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Staatssekretär Beemelmans besucht Neubiberg

Stéphane Beemelmans, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung informiert sich über die Entwicklung der Kinderkrippe, trifft sich zum Gespräch mit der Präsidentin und hält einen Vortrag zum Thema "Bedeutung militärischer Werte in Leitungsfunktionen".
Staatssekretär Beemelmans besucht Neubiberg

Bauleiter Rainer Sieber (l.) zeigt Präsidentin Prof. Merith Niehuss und Staatssekretär Stéphane Beemelmans den Baufortschritt der Kinderkrippe

Der Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Stéphane Beemelmans, besuchte Ende November die Universität der Bundeswehr München. Nach einer halbstündigen Begehung auf der Baustelle der zurzeit entstehenden Kinderkrippe, führte er intensive Gespräche mit der Präsidentin, Prof. Merith Niehuss und dem Leitungsgremium der Universität.

Militärische Führung wird immer anspruchsvoller
Am späteren Nachmittag hielt er im Audimax einen Vortrag vor vierhundert Studierenden zum Thema "Bedeutung militärischer Werte in Leitungsfunktionen". An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Professorinnen und Professoren teil. In seinem Vortrag ging der Staatssekretär auch auf die aktuelle Entwicklung der Bundeswehr ein. Die Frage nach der Bedeutung militärischer Werte für Leitungsfunktionen sei letztlich auch die Frage, welchen Offizier die Bundeswehr von heute und die Bundeswehr von morgen brauche, so Beemelmans. Ein Vorgesetzter bei der Bundeswehr habe in der heutigen Zeit mehrfache Verantwortung: „Verantwortung für die Sicherheit des eigenen Landes und der Bürger, Verantwortung für das Leben der ihm anvertrauten Soldaten und Verantwortung für die Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Bundeswehr“.

Hierfür seien Werte besonders entscheidend, insbesondere die Werte, die gelebt werden. Wichtig für den Vorgesetzten seien hier unter anderem die Fürsorge für den Anvertrauten, die Autorität der Persönlichkeit und die Ausführung des Berufes mit Herz und Verstand. Es gehe aber auch darum, Tugenden vorzuleben wie z.B. Tapferkeit und Loyalität. Militärische Führung werde immer anspruchsvoller, verantwortliches Handeln immer wichtiger. Dabei spiele Bildung eine große Rolle, so Beemelmans. „Der selbständige, mitdenkende und verantwortungsbewusst handelnde Soldat ist das Erziehungsideal“.

Im Anschluss an seinen Vortrag fand eine einstündige Diskussion statt. Dabei zeigte sich der Staatssekretär sehr erfreut über das rege Interesse der Zuhörerinnen und Zuhörer und die zahlreichen fundierten Fragen aus den Reihen der Studierenden.

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