präsidentin. Grund dafür sei die Trendwende Personal. Prof. Niehuss kündigte passend dazu die 180 – für April 2018 geplanten – neuen Unterkünfte an.

Zu den Neuzugängen im Studium zählen auch 74 zivile Kommilitoninnen und Kommilitonen. Ebenfalls am Appell teilgenommen haben Gaststudentinnen und -studenten aus Benin, Burkina Faso, Mali, Thailand, Togo und Vietnam. Neben den Angehörigen des Studierendenbereiches waren auch Gäste aus Politik, Bundeswehr und Universität unter den Zuschauerinnen und Zuschauern des Begrüßungs- und Beförderungsappells.

Beginn des Studiums

„Wenn Sie am Ball bleiben und nichts schleifen lassen, werden Sie das Studium auch gut bestehen“, motiviert die Präsidentin die neuen Studierenden, denn in vier Jahren Bachelor und Master zu schaffen sei kein Kinderspiel:  „Ihre Zukunft liegt nun in Ihren eigenen Händen.“ Dies sei zunächst einmal eine ungewohnte Freiheit, das Ziel sollten die Studierenden aber nicht aus den Augen verlieren. „Der Offizierberuf ist ein akademischer Beruf; das Studium ist ein integrativer Bestandteil Ihrer äußerst anspruchsvollen Ausbildung und Sie haben hohe Leistungen in beiden Bereichen unter Beweis gestellt“, lobt Prof. Niehuss die zu befördernden Soldatinnen und Soldaten, die bereits den ersten Teil ihres Studiums erfolgreich absolviert haben: „Darauf können Sie stolz sein!“

Erster Offizierdienstgrad

„Bedenken Sie, dass Sie ab jetzt, alleine schon aufgrund des Dienstgrades, stets Vorgesetzter sein werden, moralisch, justiziabel und repräsentativ,“ merkte Adelmann passend zur bevorstehenden Beförderung der Studierenden an: „Die Pflicht zum treuen Dienen und zum Eintreten für die freiheitlich demokratische Grundordnung ist kein verklärter Satz, sondern eine in unserem Grundgesetz verankerte Maxime, die im Mittelpunkt Ihres Dienstes steht und stehen wird.“ Als Führungskräfte der Bundeswehr sollten die Soldatinnen und Soldatinnen als Vorbilder auftreten – und zwar nicht nur im Dienst. Als abschließenden Rat gibt Adelmann den Studierenden auf den Weg: „Wer so führt, wie er oder sie selbst geführt werden möchte, macht keine Fehler.“

Einen Abschied zum Abschluss

Am Ende des Appells verabschiedet der Oberst den Offizier Thomas Mergel, der die Bundeswehr nach 42 Jahren Dienstzeit verlässt. „Sie haben sich in allen sehr bewährt, waren stets loyal!“, lobt Adelmann den Oberstleutnant, der in seiner letzten Verwendung, stellvertretender Leiter des Studierendenbereiches und Chef des militärischen Stabes der Universität der Bundeswehr München war. „Ich bedanke mich namens der Dienststellenleitung, der Angehörigen unserer Dienststelle aber auch und ganz ausdrücklich sehr persönlich für Ihre außerordentliche und bis zur sprichwörtlichen letzten Minute konstanten Leistung.“

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