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Studentin erhält Preis für hervorragenden Hochschulabschluss

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zeichnet fünf Absolventinnen der Ingenieurwissenschaften für ihre hervorragenden Leistungen aus. Eine der Preisträgerinnen ist Dr.-Ing. Diana Donath, die ihren Doktor der Ingenieur-wissenschaften an der Universität der Bundeswehr München gemacht hat.
Studentin erhält Preis für hervorragenden Hochschulabschluss

Prof. Axel Schulte, Präsidentin Prof. Merith Niehuss, Preisträgerin Dr.-Ing. Diana Donath, Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (v.l.n.r.). Fotografin: Christin Büttner, Hochschule München.

Die Preisverleihung fand am 30. Juli 2013 in Anwesenheit von Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., in der Hochschule für angewandte Wissenschaften München statt. Die mit 2.000 Euro dotierten Preise werden jährlich auf Vorschlag der Hochschulen vergeben. Dr.- Ing. Diana Donath erhielt den Preis für ihre Dissertation „Verhaltensanalyse der Beanspruchung des Operateurs in der Multi-UAV-Führung“. An der Festveranstaltung nahmen auch Präsidentin Prof. Merith Niehuss und Univ.-Prof. Axel Schulte (Professur für Flugmechanik und Flugführung), der die Dissertation betreut hatte, teil.

Wichtige Vorbilder für junge Frauen

In seiner Rede betonte Wissenschaftsminister Heubisch: „Wir werden dem Fachkräftemangel nur dann erfolgreich begegnen, wenn wir auch das Potenzial unseres weiblichen Nachwuchses ausschöpfen. Hier müssen wir dringend aufholen. Unsere Preisträgerinnen sind hierfür wertvolle „role models“. Ihre Erfolge im Studium können Schülerinnen und Studentinnen Mut machen, sich entgegen des Klischees des Männerberufs für ein MINT-Studium zu entscheiden.“ Brossardt ergänzte: „Wir gratulieren den Preisträgerinnen für ihre hervorragenden akademischen Leistungen. Sie sind wichtige Vorbilder für andere junge Frauen. Laut unserer Studie „Arbeitslandschaft 2035“ werden in Bayern 2020 rund 230.000 Fachkräfte fehlen, davon 43.000 mit Hochschulabschluss. Den Hochschulen kommt eine zentrale Bedeutung als Garant für qualifizierte Fachkräfte zu. Deshalb ist es umso wichtiger, mehr junge Frauen für ein Ingenieurstudium zu begeistern.“

Berufliche Aussichten für Ingenieure hervorragend

Heubisch zufolge würden immer noch zu wenige junge Frauen ein technisches Studium aufnehmen. Während der Frauenanteil bei den Studienabschlüssen insgesamt bei 56 Prozent liege, seien es bei den Ingenieurwissenschaften nur etwa 22 Prozent. Wissenschaftsminister Heubisch: „Wir müssen noch stärker vermitteln, dass die beruflichen Aussichten für Ingenieure hervorragend sind. Ich denke hier nicht allein an Verdienst- und Karrierechancen, sondern insbesondere an die großen weltweiten Herausforderungen, wie die Energiewende oder den Klimaschutz, für die wir die Kreativität und das Know-how unserer jungen Generation dringend benötigen.“

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