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Universität nimmt an DEUBAUKOM 2014 teil

Im Rahmen des Projektes „Forschung für die zivile Sicherheit“ präsentiert sich das Institut für Mechanik und Statik und das Labor für Hydromechanik der Universität der Bundeswehr München Mitte Januar auf der Baufachmesse DEUBAUKOM 2014 in Essen.
Universität nimmt an DEUBAUKOM 2014 teil

Der Rütteltisch auf der DEUBAUKOM 2014

Unter Leitung von Prof. Norbert Gebbeken und Dr. Helmut Kulisch (beide Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften) nahm die Universität zusammen mit dem Institut für Journalistik am Stand des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) vom 15.-18. Januar an der Baufachmesse DEUBAUKOM teil. An den vier Messetagen informierte das Team der Universität die Besucher über alles Wissenswerte rund um den Schutz von baulichen Infrastrukturen wie Hochhäusern und Brücken vor Naturkatastrophen, Terrorismus und organisierter Kriminalität.

Hochwassersimulation mit hydraulischen Modellen

Leutnant Anna-Theresa Keul und Leutnant Eric Lorenz führten den Messe-Besuchern die Funktionen eines realitätsnahen Sturzflutmodells mit Straßen, Brücken, Gebäuden und Parkhäusern vor. Auch typische Schwachstellen an baulichen Objekten wie z.B. der Abstand zum Gewässer, das Baujahr des Gebäudes, die Bauweise, der Fundamenttyp oder die Unterspülung von Fundamenten, die gravierende Schäden an baulichen Infrastrukturen und in der Umwelt verursachen können, wurden den interessierten Besuchern fachmännisch erklärt. Das Institut für Journalistik zeigte am Stand des BBK einen Videoclip zum Thema Starkregen und wie man sich vor den Folgen schützt.

Erdbebensimulation mit Hilfe eines Rütteltisches

Leutnant Raffael Cieply und Leutnant David Bungarten erläuterten das Verhalten und die Schadensempfindlichkeit von verschiedenen Gebäudestrukturen bei seismischen Belastungen mit Hilfe eines Erdbebenrütteltisches. Das Publikum konnte anhand von drei protypischen Test-Modellen (Mauerwerksbauten, Stahlbeton-Hochhaus ohne und mit Schwingungsdämpfern) selbst erfahren, welche Struktur am schnellsten seine Stabilität verliert und einstürzt. Der Rütteltisch wurde mittels Computer mit realistischen Erdbebenspektren angesteuert. Neben Simulationsmodellen wurden auch erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes mit dem Schwerpunkt Entwicklung eines webbasierten Tools für die schnelle Vulnerabilitätsbewertung von Gebäuden z.B. bei Sturm, Hochwasser, Hagel, Erdbeben, Erdrutsch, Bombenanschlag oder Brand vorgestellt. 

Checkliste für schnelle Risikobewertungen von Gebäuden

Dr. Inna Videkhina und AkDir Dipl.-Ing. Eberhard Pfeiffer präsentierten den Zuschauern wie mit wenigen leichten Schritten jede Bürgerin / jeder Bürger schnelle Risiko-Checks des eigenen Hauses durchführen kann und welche baulichen, technischen und organisatorischen Präventionsmaßnahmen notwendig sind, um Schäden an einem Gebäude im Ereignisfall zu begrenzen. Bei der Präsentation des Tools wurden innovative Lösungsansätze bzw. methodische Optimierungen von Risikoanalysen mit Hilfe moderner interaktiver Gefahrenkarten auf GIS-Basis inklusive 3D-Stadt- und Gebäudemodellen erläutert.

Grosses Zuschauerinteresse

Die Präsenz der Universität der Bundeswehr München auf der Messe war auch für das Forschungszentrum RISK ein großer Erfolg. Die DEUBAUKOM fokussierte sich in diesem Jahr auf die vier Themenbereiche: Architektur & Ingenieurkunst, Wohnungswirtschaft, Baugewerbe und Industriebau. Insgesamt 35.000 Besucher informierten sich bei 610 Ausstellern über deren Produkte und Dienstleistungen.

Zur Internetseite des BBK

Weitere Bilder von der DEUBAKOM 2014

Zum Videoclip "Starkregen"

 

 

 

 

 

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