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Staatssekretär informiert sich über Schutz von Infrastruktur vor Anschlägen

Staatssekretär Gunther Adler aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) besuchte am 19. Januar 2018 die von Prof. Norbert Gebbeken geleitete Arbeitsgruppe BauProtect des Lehrstuhls für Baustatik.
Staatssekretär informiert sich über Schutz von Infrastruktur vor Anschlägen

Staatssekretär Adler (3. v. l.) und Präsidentin Wesseler informierten sich bei Prof. Gebbeken (2. v. l.) und Vizepräsident Prof. Uwe Borghoff (1. v. l.) über die Universität und die Arbeitsgruppe BauProtect

Begleitet wurde Staatssekretär Adler von der Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Petra Wesseler und weiteren Abteilungsleitern und Referatsleitern aus dem BMUB, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und der „Bundesbau-Baden Württemberg“. Vizepräsident Prof. Uwe Borghoff begrüßte die Besuchergruppe und stellte die Besonderheiten der Universität der Bundeswehr München vor. Der Besuchstermin ergab sich durch die von Prof. Gebbeken gemeinsam mit der Abteilung IUD im Bundesministerium der Verteidigung 2011 ins Leben gerufenen so genannten „Bauherrenrunde“, eine Ressort übergreifende Arbeitsgruppe, die sich mit Themen des Bauens auf Bundesebene beschäftigt. Die Bauherrenrunde dient dem Informationsaustausch, der Nutzung von Synergien, aber auch der Weiterbildung in Fragen des baulichen Schutzes.

Schutz vor Anschlägen im öffentlichen Raum

Die Besucherinnen und Besucher interessierten sich auf dem Campus vor allem für die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Gruppe BauProtect in Bezug auf den zivilen und militärischen Bundesbau im In- und Ausland. Darüber hinaus waren die neuesten Erkenntnisse des baulichen Bevölkerungsschutzes von Interesse, vor allem vor dem Hintergrund der vergangenen Anschläge mit Fahrzeugen im öffentlichen urbanen Raum.

Die Delegation zeigte sich beeindruckt von den interdisziplinären Arbeiten der Gruppe BauProtect, insbesondere von deren praktischer Relevanz. Prof. Gebbeken gab auch einen Überblick über das Forschungszentrum RISK (Risiko, Infrastruktur, Sicherheit und Konflikt). Die Delegation lobte diesen Ansatz multidisziplinärer Forschung und erwägt eine Kooperation.

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