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Nett sein können andere besser

Ausbilder Schmidt zeigt an der Universität der Bundeswehr München sein neues Soloprogramm "Schlechten Menschen geht es immer gut". 400 Zuschauerinnen und Zuschauer erleben im Audimax einen herrlich politisch unkorrekten Abend.
Nett sein können andere besser

Ausbilder Schmidt gastierte bereits zum dritten Mal an der Universität

Mit dem Panzer kam er diesmal nicht nach Neubiberg und dennoch sorgte sein Transportmittel gleich von Anfang an für viel Gesprächsstoff. Nach dem legendären „Guten Morgen, ihr Luschen“ wurden sofort die ersten Franzosenwitze ausgepackt, bei denen dieser natürlich eine tragende Rolle spielte. Wie wichtig ihm der Panzer geworden ist wurde im weiteren Verlauf des Abends deutlich: sei es beim Präsentieren seiner „Panzerpantoffeln“ – der Ausbilder trägt nämlich keine „Luschen-Puschen“, oder bei einer kurzen Stripeinlage vor der Pause, bei der am Ende nur noch ein kleiner Panzer das Nötigste bedeckte.

Ein Meister des schwarzen Humors
Seit über zehn Jahren verkörpert Holger Müller den Ausbilder Schmidt. Dass ihm die Ideen nicht ausgehen, bewies er wieder einmal bei seinem bereits dritten Auftritt an der Universität der Bundeswehr München. Mit atemberaubender Geschwindigkeit fegte er zwei Stunden lang über die Bühne des sehr gut gefüllten Audimax und zeigte dabei, was er alles kann: Stand-up-Comedy, Improvisation, Tanzeinlage oder Parodie. Die Studierenden der Universität wurden dabei immer wieder in das Geschehen miteinbezogen, sei es beim Beantworten der zehn besten Fragen aus den Publikumsreihen oder aber auch beim Anzählen von Liegestützen (Eins, zwo, drei, vier, vier, vier, vier…). Aber auch aus dem „Privatleben“ des Ausbilders kamen interessante Details zum Vorschein, so erzählt er einige Anekdoten über seine Frau und seinen Sohn mit dem passenden Namen „Ruckzuck“. Zum Beispiel, dass seine bessere Hälfte täglich eine halbe Stunde singend unter der Dusche zugebracht habe. Das ging natürlich gar nicht, „die habe ich bei der GEMA angezeigt, und jetzt ist sie in zehn Minuten fertig“. Am Ende seines Programms gab er noch wertvolle Tipps darüber, wie man sich mit Adrenalin versorgen kann. Das geht ganz einfach - man gehe regelmäßig in Clubheime der „Hells Angels“ und frage: „Welcher Klemmschwester gehört das Moped vor der Garage?“

Kabarettveranstaltung zum 40-jährigen Jubiläum
Die Universität der Bundeswehr München veranstaltete den Kabarettabend in Kooperation mit dem Kulturamt der Gemeinde Neubiberg. Dies sorgte für ein gemischtes Publikum bestehend aus zahlreichen Gemeindemitgliedern und Studierenden der Universität.  Für die Meisten, egal ob Jung oder Alt, war es ein sehr launiger Abend, mit viel Spaß und zwei Stunden lang hervorragender Unterhaltung.

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