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Stipendiatenauswahl in Kirgistan

Zwei Professoren der Universität der Bundeswehr München engagieren sich ehrenamtlich als DAAD-Gutachter und wählen kirgisische Stipendiaten aus, die ab Herbst an deutschen Universitäten studieren und forschen.
Stipendiatenauswahl in Kirgistan

Bishkek - die Hauptstadt Kirgistans

Vom 17. Februar bis 22. Februar haben sich Prof. Dr. Martin Sauter, Fakultät für Elektrotechnik und Technische Informatik, und Prof. Dr. Manfred Sargl, Fakultät für Betriebswirtschaft, als Gutachter des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ehrenamtlich in Kirgistan engagiert. In Bishkek, der Hauptstadt Kirgistans, wählten sie in persönlichen Auswahlgesprächen geeignete Stipendiaten aus.

 

10 Stipendien für kirgisische Hoffnungsträger

Rund 200 Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler hatten sich für die verschiedenen DAAD-Programme beworben. Dies seien die besten Studierenden des Landes, die sich nun an einer deutschen Universität weiter qualifizieren und einen international anerkannten Abschluss erreichen möchten, so Prof. Sargl. Die deutschen Gutachter prüften in Bishkek jeweils gemeinsam mit einem kirgisischen Kollegen die fachliche Eignung der Kandidaten aus ihrem Fachgebiet. Insgesamt wurden zehn Stipendien vergeben. Der Großteil der Stipendiaten nimmt im Herbst ein Masterstudium an einer deutschen Universität auf.

In Bishkek befindet sich mit rund 50 staatlichen und privaten Hochschulen der Großteil der Universitäten des Landes. Landwirtschaft ist nach wie vor der Hauptwirtschaftsfaktor Kirgistans. Die Stipendien des DAAD sind daher ein Instrument der Entwicklungshilfe, „eine sehr wertvolle Entwicklungshilfe“, wie Prof. Sargl findet. Die Stipendiaten gaben in den Interviews an, dass sie nach dem Studien- bzw. Forschungsaufenthalt in ihr Heimatland zurückkehren möchten, um dort ihr Wissen und ihre Qualifikation einzusetzen.

Sinnvolle und lohnende Aufgabe

Der DAAD setzt ehrenamtliche Gutachter zur Auswahl von Stipendiaten in vielen verschiedenen Ländern ein. Prof. Sargl kann diese Tätigkeit und die damit verbundenen Eindrücke und Erfahrungen nur weiter empfehlen: Es sei zwar eine aufwändige, aber auch eine „sehr sinnvolle und lohnende Aufgabe“, die für die betreffenden Studierenden Gutes bewirke. Und als Gutachter lerne man Länder und Leute kennen, die man sonst nie kennenlernen würde.

Informationen zum Deutschen Akademischen Austauschdienst

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