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Rüstzeug für interdisziplinäre Managementaufgaben

An der Universität der Bundeswehr München startet im April 2014 der berufsbegleitende Master-Studiengang Systems Engineering (M. Sc.). Er wird von der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik und vom Weiterbildungsinstitut casc getragen.
Rüstzeug für interdisziplinäre Managementaufgaben

Der neue Master-Studiengang Systems Engineering startet im April diesen Jahres

Der Studiengang unterstützt die Weiterbildung von Ingenieuren mit Berufserfahrung, die ein breites technisches Hintergrundwissen besitzen und komplexe Projekte systematisch und ganzheitlich zum Erfolg führen wollen. Dieser in Deutschland aufgrund seines interdisziplinären Ansatzes einzigartige Studiengang wurde in Abstimmung mit zahlreichen Partnerunternehmen initiiert, um ein berufsbegleitendes Studium mit starkem Praxisbezug in der ganzen Breite der Fragestellungen im Systems Engineering anzubieten.

Intensive Anwendungsorientierung

Die Handlungskompetenz der Studierenden wird im Studiengang durch die intensive Anwendungsorientierung gestärkt. „Die gleichzeitige Bewältigung von wissenschaftlichem Studium und beruflicher Praxis dokumentiert eindrucksvoll die Motivation der Mitarbeiter und zeichnet sie als potenzielle Leistungsträger aus“, betont Prof. Felix Huber, Direktor Raumflugbetrieb und Astronautentraining des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das DLR ist Kooperationspartner der Universität der Bundeswehr München. Das Studium dauert zwei Jahre und drei Monate und schließt mit dem Hochschulabschluss „Master of Science“ ab. Die Studierenden sind nach ihrem Abschluss den fachübergreifenden und integrierenden Entwicklungs- und Managementaufgaben gewachsen. Aufgrund ihrer ganzheitlichen Sichtweise sind sie in der Lage als interdisziplinäre Experten Führungsaufgaben z. B. in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automotive, Allge-meiner Verkehr, Logistik, Sicherheit, Kommunikation und Kraftwerkstechnik zu übernehmen. Die Lehre wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität der Bundeswehr München sowie erfahrenen Experten aus den Partnerunternehmen getragen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben so die Möglichkeit, bereits während des Studiums weitere Industriekontakte zu knüpfen. Durch die konsequente Modularisierung des Studienprogramms können die verschiedenen Bausteine auch einzeln studiert werden. Dadurch wird eine flexible zeitliche Gestaltung des Studiums ermöglicht.

Gesamtzusammenhänge stehen im Vordergrund

Systems Engineering ist ein interdisziplinärer Ansatz zur Entwicklung und Umsetzung komplexer technischer Systeme in Großprojekten. Die Idee des Systems Engineering beruht darauf, dass ein System mehr ist als die Summe seiner Teile. Aus diesem Grund sollen auch in komplexen Projekten stets die Gesamtzusammenhänge betrachtet werden. Systems Engineering steht dabei für eine ganzheitliche Sicht auf ein Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus und berücksichtigt gleichzeitig die notwendigen Systeme für dessen Entwicklung, Herstellung und Wiederverwertung. Systems Engineering integriert in hochkomplexen Entwicklungsprojekten die verschiedenen relevanten Ingenieursdisziplinen und notwendigen Fähigkeiten in einen geordneten und strukturierten Prozess. Dabei werden neben den technischen Notwendigkeiten auch die wirtschaftlichen Anforderungen der Kunden sowie soziale Belange berücksichtigt.

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