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Nachhaltiges Bauen

Beim Kolloquium "Nachhaltigkeit und Innovation" der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften stehen die drei Themenkomplexe „Infrastruktur“, „Hoch- und Ingenieurbau“ und „Umwelt und Ausbildung“ im Vordergrund.
Nachhaltiges Bauen

Der Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für Bauingenieure und Umweltwissenschaftler ein Thema, das immer wichtiger wird

Die Grußworte anlässlich des Forschungskolloquiums der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften am 18. Oktober 2013 hielten die Präsidentin der Universität der Bundeswehr München Prof. Merith Niehuss und der Dekan der Fakultät Prof. Jürgen Schwarz. Die Präsidentin wies in ihrer Ansprache noch einmal darauf hin, dass die Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften in sehr engem Austausch mit der Bundeswehr agiere. Der Studienbereich Bauingenieurwesen an der Universität der Bundeswehr München habe sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt und sein Image modernisiert. Prof. Schwarz machte deutlich, in welch hohem Maße die Bauingenieure heutzutage Verantwortung für die Qualität ihrer Bauwerke und für deren Wirkungen auf die Umwelt tragen. Dabei rücke eine gesamtheitliche Betrachtung der Bauwerke in allen Entwicklungsstadien immer mehr in den Fokus. Dies habe zur Folge, dass das Berufsfeld der Bauingenieure in der heutigen Zeit ein viel breiter gefächertes Spektrum erhalte.

Referenten von Bundeswehr, Behörden und Unternehmen

Im ersten Themenblock „Infrastruktur“ ging es um die Umsetzung von Fragen der Nachhaltigkeit bei Planung und Bau von Ingenieurbauwerken für die allgemeine Infrastruktur und im Besonderen die Verkehrsstruktur. Der zweite Themenblock beschäftigte sich mit den Anforderungen an den Hoch- und Ingenieurbau beim Neubau und beim Erhalt von Bestandsbauten. Das Kolloquium schloss mit einem Plädoyer für eine nachhaltige Bauingenieur(aus)bildung. Zu allen drei Themenkomplexen hatte die Fakultät neben den eigenen Experten auch namhafte Referenten der Bundeswehr sowie aus Behörden und Unternehmen eingeladen. Diese kamen aus dem Bayerischen Staatsministerium, der Unternehmensgruppe „Bayerische Hausbau“ und dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr.

Vielfältige Herausforderungen

So sprach Ministerialdirigent Dipl.-Ing. Karl Wiebel zum Thema „Wie baut der Staat – heute und morgen“. In seinem Vortrag gab er einen Einblick in die Arbeit der Abteilung „Straßen- und Brückenbau“ und erläuterte die verschiedenen Kriterien, die für einen „nachhaltigen“ Straßenbau entscheidend sind. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau  Dr.-Ing Jürgen Büllesbach gab Antworten auf die Frage, wie Nachhaltigkeit in den Planungs- und Bauprozessen am besten umgesetzt werden und wie sich Wissenschaft und Praxis ergänzen können. Den dritten Themenkomplex eröffnete Brigadegeneral Dr.-Ing. Matthias Geitz mit seinem Vortrag  „Ganzheitliche Betrachtung beim Bau und Betrieb von Bundeswehrliegenschaften“.  Zahlreiche Vorträge der Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät zu einzelnen Themenbereichen wie  „Brückenbau“, „Trinkwasserversorgung“, "Verkehrs- und Mobilitätsdienste“, „Konversionsflächenmanagement“ und „Bau-Ingenieursausbildung“  verdeutlichten, wie vielfältig die Herausforderungen für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen in der heutigen Zeit geworden sind.

Nächste Kolloquien aus der Reihe „Innovation und Nachhaltigkeit“

Die Reihe der Forschungskolloquien anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Universität der Bundeswehr München wird am 6. November 2013 fortgesetzt. Dann lädt die Fakultät für Maschinenbau zum Kolloquium „Nachhaltige Energieversorgung: Wunsch oder Wirklichkeit?" ein. Bereits einen Tag später, am 7. November 2013, folgt das Kolloquium „Krise und Chance: Humanwissenschaftliche Perspektiven“ der Fakultät für Humanwissenschaften.

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