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Präsidentin auf Auslandsreise in Israel

Prof. Merith Niehuss besuchte auf ihrer viertägigen Reise mehrere führende Universitäten und Forschungseinrichtungen Israels. Begleitet wurde sie von Norbert Gebbeken, Professor für Baustatik, und der Leiterin des Auslandsbüros der Universität, Dr. Alexandra Bettag.
Präsidentin auf Auslandsreise in Israel

Prof. Rivka Carmi und Prof. Merith Niehuss unterzeichnen das „Memorandum of Understanding" (Bild: Dani Machlis, BGU)

Die erste Station der Reise war die Ben-Gurion University of the Negev in Beer Sheva. Hier kam es zu einem Treffen mit der Präsidentin, Prof. Rivka Carmi, bei dem beide Universitäten ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichneten. Das Memorandum entstand aus einer seit mehreren Jahren existierenden Kooperation im Bereich der Forschung zu protektiven Strukturen zwischen Prof. Gebbeken und verschiedenen Instituten und Professoren der Ben-Gurion Universität. Darüber hinaus fanden an diesem Tag Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Departments of Psychology, General History and Jewish History statt. Eine Besonderheit stellt hierbei das fächerübergreifende „Conflict Management and Resolution Program“ dar, das von Prof. Orna Braun-Lewensohn vorgestellt wurde. Ein gemeinsames Projekt mit dem Tutorenprogramm des Auslandsbüros wird derzeit diskutiert. Am Nachmittag folgte die Besichtigung des „Protective Technologies R&D Centers“ an der Ben Gurion Universität.

Besuch einer der ältesten Universitäten Israels

Am nächsten Tag stand der Besuch des Technion Haifa (Israel Institute of Technology), einer der renommiertesten und ältesten Universitäten Israels, auf dem Programm: Im Visitor’s Center erhielt die Delegation einen allgemeinen Überblick über die Geschichte und Forschungsschwerpunkte der Universität, daran anschließend ging es zur Faculty of Civil & Environmental Engineering und in das Labor von Prof. David Yankelevsky sowie zum National Building Research Institute, das unter seiner Leitung steht und israelweit beratend tätig ist. Hierbei wurden mögliche gemeinsame Forschungsprojekte mit Prof. Gebbeken im Bereich der Gebäudesicherheit erörtert.

Internationale Zusammenarbeit bei Traumaforschung und -therapie

Einen weiteren Höhepunkt der Reise stellte der Besuch des Rambam-Hospitals in Haifa dar. Es handelt sich hierbei um das Universitätskrankenhaus des Technion und zugleich das medizinische Versorgungszentrum für ganz Nord-Israel. Prof. Rafi Beyar, Direktor und CEO, gab vor Ort eine allgemeine Einführung in Geschichte, Bedeutung und Arbeitsgebiete des Krankenhauses. Im Anschluss folgte ein Gespräch mit zwei Vertretern der Traumaforschung, Dr. Hany Bahouth und Dr. Eyal Fruchter, Direktor der Psychatrischen Abteilung. Da diese bereits über langjährige Erfahrung in den Bereichen Traumaforschung und Traumatherapie verfügt, ist die Universität der Bundeswehr München sehr interessiert an einer Kooperation. Dr. Fruchter ist bereit, den Aufbau der Traumaforschung und des entsprechenden Studienangebots  an der Universität der Bundeswehr München zu unterstützen. Geplant sind unter anderem ein Workshop zur Traumaprävention sowie eine Gastprofessur am Department für Psychologie.

Den Abschluss der Reise bildete ein Treffen mit dem deutschen Militärattaché, Oberst i.G. Popielas. Die Delegation erhielt bei diesem Gespräch wichtige Informationen zu weiteren Kooperationsmöglichkeiten mit der Universität Haifa, zu der die Bundeswehr bereits Kontakte über das Programm „Sicherheitsstudien“ hat. Insgesamt haben sich zahlreiche Kontakte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit ergeben, die für die Forschung der Universität von großer Bedeutung sind und auch den Studierenden neue Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte eröffnen.

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