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Virtuelle Herausforderung

Im November stellten sich 18 Teams zum dritten Mal der spannenden Cyber-Challenge „Capture The Flag“ im Unicasino, 2017 mit dem Titel „24 – The Revolution“.
Virtuelle Herausforderung

Der IT-Wettbewerb „Capture The Flag“ fand bereits zum dritten Mal an der Universität statt. (Foto: Pixabay)

Die Teams bestanden aus jeweils 4 Teilnehmenden und einem Coach, darunter zahlreiche Studierende der Universität der Bundeswehr München, der Bundeswehr sowie Teams aus der Industrie. Der Informatik-Wettbewerb wurde vom Team Localos und dem An-Institut der Universität, ITIS e.V., in Kooperation mit dem Forschungsinstitut CODE veranstaltet.

Von den 29 Bewerber-Teams qualifizierten sich 22, 18 stellten sich letztlich der Herausforderung. Aufgeteilt in einen Beginner und einen Advanced Track widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Unicasino 24 Stunden lang der Lösung von Aufgaben aus verschiedenen Gebieten der Informationstechnik und IT-Sicherheit, sogenannten Cyber-Challenges, und der Aufdeckung virtueller „Flags“ – einer Art Schlüssel zum nächsten Level. Dazu zählten zum Beispiel die Ausnutzung bekannter Schwachstellen wie Shellshock und DirtyCow, die Analyse von mittels Steganographie manipulierter Dateien oder auch Offline-Herausforderungen wie Lock-Picking. Umrahmt wurden die Challenges von einem eigens mit Unterstützung des Medienzentrums gedrehten Kurzfilm über die Entstehung eines genetisch veränderten Cyber-Monkeys, abgespielt in 24 Einzelsequenzen.

Universität unter den besten Teams

Nach Stunden höchster Konzentration sowie etlichen Kannen Kaffee und Flaschen von Mate-Tee standen die Sieger fest. Unter den Beginnern sicherte sich ein Team aus Studierenden der Universität der Bundeswehr München den ersten Platz. Im Advanced Track gewann das Bundeswehr-Team vom Zentrum für Cyber-Operationen. Die Erstplatzierten durften sich gemäß der Tradition mit ihrem Teamnamen auf der „Flag of Fame“ verewigen.

Die Informatik-Studierenden der Universität erzielten im Beginner wie im Advanced Track hervorragende Leistungen und konnten sich mit den professionellen Teams aus Industrie (Bertrand, Bosch ETAS, Giesecke+Devrient, Hensoldt, KPMG, Siemens) und der Bundeswehr (u.a. Zentrum für Cyber-Operationen, IT-Schule) messen. Mit tatkräftiger Unterstützung der Studierenden des neuen Master-Studiengangs Cyber-Sicherheit können diese hervorragenden Leistungen vielleicht beim nächsten Mal noch übertroffen werden.

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