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Neues Mitglied im Wissenschaftsrat

Prof. Ursula Münch wird ab Februar 2015 für drei Jahre Mitglied im Wissenschaftsrat. Die von Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesbildungsministerin Johanna Wanka unterzeichnete Ernennungsurkunde hat die an der Universität der Bundeswehr München zurzeit beurlaubte Professorin bereits erhalten.

Die Präsidentin der Universität der Bundeswehr Prof. Merith Niehuss gehörte zu den ersten Gratulanten: "Ich schätze Ursula Münch schon lange als hervorragende Wissenschaftlerin und Wissenschaftsmanagerin. Daher freut es mich besonders, dass sie in dieses wichtige Gremium aufgenommen wurde". Auch Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle gratulierte Ursula Münch zur Berufung: „In diesem Gremium mitzuarbeiten, ist eine Auszeichnung und eine Würdigung der Arbeit, die Professorin Münch leistet, nicht nur als Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing, sondern auch als Professorin an der Universität der Bundeswehr München oder in wichtigen Gremien wie dem Hochschulrat der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Deshalb gratuliere ich Ursula Münch ganz herzlich. Ich freue mich darüber, dass damit einer ausgewiesenen Kapazität als Politik- und Sozialwissenschaftlerin auch besondere Einflussmöglichkeiten auf das Wissenschaftssystem in Deutschland eröffnet werden. Auf den persönlichen Meinungsaustausch in den Sitzungen freue ich mich schon jetzt.“

Nach dem Studium der Politikwissenschaft an der LMU wurde Ursula Münch 1999 zur Professorin für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr München berufen. Von 2009 bis 2011 war sie Dekanin der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften. Seit November 2011 ist sie Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing. Außerdem ist sie Mitglied verschiedener wissenschaftlicher und wissenschaftspolitischer Gremien, in der Wissenschaftlichen Kommission der Kommission für Zeitgeschichte, in der Abgeordnetenrechtskommission des Bayerischen Landtags oder als Vorsitzende im Kuratorium der Katholischen Stiftungsfachhochschule München. Ursula Münch folgt im Wissenschaftsrat auf Hildegund Holzheid, Präsidentin a. D. des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes und des Oberlandesgerichts München, die dem Gremium seit 2009 angehört hatte.

Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Er hat somit eine doppelte Vermittlungsfunktion: zwischen Bund und Ländern einerseits, zwischen Wissenschaft und Politik andererseits.

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